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Oh man Alex, ich wusste ja schon immer, dass du rechts bist, aber es ist an der Zeit zu sagen: Du bist auch ein Nazi!“, schreibt Lars unter meinem Facebook-Beitrag. Dabei hatte ich weder die Verfolgung von Juden noch einen erneuten Überfall auf Polen gefordert, sondern lediglich festgestellt, dass es in unserer Demokratie möglich sein muss, dass die AfD problemlos und ohne Aufsehen einen Veranstaltungsort für ihren Parteitag finden können muss, egal ob man sie für eine Gefahr oder für die Retter des Abendlandes hält.

Offensichtlich gibt es in linken Kreisen – und Lars ist ein Linker – ein grundsätzliches Verständnisproblem hinsichtlich der freiheitlich demokratischen Grundordnung und rechter, also konservativer Werte, wie Kapitalismus und freie Märkte, in Eigenverantwortung lebende Bürger und ein freiheitlicher Rechtsstaat. Vermutlich deshalb, weil diese Werte bei den Linken verhasst sind, genauso wie bei den (echten) Nazis.

Natürlich gab es Unterschiede zwischen den sozialistischen Gruppen der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts, vor allem in Bezug darauf, wie ein Regime denn aussehen könnte nach der Abschaffung der Demokratie. Doch in den für die Frage nach rechts und links grundlegenden wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Vorstellungen, herrschte große Einigkeit.

Auch interessant auf 1984 – DAS MAGAZIN

Es ist zwar richtig – oder zumindest sehr wahrscheinlich –, dass Hitler von Anfang an einen Krieg plante und deswegen erheblich in die Infrastruktur investierte, doch seine Methoden bleiben klassisch links: Verstaatlichung der Schlüsselindustrie, Gleichschaltung der Gesellschaft.

Ebenso richtig ist, dass die braunen Sozialisten gegen das Besitzbürgertum weitaus weniger radikal vorgingen als Lenin oder später Mao, ihnen sogar ihren Besitz ließen – wenn sie denn auf Linie waren. Hitler war jedoch auf ihre Unterstützung angewiesen, schließlich hatten sie mit dafür gesorgt, dass er überhaupt an die Macht kam – und sie konnten ihm das benötigte Kriegsgerät liefern.

Dennoch trieb Hitler die Errichtung einer klassenlosen Gesellschaft voran, änderte nur die Begrifflichkeit in Volksgemeinschaft, statt sich dem Vokabular von Marx zu bedienen. Mussolini ließ in seinem faschistischen Italien die Klassenunterschiede hingegen bestehen.

Fakt ist aber auch, dass die Nazis beispielsweise der Automobilindustrie eine Planwirtschaft aufdrückten, Rohstoffe limitierten, um den Staatskonzern Volkswagen aufbauen zu können. Auch das ist ein klassisch linkes Werkzeug zur Steuerung der Wirtschaft und völlig konträr zu jeder rechten Wirtschaftspolitik, selbst wenn Enteignungen vorerst ausblieben.

Im Frühjahr 1933 traten ganze kommunistische Kampfformationen geschlossen in die SA über, ohne dass das als Bruch empfunden wurde. Die Berliner nannten diese Einheiten „Bulettenstürme – außen braun, innen rot“ und zeigten damit, wie ähnlich die jeweiligen Sozialisten wahrgenommen wurden. Man musste nur die Fahne tauschen, durfte sich zusätzlich nationalistisch nennen und brauchte nicht einmal die Stammkneipe zu wechseln. Man blieb schließlich Sozialist.

Dass die ersten Opfer der Nazis rote Sozialisten, Kommunisten und Sozialdemokraten waren, steht außer Frage. Doch der Grund dafür ist nicht die diametrale politische Einstellung, sondern die Tatsache, dass beide um dieselbe Klientel kämpften, um die Arbeiter, die kleinen Leute. Politische Säuberungen dienen immer nur einer Sache: dem Machterhalt.

Deswegen kann man Hitler, Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot und alle anderen sozialistischen Despoten getrost über einen Kamm scheren. Denn alle haben im Namen ihrer Ideologie Millionen von Menschen getötet, wahllos und willkürlich. Alleine die politischen Säuberungen von Stalin haben bis zu 20 Millionen Menschen das Leben gekostet, Mao hat etwa 45 Millionen umbringen oder verhungern lassen, Hitler mindestens 6 Millionen plus die Opfer des Zweiten Weltkriegs.

Der Weg der leider ziemlich zahlreichen proletarischen Hakenkreuzler geht über die Kommunisten, die in Wirklichkeit nur rotlackierte Doppelausgaben der Nationalsozialisten sind. Beiden ist gemeinsam der Hass gegen die Demokratie und die Vorliebe für Gewalt.

Die Kommunisten zumal, die nur in ökonomische und kulturell rückständigen Ländern Fortschritte machen konnten, sind die stehenden Heere der sowjetrussischen Außenpolitik.

Kurt Schuhmacher, SPD-Vorsitzender von 1946 bis 1952 | 30. März 1930

Es ist zudem ein Irrglaube, dass rote Sozialisten alle Menschen als gleichwertig ansehen. Wäre dem so, hätte es Stalins politische Säuberungen oder Maos Kulturrevolution gar nicht geben dürfen. Der rote Sozialismus missachtet alle Menschen, die ihm kritisch gegenüberstehen, genau wie der braune. Korrekt ist allerdings, dass die National-Sozialisten zusätzlich einer völlig absurden, verabscheuungswürdigen Rassentheorie folgten.

Doch das bleibt im Grunde der einzige Unterschied von Bedeutung, denn – zusammengefasst – überwiegen die Gemeinsamkeiten: Gleichschaltung von Medien und Gesellschaft, Verfolgung von politischen Gegnern samt der Ermordung von Millionen, Umbau des Wirtschaftssystems, Abschaffung eines freien Rechtsstaates.

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21 Kommentare

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  • Sicher war Hitler ein Linker. Es war mir immer ein Rätsel, warum ihn die Leute als „Rechten“ bezeichnen. Er hatte schon Ende Februar 1919 am Trauermarsch für den ermordeten sozialistischen (und übrigens aus einer jüdischen Familie stammenden) Ministerpräsidenten Kurt Eisner teilgenommen. Zudem hasste er den Faschismus. Mussolini war ihm ein Greuel und lediglich ein notwendiges, „fleischfressendes“ und „saufendes“ Übel. es musste schrecklich für Hitler gewesen sein, Mussolini beim „fressen und saufen“ zusehen zu müssen. Hitler hasste Alkohol und verabscheute Menschen, die Alkohol zu sich nahmen.

  • Ich kann an der Stelle die Doku „The Soviet Story“ empfehlen. Dort werden auch gute Vergleiche zwischen Hitler-Deutschland und der Sowjetunion unter Stalin aufgezeigt.

  • Merke: Links ist immer kollektivistisch ( im Sinne “ wir wollen alle…., laßt uns alle …. bla bla „, rechts ist individualistisch.( “ …ich gründe eine Firma, ich gestalte mein Leben ohne Fremdbestimmung … etc “

    NSDAP war kollektivistisch, also ultra links. („…. laßt uns alle neuen Raum erobern…. )

    Historiker Prof. Baring + Bosbach und mit Angst kämpfender Moderatorin (BR)
    https://www.youtube.com/watch?v=5E_vShHrwMs

    Diverse andere Historiker bei Mannheim
    https://michael-mannheimer.net/2015/06/01/deutscher-historiker-die-nazis-waren-links/

  • Ich bin im Besitze – bitte keine Nachfragen hierzu – eines Original-Parteiabzeichens der NSDAP.
    Es ist oval, in der Mitte befindet sich das gekippte Hakenkreuz.
    Für eine vollständige Inschrift fehlte der Platz; man mußte also etwas abkürzen.
    Die Umschrift lautet: NAT.SOZIALISTISCHE.AP

  • „Wir sind Sozialisten, wir sind Feinde der heutigen kapitalistischen Wirtschaftsordnung für die Ausbeutung der wirtschaftlich Schwachen, mit seinen unlauteren Gehälter, mit seinen Auswertung eines Menschen nach Reichtum und Besitz, anstatt Verantwortung und Leistung, und wir alle sind entschlossen dieses System unter allen Bedingungen zu zerstören.“
    – Adolf Hitler (Rede zum 1 Mai 1927. Zitiert von Toland, 1976, p. 306) –

    „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke, nichts ist uns verhasster als der rechts stehende nationale Besitzbürgerblock.“
    – Josef Goebbels in Der Angriff, 6. Dezember 1931 –

    „Der Hammer wird wieder zum Symbol des deutschen Arbeiters und die Sichel zum Zeichen des deutschen Bauern werden.“
    – Adolf Hitler in seiner Rede zum 1. Mai 1934 –

    Es war mir schon immer ein Rätsel, wie die linken Dummschwätzer es verargumentierten, dass Hitler und seine Kumpane rechts waren. Wollen sie wohl nicht in ihren Reihen haben.
    Ich glaube übrigens nicht, dass Hitler oder die Nationalsozialisten einen Krieg wollten. Großbritannien und Frankreich wollten ihn sehr wohl und haben ihn dem Deutschen Reich dann auch erklärt. Und nicht umgekehrt.

    • Um den Sozialismus salonfähig zu halten und alles Nationale zerstören zu können. Typisch sozialistisch eben, verlogen, dämlich und antibürgerlich.

  • Flankierend zu den Äußerungen von Herrn Baring:
    „Der schlauste Weg, Menschen passiv und folgsam zu halten, ist, das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb dieses Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben.“
    – Noam Chomsky –

  • Wenn „radikal“ nur bedeutet, ihnen das Eigentum wegzunehmen, hat Hitler die Besitzbürger geschont; in der ökonomischen Bedeutung war er jedoch keineswegs weniger radikal. Hitler hat den freien Markt komplett aufgelöst. Die Fabrikanten behielten zwar ihren formales Besitz, büßten aber jede Verfügungsgewalt über ihre Produktionsmittel ein. Die NSDAP bestimmte, wer was produzierte und an wen verkaufte. Der Preis wurde politisch festgesetzt, der Schwarzmarkt rigoros verfolgt. Die NS-Wirtschaft war eine Planwirtschaft sozialistischer Prägung. Propagandistisch wurde das begleitet damit, daß dem ausbeuterischen Kapital das Handwerk gelegt werde nebst Hintermännern in der Hochfinanz insbesondere in Amerika mit den jüdisch geführten Banken und der jüdisch bestimmten Wall Street.
    Die Gesellschaft wurde umgekrempelt und durcheinandergebracht, um letzthin die klassenlose Gesellschaft (die „Klassen“ waren lt. Hitler das jüdische Werkzeug, um die arische Gemeinschaft zu spalten), die Volksgemeinschaft, zu errichten. Wer auf Linie war, machte in der HJ Karriere; der Arbeitersohn gab dem Fabrikantensohn Befehle. Im Reichsarbeitsdienst traf sich die gesamte Gesellschaft zur Handarbeit, und der geistesschlichte Handlanger schnitt besser ab als der unsportliche Studierte.
    Es spricht alles dafür und nichts dagegen, daß die NSDAP links war. Wer das nicht glauben will, lese sich in’s Thema ein.

  • Langsam muss man wohl schon sagen, wer nichts mit erhobenem Kopf, Stolz und Ehre durch Welt gehen kann, neudeutsch rechts, der ist irgendwie geschädigt. Was gibt es schöneres als auf die Leistungen seiner Vorfahren zurück zu blicken, diese Schaffenskraft zu ehren und versuchen fortzusetzen. Wenn man dies alles leugnet und nur noch parasitäres Leben fristet, so muss man doch krank sein?

  • Natürlich waren die Nazis Sozialisten. Niemand von einigermaßen Verstand kann das ernsthaft bestreiten. Da man man nur Mal ein paar alte Quellschriften studieren die man im Internet auch gratis findet. Da ist ständig von sozialistisch und „Warum wir Sozialisten sind.“ Die rede.
    Es ist Folge einer sozialistischen Agenda (Habermaß und Konsorten) nach 45 dass immer mehr nur von Nazis und nicht von Nationalsozialisten gesprochen wird. Sinn und Zweck dieser Agenda war den Sozialismus reinzuhalten, denn an dem wollten sie weiter festhalten unsere sozialistischen HJ-Philosophen. Also würde es Schuld auf dem „Nationalen“ abgeladen.
    Die Auswüchse dieses Schwachsinns erleben wir heute.

  • Herr Alexander Geilhaupt
    Extra mal für Sie.
    Anhören lohnt sich.
    Erweitert auch ihren Horizont.

    https://www.youtube.com/watch?v=jqYKpg6qzsQ

    Er liest aus der Schweizer Express Zeitung etwas sehr interessantes vor.

    „Es ist zwar richtig – oder zumindest sehr wahrscheinlich –, dass Hitler von Anfang an einen Krieg plante und deswegen erheblich in die Infrastruktur investierte“

    Vom wahren Kriegstreiber wir nicht gesprochen.
    Das der olle Winston ein größerer Lump war,wenn nicht sogar der größte.

    • Das der olle Winston ein größerer Lump war,wenn nicht sogar der größte.
      —–
      Die beiden ‚anglo-amerikanischen‘ Kriegstreiber für die Sache der Hochfinanz, Churchill und der Krypto-Kommunist F.D. Roosevelt waren wohl gleich schlecht. Die Krone des Teuflischen gebührt aber ohne Zweifel, dem Massenmörder und Psychopathen Stalin!

  • Deswegen kann man Hitler, Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot und alle anderen sozialistischen Despoten getrost über einen Kamm scheren.
    ———-
    Diese Gleichmacherei geht mir gewaltig gegen den Strich.

    Sicher, Hitler war ein Diktator aber man kann ihm keine Massenmorde der Dimension wie sie Lenin/Trotzki/Stalin (rd. 70 Millionen im Demozid-Genozid Ermordete) oder Mao (insgesamt wohl 80 Mio. im Demozid oder Genozid ermordete Menschen) zu verantworten haben, unterstellen.
    Insgesamt hat der russische Bolschewismus allein in Europa 100 Mio Tote verursacht (Quelle: The Times, London und das ‚Kommunistische Schwarzbuch‘ des französische Historikers Stéphane Courtois).

    Und was die Wirtschaftspolitik der Nationalsozialisten anbelangt, zitiere ich immer wieder gern den renommierten Wirtschafts-Journalisten ,Henry C K Liu in der Asian Times , der die bemerkenswerte Veränderung wie folgt beschreibt:

    “The Nazis came to power in Germany in 1933, at a time when its economy was in total collapse, with ruinous war-reparation obligations and zero prospects for foreign investment or credit. Yet through an independent monetary policy of sovereign credit and a full-employment public-works program, the Third Reich was able to turn a bankrupt Germany, stripped of overseas colonies it could exploit, into the strongest economy in Europe within four years, even before armament spending began.”
    Source: Henry C. K. Liu, „Nazism and the German Economic Miracle,“ Asia Times (May 24, 2005).

    In ‘Billions for the Bankers, Debts for the People’ (1984), Sheldon Emry commented:

    “Germany issued debt-free and interest-free money from 1935 and on, accounting for its startling rise from the depression to a world power in 5 years. Germany financed its entire government and war operation from 1935 to 1945 without gold and without debt, and it took the whole Capitalist and Communist world to destroy the German power over Europe and bring Europe back under the heel of the Bankers. Such history of money does not even appear in the textbooks of public (government) schools today.

    Und der auch in Deutschland bekannte Wirtschaftswissenschaftler aus den USA, Prof. Michael Hudson wird noch deutlicher:

    Professor Hudson wörtlich:
    „Ja, mit dieser Frage haben Sie den wunden Punkt berührt. Man kann heutzutage in Deutschland nicht Geschichte lehren wie sie wirklich war, ohne gefeuert zu werden. […] Die ganze Theorie der Schuldenpolitik wurde damals von der Wall Street entwickelt. Plötzlich gab man den Deutschen eine falsche Geschichte. Sehen Sie sich die deutschen Schulbücher an und die unentwegt betriebene Propaganda der Banken. Die Banken behaupten, es würde eine Hyper-Inflation entstehen, wenn die Regierung das Geld für den eigenen Investitionsbedarf verwenden und wenn die Notenbank das Defizit der Regierung selbst finanzieren würde. Die den Deutschen eingeimpfte falsche Geschichtserinnerung macht sie glauben, dass eine Hyper-Inflation durch zu große öffentliche Ausgaben entsteht.“

    Unter Hitler gab es 10 Prozent Wachstum bei 0 Prozent Teuerung. Musste es da nicht wie neu aufgelegter Versailles-Hohn klingen, als der BRD-Finanzminister am 5. September 2012 im ZDF-Heute-Journal unverfroren erklärte: “Aber ich bin ganz sicher, der EZB-Rat weiß, das Mandat der EZB ist auf die vorrangige Sicherung der Preisstabilität konzentriert”.

    “Das Defizit im Staatshaushalt war minimal und lag selbst 1938 in der Zeit massiver Kriegsvorbereitungen, gemessen am Sozialprodukt, niedriger als heute. Zur Zeit der Kriegswirtschaft … lag die Produktion 1944 trotz Bombenkrieg und Rohstoffmangel höher als 1939. Diese Zahlen, die im Rest der Welt keine Entsprechung hatten, sind so aufregend, dass ihre Gründe aufgedeckt werden sollten … Können wir auf Erfolgsrezepte nur deshalb verzichten, weil Adolf Hitler sie angewandt hat?” (WirtschaftsWoche, Nr. 29/1991, S.110) Quellen für die Zahlen bezüglich Wachstum und Preisstabilität unter Hitler: WiSta 3/2009.

    • Die 0 Prozent Teuerung sind Mumpitz. Hitler hat die Preise festgeschrieben. Das ist kein Marktmechanismus gewesen, sondern ein politisches Diktat.
      Die zehn Prozent Wachstum sind kümmerlich angesichts der Talsohle der Weltwirtschaftskrise und der nachgerade natürlich zu erwartenden Erholung danach. Erhards Preisfreigabe 48 war der Startschuß für weit mehr als zehn Prozent Wachstum bei sehr moderaten Preissteigerungen.

      • Warum fand dann die zu erwartende Erholung der Wirtschaft in den anderen Ländern nicht statt?
        In Großbritanien bestand weiterhin eine Massenarbeitlosigkeit, die erst mit Ausbruch des Krieges beseitigt werden konnte.
        In den USA gab es 1938 immernoch 10 Mio. Arbeitslose.
        In Deutschland gab es 1938 keine Arbeitslosen. 1932 waren es 6 Mio.

  • Und was die ‚Kriegstreiberei‘ Hitlers und die Seinen anbelangt, sollte der Autor doch in der Geschichte etwa tiefer graben:

    „Ich werde Deutschland zermalmen! Es wird nach dem Krieg kein Deutschland mehr geben.“

    Ja, das ist wirklich nicht ohne. Vor allem wenn man mal bedenkt dass er dieses Zitat vor(!) Hitler, und vor dem Krieg getätigt hat. Roosevelt, 1932 (!) (vgl. E. Reichenberger „Wider Willkür und Machtrausch“, Graz, 1955, S. 241)

    Denn das bestätigt doch nur dass Deutschland auch ohne Hitler angegriffen werden sollte, und der Weltkrieg schon lange geplant war. Wahrscheinlich, um die imperiale USrael-Weltmacht weiter auszubauen und somit andere Großmächte, die sich gegen den amerikanischen Kurs gewehrt hätten, auszuschalten.

    Und ich zitieren einen weiteren unverdächtigen Zeugen, die israelischen Militärhistoriker Uri Milstein:

    „Der deutsche Reichskanzler Adolf Hitler († 1945) hatte Ende der 1930er Jahre keinerlei Interesse an einem Weltkrieg – nicht einmal an einem Krieg gegen Polen.

    Das erklärte der israelische Militärhistoriker Uri Milstein (69) in der November/Dezember-Ausgabe der ‘Deutschen Militärzeitschrift’.

    Adolf Hitler war ein deutscher Politiker und bedeutender Vorkämpfer für die gegenwärtige Euthanasierungs-, Kondome– und Abtreibungsgesellschaft.

    Hitler war für den Krieg nicht gerüstet
    Nach Milsteins Angaben sorgte sich der deutsche Reichskanzler zu Recht, daß die britischen und französischen Mächte das Deutsche Reich im Westen und die sowjetische Rote Armee zugleich im Osten angreifen würde.

    Hitler sei aber davon ausgegangen, noch Jahre der Aufrüstung und der inneren Festigung zu bedürfen, bevor er einen großen europaweiten Krieg riskieren könnte.

    Er habe auch gewußt, daß ein vorzeitiger Konflikt „alles aufs Spiel setzen würde, was seine Politik geschaffen hatte: nämlich in nur sieben Jahren erfolgreichen strategischen Vabanquespiels ein besiegtes Land zu einer Großmacht zu machen“ – so Milstein.

    Wollte Hitler den Krieg (Did Hitler want War)?
    der bekannnte amerikanische Analyst und Präsidentschaftskandidat, Pat Buchanan antortet mit einem klaren Nein (No).

    Wenn wir dieser Frage auf den Grund gehen wollen, müssen wir uns schon im Ausland umsehen, weil es –zumal in den angel-sächsischen Ländern- noch so etwas wie Rede- und Pressefreiheit gibt:

    “DID HITLER WANT WAR?” asks the internationally renowned author and political analyst, Pat Buchanan, in his recent book,

    “Hitler And The Unnecessary War.”
    (Hitler und der unnötige Krieg)

    Churchill, Hitler, and „The Unnecessary War“: How Britain Lost Its Empire and the West Lost the World

    http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/030740515X/forthecause-20
    Buchanan answers his own question with a definitive “No” — proving
    with documented facts that Hitler tried every possible means to avert (abwenden/vermeiden) war with Great Britain and her allies.

  • Sehr oberflächlich… Wer den Dialog mit Betroffenen der DDR-Diktatur nicht sucht (ich hatte Ihnen ein Gespräch angeboten, Herr Geilhaupt. Meine letzten Mails blieben unbeantwortet), dem fehlen die Erfahrungen dieser Menschen.

    Die Welt ist eben nicht nur schwarz oder weiß, sondern kennt auch Grauwerte.

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