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Der Bund will in Köln ein Migrationsmuseum mit 22 Millionen Euro fördern. In dem „Haus der Einwanderungsgesellschaft“ soll „die deutsche Erinnerungskultur“ vielfältiger gestaltet werden, teilt der von Migranten gegründete Trägerverein mit. „Unser zentrales Anliegen ist, Migration als Normalfall zu vermitteln.“ Gefördert werden soll „ein transnationales, multiperspektivisches Narrativ, das Vielheit als konstituierendes Element der Erzählung begreift“. Man gibt also bereits vor, was aus der Dokumentation herauszulesen sein soll: es geht nicht um Information, sondern um Propaganda; Migration als bereichernde „Vielfalt“, die man „entdecken“ soll. Entlarvend zudem, dass die Idee zum Migrationsmuseum seit 2015 vorangetrieben wird: Merkels „nun sind sie halt da“ soll historische Legitimierung erfahren, statt ‘Flüchtlingskrise’ jetzt ‘geschichtlicher Normalfall’. Migration in die Territorien anderer Völker wurde geschichtlich niemals als Notwendigkeit gesehen, der man sich fatalistisch zu beugen hat: hätte Arminius im Teutoburger Wald angesichts der römischen Legionen zu seinen Germanen gesagt: “Nun sind sie halt da” – die deutsche Geschichte hätte ein Ende genommen, noch ehe sie begonnen hätte.
Im Migrationsmuseum soll die Migration nach Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg im Vordergrund stehen: „Wir wollen schauen, wie sich die Identitäten von Vertriebenen, Boat-People und Arbeitsmigrantinnen und -migranten sowie Menschen ohne Migrationsgeschichte ähneln.“

Dass hier die aus den Ostgebieten vertriebenen Deutschen, die vor heranrückenden russischen Soldaten um ihr Leben flohen, in einem Atemzug mit Wirtschaftsmigranten genannt werden, die nach Deutschland wegen dessen üppigen Sozialleistungen illegal einwandern, lässt tief in das Verhältnis zur historischen Wahrheit bei dieser Initiative blicken. Ebenso wird die Fehlannahme geschürt, die Vollbeschäftigung in den 60ern rühre von den Zerstörungen des Weltkrieges her, zu deren Beseitigung man Gastarbeiter anwerben musste: der hier angestrebte neue Gastarbeiter-Mythos geht Hand in Hand mit der von links-grüner Seite vorangetriebenen Abwertung der Trümmerfrauen-Generation. Die günstige Arbeitsmarktlage war aber gerade das Ergebnis eines zu Ende kommenden Wiederaufbaus und bereits operativer wirtschaftlicher Strukturen. Wenn Arbeitskräftenachfrage nach Zerstörungsgrad ginge, so müsste in Syrien, Afghanistan oder Somalia heute Vollbeschäftigung herrschen. Man fragt sich, warum niemand dorthin migriert wie die Türken damals nach Deutschland, die sich offenbar aus reiner Herzensgüte für einen fortgesetzen deutschen Aufschwung unterdrücken ließen. Offensichtlich soll den Deutschen eine Diskussion analog zu den USA aufgedrängt werden, wo allenthalben auf die Sklaverei rekurriert wird. Die Türkischstämmigen sollen zu Nachfahren von Ausgebeuteten, auf deren Knochenarbeit der Wohlstand Deutschlands gründe, stilisiert werden.

Gänzlich ignoriert wird bei diesem Projekt natürlich die Tatsache, dass durch Einwanderung kulturfremder und nicht anpassungswilliger Gruppen Konflikte entstehen: die Inhomogenisierung schwächt den Gemeinsinn, führt zur Vereinzelung und reduziert die Gesellschaft zum Konglomerat fragmentierter Interessengruppen ohne gemeinsame Mitte. Pseudonarrative durch staatliche Agitpropzentren werden keine Abhilfe schaffen, sie leben nicht auch sich heraus, und ihre geistige Wirksamkeit erstreckt sich nur über ihren Förderzeitraum.
Gottfried Curio

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15 Kommentare

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  • Es ist immer wieder verwunderlich, wie in unserer Heimat unsere Geschichte mit Dreck beworfen wird.

    Merkel und Teile Ihrer Vorgänger verleugnen unser Volk.

  • Wie mich das nervt. Für eine Grundrente wird endlos debattiert. Aber dafür ist wieder mal nichts zu teuer. Lebt nur in der Gegenwart dann habt ihr Sorgen eingespart!

  • Migration muß erstmal zum Prüffall für GENOZID und EU-Gesetzesbruch werden ! Ungeheuerlich diese anhaltende Greueltat auch noch in einem Museum mit Millionen zu feiern. Dieser Irrsinn steht auf gleicher Moralstufe wie dieser schwarze Bronze-iPhone-Heldenjunkie.
    Fehlt nur noch ein GruppenVergewaltigungsErlebnispark

    IRRENHAUS live und in FARBE

  • Bei Deutschen war/ist der Staat allerdings nicht so zimperlich:
    https://www.gesetze-im-internet.de/bvfg/BJNR002010953.html
    § 5 Ausschluss
    Die Rechtsstellung nach § 4 Abs. 1, 2 oder Abs. 3 Satz 2 erwirbt nicht, wer

    1.
    a)in den Aussiedlungsgebieten der nationalsozialistischen oder einer anderen Gewaltherrschaft erheblich Vorschub geleistet hat,
    b) in den Aussiedlungsgebieten durch sein Verhalten gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit verstoßen hat,
    c)in den Aussiedlungsgebieten in schwerwiegendem Maße seine Stellung zum eigenen Vorteil oder zum Nachteil anderer missbraucht hat,
    d)eine rechtswidrige Tat begangen hat, die im Inland als Verbrechen im Sinne des § 12 Abs. 1 des Strafgesetzbuchs anzusehen wäre, es sei denn, die Tat wäre nach deutschem Recht verjährt oder eine Verurteilung deswegen nach dem Bundeszentralregistergesetz zu tilgen, oder
    e)nach einer durch tatsächliche Anhaltspunkte gerechtfertigten Schlussfolgerung

    aa)einer Vereinigung angehört oder angehört hat, die den Terrorismus unterstützt, oder eine derartige Vereinigung unterstützt oder unterstützt hat,
    bb)bei der Verfolgung politischer Ziele sich an Gewalttätigkeiten beteiligt oder öffentlich zur Gewaltanwendung aufgerufen oder mit Gewaltanwendung gedroht hat oder
    cc) Bestrebungen verfolgt oder unterstützt oder verfolgt oder unterstützt hat, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung, den Bestand oder die Sicherheit des Bundes oder eines Landes oder den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet sind, es sei denn, er macht glaubhaft, dass er sich von den früheren Handlungen abgewandt hat, oder

    2.

    a)
    die Aussiedlungsgebiete wegen einer drohenden strafrechtlichen Verfolgung auf Grund eines kriminellen Delikts verlassen oder
    b)
    in den Aussiedlungsgebieten eine Funktion ausgeübt hat, die für die Aufrechterhaltung des kommunistischen Herrschaftssystems gewöhnlich als bedeutsam galt oder auf Grund der Umstände des Einzelfalles war, oder
    c)
    wer für mindestens drei Jahre mit dem Inhaber einer Funktion im Sinne von Buchstabe b in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat.

    § 6 Volkszugehörigkeit
    (1) Deutscher Volkszugehöriger im Sinne dieses Gesetzes ist, wer sich in seiner Heimat zum deutschen Volkstum bekannt hat, sofern dieses Bekenntnis durch bestimmte Merkmale wie Abstammung, Sprache, Erziehung, Kultur bestätigt wird.
    (2) Wer nach dem 31. Dezember 1923 geboren worden ist, ist deutscher Volkszugehöriger, wenn er von einem deutschen Staatsangehörigen oder deutschen Volkszugehörigen abstammt…

  • Der Curio ist doch ansonsten ein schlaues Bürschchen.
    Daß er es erst jetzt merkt daß die Deutsche Geschichte umgeschrieben wird?
    Spätestens seit 45,seit unsere “Befreier” unser Land besetzt halten,wird gelogen daß selbst ein Relotios oder der Lügenbaron von Münchhausen blass werden vor Neid.
    Seit dieser Zeit wird alles böse den Deutschen angehängt.Den Krieg im Teutoburger Wald haben wir angefangen,und alle anderen bis heute auch.
    Die deutschen sind schuld an der Ausrottung der Indianer.
    Hätten die Fugger die Spanier nicht mit Waren beliefert welche mit geraubtem Inka Gold bezahlt wurde,dann hätten die Spanier es ja nicht getan.
    Ich nehme mal an daß die Deutschen auch am aussterben der Saurier schuld haben.
    Mit Deutscher Hilfe wurde der Vietnam Krieg angefangen.Schließlich war Kissinger ja Deutscher Jude.
    Und so weiter und so fort.
    Man muss es den Deutschen nur oft genug vorlabern,dann glauben sie es und sind auch bereit für alles zu bezahlen.

  • Curio: Deutsche Geschichte soll umgeschrieben werden!
    —–

    Mann oh Mann, Deutsche Geschichte wird seit dem 8. Mai 1945 umgeschrieben durch Bücherverbrennung, Existenzvernichtung, ‘Entnazifizierung’ und alliierte Gehirnwäsche, genannt ‘Re-Education’!

    Der auch in Deutschland bekannte US-Ökonom, Prof. Michael Hudson, hat dazu das Passende gesagt:

    …”. Man kann heutzutage in Deutschland nicht Geschichte lehren wie sie wirklich war, ohne gefeuert zu werden. […] Die ganze Theorie der Schuldenpolitik wurde damals von der Wall Street entwickelt. Plötzlich gab man den Deutschen eine falsche Geschichte. Sehen Sie sich die deutschen Schulbücher an und die unentwegt betriebene Propaganda der Banken.”

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