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Gegründet in der radikalen Ökobewegung, zeitweise in die linksradikale und gewaltbereite Anarchoszene abgerutscht, sind die GrünInnen künftig die ersten und vornehmsten Repräsentanten des Staates. Vor Jahren noch die Staatsfahne unter dem Motto „nimm das Flaggerl für das Gackerl“ als Sammeltuch für Hundescheiße missbrauchend, dürfen sie nun in den getäfelten Räumen der Republik vor eben dieser Staatsfahne Platz nehmen, den Eid auf die einst verhasste Nation schwören.

Aus der ungewaschenen Rastalocken- und Birkenstockfraktion werden Elder Statesmen – oh sorry – Stateswomen. Ich vergaß: Gendern ist seit heute Staatsziel Nr. 1. Aber sei’s drum, die größte Wandlung in der Menschheitsgeschichte seit dem zum Paulus mutierten Saulus offenbart sich vor dem verschreckten Publikum, also vor uns Steuerzahlern. Denn uns kostet dieses Schauspiel ordentlich Zaster. Dafür, dass der politische Arm der Gretleristen, also die ökologischen Anhänger der radikalen Klimasekte, künftig die Staatskarossen der Republik, die umweltfreundlichen 7er BMW besteigen dürfen, langen wir kräftig in unsere Taschen. Die NOVA – kurz Normverbrauchsabgabe – wird erhöht, CO2-Steuern sollen erarbeitet, die Pendlerpauschale „ökologisiert“ also für uns Autofahrer gekürzt werden. Also jene, die jeden Tag zur Arbeit fahren müssen, mit Schutzgeld zur Besänftigung der schwedischen Gottheit bestraft.

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Die sogenannte „kalte Progression“, der Mühlstein jedes arbeitenden und steuerzahlenden Menschen bleibt übrigens. Irgendwer muss ja jene Regierung finanzieren, die mit den 14 Prozent GrünInnen nun 100 Prozent der Politik bestimmen. Das Nulldefizit ist neuerdings wieder Geschichte, das Schuldenmachen auf Kosten aller kommenden Generationen wird wiederbelebt.

Dafür wird Kickls Asylkurs fortgesetzt, eine Ironie des Schicksals, dass die Willkommensklatscher und Teddybärenwerfer von einst nun Arbeiter im Weingarten des türkisen Herrn und Meister werden und dessen Initiativen, richtigerweise jene seines einstigen Koalitionspartners abarbeiten. Aber was tut man nicht alles für die besten Plätze am Trog. Willkommen im Jahr 2020, in denen die Ökoterroristen nun opportun das Pfötchen heben, um eben auch zum Establishment zu gehören.

In einem können wir uns aber Gottlob sicher sein, Ibiza-Ausflüge gibt es keine. Die aufgedunsenen Gesichter blasen sich die alt aussehenden Regierungsfrischlinge ausschließlich in heimischen Gefilden auf, Fliegen wird nämlich für uns Ösis in Zukunft teurer. Aber zurück zum Opportunismus zugunsten der Macht! Abraham Lincoln sagte einst: „Willst Du den Charakter einer Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“
So gesehen waren die ersten Stunden des neuen Jahres in Hinblick auf diese neue Regierung für uns sehr erkenntnisreich. Happy New Year!
Gerald Grosz

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