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Kritik an „Blackfacing“

Eure Traditionen sind Abfall

Rassistische Karnevalskostüme sind zur Belustigung weißer Menschen da. Das muss endlich aufhören.

Zuverlässig kehren sie jedes Jahr zurück: rassistische Stereotype, die im Namen der Tradition weiße Menschen belustigen sollen. In Deutschland geschieht dies vor allem in der Karnevalszeit, in der Leute sich ihre „Indianer“- und „Chinesen“-Kostüme nicht nehmen lassen wollen, wenn sie sich besoffen in der Kölner Innenstadt erbrechen. In den Niederlanden ist es die Weihnachtszeit, wenn Sankt Nikolaus’ Diener, der „Zwarte Piet“, eine lokale Version von Knecht Ruprecht, in Blackface kleine Kinder zum Lachen bringen und ihnen Angst einjagen soll.
Seit Jahren schon wird die Kritik an der Blackfacing-Praxis von Aktivist_innen sehr deutlich in die Öffentlichkeit getragen. 2014 stand sogar ein Verbot bei niederländischen Paraden im Raum, wurde jedoch vom obersten Verwaltungsgericht gestoppt. Vereinzelt wird die Rassismuskritik zwar ernst genommen, bei manchen Paraden trägt der Zwarte Piet kein Blackface mehr.

Der Mehrheit aber ist die Kritik egal – und das lässt sich sowohl für die Niederlande sagen als auch für Deutschland, wo Blackfacing immer noch zur hässlichen Realität auf Theaterbühnen gehört. Argumente für die rassistische Praxis klingen in ihrer differenziertesten Version meist so: „Ist doch nur ein harmloses Kostüm / eine Tradition / ein bisschen Make-up, stellt euch nicht so an.“

FATMA AYDEMIR | taz | 11. November 2019

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Die ungeschönte Fratze der linken Kulturzerstörer. ALLES, was hier noch irgendwie für Tradition und Identität steht, muss politisch verhetzt, kaputtgeschlagen und weggeätzt werden – bis in die letzten gesellschaftlichen Winkel, vom Männergesangsverein bis zum Karneval. Es scheint niemandem wirklich bewusst zu sein, in welchen Totalitarismus all dies am Ende münden wird.

Noch ein Gedankenspiel; wenn jemand Muslime in identischer Weise anginge und unter Bezugnahme auf gewaltverherrlichende, sexistische und objektiv rassistische Passagen des Korans schriebe „Eure Traditionen sind Abfall“: Auf welche Seite sich dann Fatma Aydemir stellen würde, als was sie diese Stimmen bezeichnen würde – das können wir uns lebhaft ausmalen.
Daniel Matissek

Auf den Punkt!

Eins möchte ich noch hinzufügen: Wenn eine Person, die ursprünglich aus einem anderen Kulturkreis stammt und hier als Migrantensprössling lebt, ohne jemals wirklich hier angekommen zu sein, weil sie unsere Traditionen für Abfall hält, dann bieten sich ihr zwei primäre Optionen an:

Die eine wäre, stillschweigend die Koffer zu packen und (zurück) dahin zu gehen, wo man die Traditionen nicht für Abfall hält. Ein Verhalten, das eindeutig von Stil und Anstand zeugen würde. Die andere wäre, die Menschen, die einen bei sich aufgenommen haben, sowie deren Kultur wüst zu beschimpfen – was dann nur leider ein Verhalten wäre, das jeglichen Stil und Anstand schmerzlich vermissen ließe.

Die entscheidende Frage ist nun, ob ein abfälliges Werturteil über unsere Traditionen, welches einer Person entfleucht, die allem Anschein nach selbst weder über Stil noch Anstand verfügt, auch nur den Hauch einer Relevanz hat.

Meiner Ansicht nach kann man diese Frage nur mit einem klaren Nein beantworten.
Die Stahlfeder

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14 Kommentare

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  • Also ich halte bestimmt Niemanden auf der hier permanent am Meckern ist und nach Hause will.
    Nur zu ihr Guten das spart uns jede Menge Geld und schont das eigene Nervenkostüm.
    Jeder soll da leben können wo die Kultur so ist wie sie ihm gefällt.
    Nur die dauernden Extrawürste für Pigmentierte die braucht kein Mensch.
    Also überlegt es euch ob ihr hier dazu gehören wollt oder euch jede Kleinigkeit stört.
    Die Entscheidung sei euch überlassen. Schließlich hat euch auch Keiner von uns hergebeten uns hier auf der Tasche zu liegen und den kulturellen Vorturner zu machen.
    Wir hier kommen gut ohne euch klar. Unser Land mussten wir nach Kriegsende schließlich auch selber aufbauen. Da war von euch Keiner zu sehen.

    • Wow! Das ist wirklich zurückhaltend kommentiert, lieber Sachsen – Ede. Die Spitzen-Journalistin der taz ist Muslima; sie muss sich das Trauma von der Genitalverstümmelung von der Seele schreiben. Sind wir nachsichtig!

      • Bei Damen bin ich immer nett lieber Peter.
        Aber na ja wer bei der TAZ groß raus kommt der hat den Hass auf sein Gastland sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen.
        Die können hier einfach alles werden was die wollen aber auch mal lernen *Danke* zu sagen. Wir sind nicht deren Untermenschen , selbständig denken gelernt habe ich als ich 4 Jahre alt war.
        Man fragt sich sowieso warum die nicht in der Türkei versuchen den Erdogan umzuerziehen. Weg von der archaischen Gesellschaft hin zum Matriarchat.
        Bei uns muss dafür schließlich Keiner mehr kämpfen man schaue sich nur die Bundesregierung an da wimmelt es vor lauter Prachtexemplaren.

        Trotzdem bleibt für mich ein Mohrenkopf ein Mohrenkopf.
        Bäckersfrau lacht da immer. 🙂

        • Ich habe mir den Spaß gemacht. Bin den beiden Links gefolgt aber ach was musste ich in dieser wunderbaren TAZ für ein Geschwurbel lesen.
          Eine *Initiative schwarzer Menschen* gibt es jetzt auch schon *oh Schreck* fließen da etwa Gelder aus kulturellen Fonds hin?
          Schröcklich diskriminiert und erschüttert sei man das sich bei Theateraufführungen Menschen schwarze Farbe in’s Gesicht sprühen.
          Meine Güte haben die denn keine anderen Sorgen? Wie wäre es mal mit 5×8 Stunden praktischer Arbeit pro Woche zwecks Bewusstseinserweiterung? Das soll heilbar sein gegen zu viel Kopflastigkeit!!!

  • Fatma sollte lieber mal Islamische Schriften lesen:

    „“ Die Stunde wird nicht eher eintreten bevor ihr gegen die Türken kämpfen werdet die kleine Augen haben, rote Gesichter und flache Nasen als ob ihre Gesichter abgeflachte Schilder wären. Die Stunde wird nicht eher kommen bevor ihr gegen Leute kämpft deren Schuhe aus Haaren gemacht sind.“ Diese Version ist so überliefert bei Bukhari.“
    http://www.islam-pedia.de/index.php/Zeichen_des_J%C3%BCngsten_Tages

  • Anmerkung zu Fatma Aydemir …
    Aydemir 2017 den mit 10.000 Euro dotierten Klaus-Michael Kühne-Preis des Harbour-Front-Literaturfestivals für den besten Debütroman des Jahres, sowie als deutsche Preisträgerin den Franz-Hessel-Preis für 2017. 2018 erhielt sie ein Jahresstipendium für Schriftsteller des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg. 2019 ist sie Stipendiatin der Villa Aurora in Los Angeles. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Fatma_Aydemir )

    Grosse Preisfrage. Wer finanziert das alles ???
    Der Traeger der Villa Aurora in Los Angeles ist der Villa Aurora & Thomas Mann House e.V. in Berlin . Der Verein wird finanziert durch (wen wundert es) durch das Auswaertige Amt (Heiko Maas) und die Beauftragte der Bundesregierung fuer Kultur & Medien.
    https://www.vatmh.org/de/home-de.html
    (einfach mal nach unten scrollen)

  • Kein Wunder das die hier ihre Koffer nicht packen.
    Aus lauter Dankbarkeit wird der Biodeutsche noch bevormundet mit allerlei Klug-Scheisserei.
    Hier hat sich ein Cliquenwesen etabliert die sich gegenseitig die Stange halten und mit Luxus überhäufen. Es wird allerhöchste Zeit für die Deutschen aufzustehen und sich das nicht länger bieten zu lassen.

  • FATMA AYDEMIR sollte ihre Klamotten und Aldi Tüten Packen, ihre scheiß Traditionen nehmen und Deutschland verlassen. Wenn nicht dann bitte dieses „Wesen“ als Abfall deklarieren und entsorgen.

  • >Eure Traditionen sind Abfall !<

    Das ist reiner Rassismus, Hassrede und Beleidigung !
    Wenn ich behaupten würde dass deren Traditionen stinkender Abfall ist, dann würde diese Tusse übelste Schnappatmung bekommen und auf Zitter-Merkel machen, wetten ?

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