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Es stimmt, dieser Herr Hofrat hat seine Affektiertheit, seine Arroganz in einem kurzen Telefonat mit seinem jungen Kollegen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und es liegt mir Lichtjahre fern, diese verbale Grenzüberschreitung eines Vorgesetzten gegenüber seinem Untergebenen nur im Ansatz zu verteidigen.

Dieser Herr Hofrat hat seine Strafe ohnedies bekommen. Denn wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, heißt es so schön. An anderer Stelle ward geschrieben: Hochmut kommt vor dem Fall. Wenn aber nun die Jämmerlichsten der Jämmerlichen, die Dümmsten der Dummen, die Arrogantesten der Arroganten – sprich die feigen, kleinen, hinterhältigen Anal-Alphabeten in den Redaktionen – ihren kleinlichen Revanchismus gegenüber unserer Polizei ausleben, ein 5-minütiges Telefonat missbrauchen, um Existenzen zu vernichten und nachzutreten, dann ist Schluss mit lustig.

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Wenn gerade jene gescheiterten Soziopathen sich aufs moralische Podest der Vorverurteilung schwingen, deren eigene zwischenmenschliche Umgänge jenseits von Gut und Böse sind. Dieser Herr Hofrat mag ein schleissiger Vorgesetzer sein, aber das berechtigt nicht dazu, ihn wie einen Schwerkriminellen, wie einen Kapitalverbrecher tagelang vorzuführen, ihn dem mittelalterlichen Pranger zuzuführen.

Wo ist die Verhältnismäßigkeit, frage ich mich? Wo ist die Sorgfalt? Wo ist das Berufsethos? In Wahrheit seid Ihr Journalisten um nichts besser als jener vielkritisierte Vorgesetzte, der unter Auslassung eben dieser Prämissen durch den Kakao gezogen wird, in dem Ihr täglich versinkt.

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