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Politikberater Thomas Hofer räumt der von abtrünnigen Freiheitlichen gegründeten Partei “Die Allianz für Österreich” (DAÖ) durchaus Chancen ein. Ein möglicher Erfolg bei der Wien-Wahl wäre nur der erste Schritt, sagte er im Gespräch mit der APA. Für die Freiheitlichen sei diese Abspaltung jedenfalls eine “Hiobsbotschaft” und bedeute eine “fatale Entwicklung” für das gesamte Dritte Lager.

Die Frage, ob Strache in der neuen Partei aktiv sein wird oder nicht, stellt sich für Hofer eigentlich gar nicht. Es sei davon auszugehen, dass im Hintergrund schon an einem Comeback gearbeitet wird, meint der Polit-Berater – auch wenn Strache dramatisch an Strahlkraft verloren habe. Auch ein Vergleich mit der Gründung des BZÖ unter Jörg Haider sei nicht ganz zutreffend, bei der FPÖ habe es ja damals nur mehr Restbestände gegeben.

VOL.AT | 12. Dezember 2019

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Als Grund für die Parteigründung gaben zwei DAÖ-Gründer im Interview beim jungen Fellner (siehe Video oben) vor allem das „Strache-Bashing“ der FPÖ an. Über das Wort „Bashing“ sagte der Publizist Jürgen Fritz neulich: „Wahrscheinlichkeit, dass man es mit einer intellektuellen Null zu tun hat, wenn der Ausdruck Bashing verwendet wird: 99 Prozent“.
Tja, da scheint was dran zu sein, schließlich ist die Idee, die FPÖ zu spalten, eine saudumme. Ob HC Strache bei der DAÖ mitmischen wird, ist noch nicht bestätigt, aber höchstwahrscheinlich.

Gerüchte, dass der beste Polit-Kommentator im deutschsprachigen Raum bei der DAÖ eine Rolle spielen wird, dementierte Gerald Grosz bereits gestern im Streitgespräch mit dem Kerl mit der Playmobil-Frisur ebenfalls bei Fellner auf OE24.

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7 Kommentare

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  • Also auf einen Jürgen Fritz zu referenzieren verbietet sich eigentlich, da dieser sich in seinem eigenen Blog als Liberalen bezeichnete und explizit nicht als Konservativen. Er ist sogar noch schlimmer, ein erklärter Höcke-Hasser und damit ein Spalter. Es ist daher nicht sinnvoll, dessen Definitionen zu übernehmen!

    Zur FPÖ: Ich würde da auf die Einschätzung von Gerald Grosz vertrauen, der zum einen über alle Informationen verfügt und in seinem Urteil sehr sicher ist. Warten wir das ab. Aus meiner beschränkten Sicht ist die FPÖ an vielen Stellen (Hofer!) recht weichgespült, aber auch Strache hat in der IB-Frage und dem Dauerstreit mit der FPÖ es an Geschick missen lassen. Da ist so viel, zuviel Porzellan zerschlagen, daß es allerhöchste Zeit ist, zu einen und einen Mann mit klarem Profil nach vorne zu stellen: Kickl. Wofür Hofer gehen muß.

    Strategisch – und das gilt auch für Deutschland – kann das nationalkonservativ bis nationalliberale Potential besser mit 2 Parteien abgegriffen werden als mit einer, solange
    1. beide sicher über die Sperrhürden kommen
    2. beide etwa gleich stark sind
    3. beide einzeln entstanden sind und nicht aus Abspaltungen (weil da das Klima meist vergiftet ist)

    Das würde nämlich dazu führen, daß die Hasenfüße, denen Höcke zu konsequent erscheint, die zweite Partei wählen kann und nicht CDU bzw. ÖVP.

  • Dieses ist der falsche Weg in der gegenwärtigen Situation in Östereich.
    Bündelung und Zusammenhalt wäre die richtige Antwort und nicht der Versuch einer Spalterei.
    In Deutschland gab es ebenfalls derartige Versuche, die, Gott sei Dank fehlgeschlagen sind und nur die AfD geschwächt und zurückgeworfen hätte.

    Wir müssen uns darüber bewusst sein, dass sich das Zeitfenster für dringend benötigte politische Kurskorrekturen sich verkleinert.
    Dieses liegt einerseits an den anhaltenden, politisch stark forcierten Zustrom von kulturfremden Neusiedlern, die allesamt so bald wie möglich die gleichen oder sogar mehr Rechte als die indigene Bevölkerung erhölt und damit den politischen Willen des (indigenen) Souveräns massiv verfälschen werden.

    Um den hierdurch vorsätzlich vorgenommenen Angriff auf den deutschstämmigen Souverän abwenden zu können, müssen Mehrheiten gegen diese Entwicklung generiert werden.
    Dieses verlangt aber nicht nur Geschlossenheit von der gegenwärtigen einzigen Opposition in Deutschland, sondern eine stete Verbesserung der Kommunikation derpatriotischen Oposition zu den Bürgern, gegen die sich zuspitzenden Desinformationen der Kartellparteien mit ihren regierungsnahen Medien und ihrer zunehmenden Zensur.

    Das vorauseilende, unterwürfige Verhalten der FPÖ ist zu beenden und schadet der Partei.
    Die FPÖ sollte sich ein gutes Beispiel an der jetzigen AfD nehmen, die geradezu strotzt vor einem neuen Selbstbewusstsein. Dieses müsste sie auch erst einmal erlernen, entsprechend fallen ihre Beiträge im Bundestag aus und lässt alle anderen Parteien regelrecht erblassen.

    Auch in der AfD waren zuvor recht bedenkliche Querelen vorhanden gewesen. Jeder hat nun etwas dazu beigetragen, diese belastenden Differenzen innerhalb der Partei zu überwinden und es ist ein Aufeinanderzugehen festzustellen, dass u.a. Bernd Höcke eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Es geht also, wenn man nur will und weiß, wie wichtig diese Geschlossenheit ist, um eine künftige Volkspartei zu sein und die Fehlentwicklungen unseres Landes aufhalten zu können.

    Genau aus diesem Grund wird die AfD von den kritischen, mit der jetzigen Politik unzufriedenen Bürgern gewählt.

    Die FPÖ und ihre frustrierten Abspalter müssen diesen so wichtigen Zusammenhang offenbar erst wieder erlernen, den sie doch noch vor Monaten so bravourös verstanden und umgesetzt hatten.

    Das politische Gedächtnis scheint nicht von allzu langer Dauer zu sein.
    Um so mehr wird hieran deutlich, dass auch aus der faktenbezogenen Geschichte ebenfalls nicht sehr viel haften bleibt.
    Ein permanentes kritisches Lernen gehört daher deshalb zum Leben eines Berufspolitikers dazu. Doch scheint genau diese Voraussetzung bei nicht vielen Politikern, insbesondere bei den deutschen Kartellparteien reine Mangelware zu sein.

    Auch aus diesem Grund erfreue nicht nur ich mich über die jetzige lebendige, faktenreiche und sehr intelligente Debattenkultur der AfD, der offenbar nur noch zensorische Ausgrenzungsversuche und neuerdings eine generelle Verkürzung der Redezeit durch die AfD-Gegner entgegengebracht werden kann.
    Allein dieses lässt die große politische Wirkungskraft der AfD erkennen, gegen eine immer hilfloser und verzweifelter erscheinenden politischen Gegner, der auch vor perfidesten Mitteln (parteipolitische Instrumentalisierung des Bundesverfassungsschutzes) mittlerweile nicht mehr zurückschreckt.

    Österreich brauch eine funktionierende, nicht mit sich selbst geschäftigende FPÖ dringender denn je und müssen diese im Grunde sinnlosen Grabenkämpfe innerhalb der Partei so schnell als möglich überwunden werden.

  • Wenn ich schon dieses anbiederische, anpasserische, “wir sind ja so dynamisch, locker und jugendlich”-Offengetrage der Hemdkragen sehe, weiß ich Bescheid.

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