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Der Münchener Bundestagsabgeordnete Petr Bystron (46) gab heute seine Kandidatur für den Bundesvorstand der AfD bekannt. Der frühere bayerische Landesvorsitzende ist einer der bekanntesten AfD-Politiker. Er führte den bayerischen Landesverband nach dem Weggang eines Drittels der Mitglieder im Jahr 2015 aus der Krise. Unter seiner Führung erreichte Bayern das beste Ergebnis aller westlichen Bundesländer bei der Bundestagswahl 2017. Im Bundesvorstand will Bystron die Interessen Bayerns vertreten. Inhaltlich will er als Beisitzer drei Schwerpunkte setzen: 

1.  Das Erscheinungsbild der Partei verbessern

Bystron: Die AfD ist eine großartige und zutiefst bürgerliche Partei, die von mutigen und engagierten Mitgliedern getragen wird, dennoch ein fürchterliches Image hat. Daran möchte ich arbeiten.

2. Angriffe auf AfDler müssen gestoppt werden 

Bystron: Die unzähligen Attacken auf unsere Mitglieder, Familienangehörige und Sympathisanten sind längst bittere Normalität geworden. Es kann nicht sein, dass wir auf offener Straße verprügelt werden, unsere Häuser verschmiert und unsere Autos angezündet werden. Diese Zustände, die denen der frühen dreißiger Jahre ähneln, müssen aufhören!

Ich möchte all diese Übergriffe erfassen und publik machen. Die Gesellschaft muss endlich begreifen, dass wir ein massives Problem mit dem Linksextremismus haben.

3. Außerparlamentarische Opposition und freie Medien unterstützen

Bystron: Ich möchte mich mit meinen Kollegen darum kümmern, dass wir die uns aus der Parteienfinanzierung zustehenden Gelder in Gänze nutzen. Es ist ein Unding, dass die AfD mehrere Millionen Euro nicht abruft, während viele unserer Unterstützer ums Überleben kämpfen.

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Eine Frage noch, Herr Bystron: In letzten Monaten hört man ja aus dem Mainstream kaum noch etwas anderes, als dass von Rechts eine große Gefahr ausginge. Wie schätzen Sie die Lage ein?

Die Gefahr kommt sicher nicht von „rechts“. Rechts ist für mich bürgerlich. Rechts ist Bewahrung der Tradition, die Liebe zur Heimat, zur Familie. So sehen das alle in ganz Europa. Nur in Deutschland wurde dieser Begriff von den Linken zu „rechtsextrem“ umgedeutet.

Die zutiefst bürgerliche AfD wird als rechtsextrem diffamiert. Das ist unerträglich, schäbig und feige. Denn durch diese Diffamierung und die darauf erfolgte Verweigerung jeglichen Diskurses entziehen sich die Linken einer wirklichen Auseinandersetzung mit unseren Argumenten.

Aber diese hasserfüllte Hetze ist nichts Neues. Sie gehört zum Repertoire der Linken seit Jahrzehnten. Sie haben bereits Franz Josef Strauß als Nazi diffamiert und niedergebrüllt.

Mann des (deutschen) Volkes. Petr Byston auf einer patriotischen Demonstration in Berlin.

Petr Bystron gehört zu den Gründungsmitgliedern der AfD. Von 2013 bis 2015 war er Vorsitzender des Landesfachausschusses für Europa- und Außenpolitik. Zwischen 2015 und 2017 war er Landesvorsitzender der AfD in Bayern. Er führte den Verband innerhalb von zwei Jahren aus einem Umfragetief von 3,5% zum erfolgreichsten westlichen Landesverband mit 12,7% bei der Bundestagswahl. 

Dabei zog er massive Angriffe sowohl der CSU wie auch des linken politischen Spektrums auf sich. Mitten im Bundestagswahlkampf wurde von dem CSU-geführten Innenministerium widerrechtlich öffentlich verkündet, er würde vom Verfassungsschutz beobachtet. Es folgte eine Hausdurchsuchung, die gerichtlich ebenso für illegal erklärt wurde. 

Von der Antifa wurde er mehrfach tätlich angegriffen, sein Haus und Auto beschädigt.

Nach dem Einzug in den Deutschen Bundestag konzentrierte sich Bystron auf seine Arbeit im Parlament. Er hat zur Zeit kein Parteiamt inne.

Auch auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube ist Bystron für seine Wähler im unermüdlichen Einsatz.
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3 Kommentare

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  • Bei den Altparteien will keiner so richtig der Kapitän auf dem sinkenden Schiff sein und bei der AfD bietet man einen Hochkaräter nach dem anderen. Hoffentlich verfeinden die sich nicht zu sehr.
    Bytron vs. Curio könnte interessant werden.
    Meuthen war gut, aber Konkurrenz fördert eben doch die Qualität und bei der AfD mangelt an an Qualität momentan nicht.

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