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Liebe Freundinnen und Freunde,

Lutz Bachmann, der Pegida-Bachmann, nennt am 3.6.2019 Greta Thunberg eine „geistesbehinderte Kröte“. Er sei „einfach nur angewidert von solchen Subjekten“. Und weiter pöbelt er: „So setzt sich die grünfaschistische Brut für absurde Klimaziele ein und hält an der Mär des menschgemachten Klimawandels fest.“

Abgesehen von der lächerlichen Absurdität, dass ein Faschist seine Gegner als Faschisten beschimpft, zeigt das deutlich die Panik dieser Herren davor, sich von einer jungen, klugen und mutigen Frau in ihrer Dummheit und Verbohrtheit vorführen zu lassen.

Wenn vieles auf unserer Welt aus den Fugen geraten ist, so liegt dies gewiss nicht an jungen und sehr jungen Frauen. Es liegt auch nicht an Menschen mit Asperger-Syndrom, es liegt an der furchtbaren Arroganz der selbsternannten „Normalen“, vor allem der Männer fortgeschrittenen Alters.

Das Patriarchat hat versagt, Herr Bachmann. 5000 Jahre brutalen Herrschaftsgebarens haben Milliarden von Menschen, Tiere und Pflanzen in Kriegen vernichtet und die Ökosphäre auf unserem Planeten an den Rand des Abgrunds gebracht. Und es waren fast immer die grausamsten und herzlosesten Männer, die sich an die Spitze eines Volkes hinaufgemordet haben – Soziopathen allesamt.

Auch interessant auf 1984 – DAS Magazin

Die Angst der Männer vor den Frauen und dem Weiblichen bestimmte diese Jahrtausende, geschürt von unreifen Männlein allesamt.

„Nein, ich hör nicht auf zu träumen von der herrschaftsfreien Welt, wo der Menschen Miteinander unser Sein zusammenhält“ singe ich in meinem Lied „Den Parolen keine Chance“. Und Träume – so wichtig sie sind – sollten nicht Träume bleiben, sondern nach Verwirklichung drängen.

Wir sollten uns bewusst sein, dass wir diese unsere Erde und ihre Lebewesen nur am Leben erhalten können, wenn wir uns vehement wehren gegen den drohenden Faschismus und den Neoliberalismus, der es geschafft hat uns einzureden, dass wir all das aus freiem Willen tun, was dieses Monster mästet, was dieser Hydra immer wieder neue Köpfe wachsen lässt. So hat er einen kleinen Prozentsatz der Menschheit immer reicher und gieriger gemacht und alle anderen in tiefste Verunsicherung, Verarmung und Verzweiflung gestürzt.

Und was die Völkischen, Identitären und Nationalisten von euch allen halten, die ihr euch für eine radikale Wende in der Klimapolitik einsetzt, hat ja Lutz Bachmann deutlich gesagt, wenn er von der „Mär vom menschengemachten Klimawandel“ faselt.

Gewissenlose Potentaten wie Trump und Bolsenaro, die schnell die Chance erkannten, ihre bröckelnde Machtposition wieder zu festigen, schlugen erbarmungslos zu: mit Parolen und Fake News, mit vorgeschobener Bürgernähe und fahnenschwenkendem Unsinn. Sie wussten wohl, was für Ängste in den von einem gnadenlosen Kapitalismus verunsicherten Bürgerinnen und Bürgern schlummerten. Innen lauerten.

Liebe Freundinnen und Freunde, ich vertraue mich keinem Notarzt an, der behauptet, dass die von mir schmerzlich gefühlte Verletzung angeblich gar nicht existiert.

Und ich vertraue erst recht keinem Politiker, der, um billigen Applaus von seinen verblendeten Anhängern einzuheimsen, einfach die Existenz dieser alles Leben auf der Erde gefährdenden Klimakatastrophe leugnet. Gäbe es nicht genügend andere Gründe, sich angewidert von AfD, Pegida und Konsorten abzuwenden – die peinliche Ignoranz eines Gauland und Bachmann in Umweltfragen müsste den Ausschlag geben.

Rechte Ideologien sind per se lebensfeindlich, weil sie sich jener Vielfalt und Buntheit verweigern, die nur in Freiheit gut gedeihen kann. So überrascht es nicht, dass sich Rechtspopulisten nicht scheuen, auch unser Ökosystem durch Nichtstun sterben zu lassen, jene wunderbaren Lebensformen, an denen Menschen, die noch gesund zu fühlen vermögen, mit ihren Herzen hängen.

Liebe Freundinnen, liebe Freunde, vielleicht erscheint der Widerstand vielen sinnlos. Und mancher mag sich sagen: „Was kann ich denn schon tun, alleine, ohne Gleichgesinnte?“

Denen gilt es nun Mut zu machen, denn die mit dem Herzen denken sind – und da bin ich mir sicher – immer noch in der Überzahl. Sie sind aber schrecklich verunsichert und vor allem: nicht annähernd so lautstark.

Nach wie vor glaube ich, dass eine spirituelle Revolution am Wachsen ist, und mir kommt dieses ganze Machogehabe verunsicherter Männlein wie Trump, Johnson, Erdogan, Putin, Kim, Orban, Gauland, Strache und wie sie alle heißen mögen wie das – hoffentlich! – letzte große, fast verzweifelte Aufbäumen des Patriarchats vor.

Lassen wir uns von ihnen nicht ins Bockshorn jagen! Lassen wir uns nicht verführen von den sogenannten „Führern“! Widerstehen wir mit all dem, was uns als menschlichen Wesen gegeben ist an Mitgefühl und Verstand, Poesie und Zärtlichkeit!

Lutz Bachmann reagierte kurz und knapp:

Da gab’s mutmaßlich mal wieder gutes Koks bei Konsti, oder braucht er nur mal wieder Öffentlichkeit?
(Nein, hat er nicht bei mir gekauft!)

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22 Kommentare

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  • guter Komponist & Musiker – schöne Liebeslieder – aber die „politischen“ sind stramm einseitig und gehen auf die Nerven – das fing schon beim „Willi“ an !

  • Musiker -auch solche,die einen schon 40 Jahre lang auf den Wecker gehen- sollten Musik machen. Sie sollten ihr Publikum erfreuen und unterhalten.
    Wenn sie uns schon musikalisch nichts mehr mitzuteilen haben,dann sollten sie vornehm schweigen.

  • Alles Wortmeldungen die kein Mensch braucht. Außerdem was sind das für Linke die so einen Scheiß absondern. Es gibt genügend Frauen die wesentlich despotischer sind und keinerlei Widerspruch dulden. Eine Greta Thunberg als Heilige? Wenn das alles ist was man anzubieten hat dann lässt das tief blicken.
    Und so wird eine weitere Phrase gedroschen. Patriarchat = negativ. Frauen an die Macht und alles wird besser? Selbst wenn man dann laut Habeck auf eine zentralistische Herrschaftsform zurück greifen muss.

    Nein danke lasst mal stecken!

  • Daran sieht man daß Kokain doch daß Gehirn 🧠 zerstört!!! Wie heißt sein Lied für seine Frau. Annik Annik steck dir den Finger in den Arsch und Quick!!!

  • Diese ÖkoHeuchler mit XXXXL-CO2 footprint enden alle in ihrem nächsten Leben als Kobold in einer LitiumIonenBatterie eines KoksDrogenDealer-SUVs in Duisburg. har har har

    p.s Bachmann hat mich mal schwer beeindruckt, als er native english zu quasseln anfing .. ich dachte… hey der ist vom MI6 😉

  • Wenn der Wecker klingelt, dann muß man aufstehen. Man rollt sich aus dem Bett, reibt sich die Augen, geht ins Bad und verrichtet seine Morgenhygiene. Dann der Toilettengang, danach ’ne Kippe und ’nen Kaffee (Die Reihenfolge ist wohl bei jedem unterschiedlich.). – Ab zur Arbeit! – An der Haltestelle noch eine Kippe – die Bahn kommt – einsteigen – Sitzplatz ergattern – Augen zu.
    Dann aussteigen – rüberlatschen und den ganzen Tag wackeln. – Feierabend – Weg zurück – wat für’n Glück. – Briefkasten leeren – beetjen wat in den Magen – ein Bierchen und Ruhe – bis morgen …

    Wenn dieser Konstantin Wecker klüngelt, dann muß ich auch aufstehen. Nur ist es eine andere Art von Arbeit, die mir dabei einfällt.

  • Ob Grönemeyer, Lindenberg oder auch Wecker. Diese Leute wissen offensichtlich nicht, was Faschismus ist und wem sie da mit ihren gefährlichen Äußerungen Vorschub leisten! Oder sind sie etwas selber verkappte Faschisten?

    Damit auch solche Hohlköpfe es noch rechtzeitig begreifen, was Faschismus ist und woran man Faschisten erkennt, bevor wir wieder in einem neuen 3. Reich bzw. in einem noch unmenschlicheren DDR-Aufguss enden, hier noch mal eine einfache und verständliche Ausführung zu dem Thema:

    Jeder, der die Nationen auflösen und eine zentralistische Regierung vorantreiben will, ist ein Faschist!

    Und Faschisten sind hinlänglich dafür bekannt, dass sie ALLE Mittel und Möglichkeiten nutzen, den politischen Gegner zu vernichten!
    Einschließlich der Diskriminierung, Kriminalisierung und Inhaftierung politisch Andersdenkender!
    Das kann jeder lernen, der sich die deutsche Geschichte, insbesondere zur Zeit der NSDAP und der SED, ansieht!

    Zu den politischen Gegnern der Faschisten zählt jeder, der nicht das faschistische Ziel unterstützt, eine oberste Machtstruktur zu etablieren. Eine Machtstruktur, so wie es damals die höchsten Machthaber im römischen Reich darstellten und am Amtsymbol der Fascis zu erkennen waren.
    Aus diesem Amtssymbol der Fascis, wurde später der Begriff Faschismus abgeleitet!

    Schaut man sich an, mit welchen Mitteln die heutigen Faschisten der Altparteien, einschließlich der Gewerkschaften und Kirchen vorgehen, die sogar mit Hilfe der sogenannten Antifa noch nicht einmal vor kriminellen Gewalttaten zurückschrecken, erkennt man sehr schnell die übelsten Parallelen zwischen dem Handeln der heutigen Faschisten und dem der Faschisten aus den dunkelsten Jahren Deutschlands!

    Es versteht sich wohl von selber, dass jeder, der ein aufrechter Demokrat und Patriot ist, dieses menschenverachtende, kriminelle Handeln der Faschisten solange bekämpfen muss, bis wir wieder in einer Demokratie leben, in der jeder seine Meinung frei und ohne Nachteile zu befürchten äußern kann!

    Und eine Zusammenarbeit der einzelnen europäischen Länder ist nur dann legitim und erstrebenswert, wenn die europäischen Völker diejenigen wählen können, die die tatsächliche Macht inne haben und nicht so wie heute nur ein EU-Parlament wählen dürfen, die keine gesetzgebende Gewalt besitzen, sondern nur einminütige Statements abgeben.

    Die heutige EU hat absolut nichts mit Demokratie und freier Selbstbestimmung der europäischen Völker zu tun!

    • Völlig verdreht! Wir haben eine eine Demokratie!
      „Jeder, der die Nationen auflösen und eine zentralistische Regierung vorantreiben will, ist ein Faschist!“ Die AfD erklärt das sie Parlamente, Justiz und Medien in Deutschland radikal verändern will. Gauland sagt: „Wir wollen eine friedliche Revolution“. Das heißt die bestehende Grundordnung abschaffen. Wollte er auf deren Basis eine Veränderung hieße das „Reformation“.
      „… in der jeder seine Meinung frei und ohne Nachteile zu befürchten äußern kann!“ Das kann man heute. Nur ist es ein Unterschied ob man sagt: Ich möchte nicht das weitere Flüchtlinge ins Land kommen oder man solle die KZ wieder aufmachen und die Flüchtlinge dort vergasen, wie es wochenlang ein Kommentar auf der Website von Weidel forderte. Meinungsfreiheit ist nicht Hetzefreiheit!
      Aber gefrustet den Populisten nachlaufen ist für manche einfacher!

      • „Meinungsfreiheit ist nicht Hetzefreiheit!“ – Stimmt. Siehe: Stegner (SPD). Siehe: Roth (Grüne). Siehe: Steinmeier (SPD). Siehe: Malik Karabulut(Türkischer Elternbund). Siehe: Böhmermann (Staatsfunk). Siehe: Antonio-Amadeu-Stiftung (daselbst). Siehe: Hasnain Kazim (Spiegel). Siehe, siehe, siehe!

        „Aber gefrustet den Populisten nachlaufen ist für manche einfacher!“ – Tja, schau mal in den Spiegel!

  • Tja man muss doch immer wieder das Maul aufreißen um allen zu zeigen „ich bin Linientreu“.
    Bei Konstantin Wecker liegt die Vermutung nahe, das seine kaum noch vorhandenen Hirnzellen durch weißes Pulver dezimiert wurden, nun endgültig nicht mehr vorhanden sind. Damit kann er sich in die Zombietruppe Grönemeyer und Lindenberg einreihen. Aber diese Truppe des Schreckens wird garantiert noch anwachsen, am Horizont zeichnen sich schon die nächsten Kandidaten von Linksfaschisten und roten Nazis ab.

  • Die sogenannten linken Bänkelsänger, die ja gar keinen echten Linken, sondern Salonlinke sind, also links reden und rechts leben, denken wahrscheinlich sie sind geborene Widerstandskämpfer.

    Der werte Herr Wecker, der einen Großteil des Jahres in der feinen Toskana residiert, kann sich natürlich wie W.C. Grönemeyer, Lindenberg, Niedecken, Campino & Co. öfter mal einen sehr ausgedehnten Erholungsurlaub aus der muslimisch besetzen Zone, genannt BRD, leisten und reist dann wie ein Tourist ins eigene Land und reißt vor allem das Maul gegen die auf, die sich eben gegen die Fremdbestimmung in unserem Lande zur Wehr setzen und keinen Zweit- oder Drittwohnsitz im Ausland leisten können.

    Bei den sog. Linken fällt einem durchgängig eine mangelnde geistige Flexibilität auf, die Situation und besonders die Gefahren für unser Land richtig einzuschätzen. Die Gefahr kommt weder von Herrn Bachmann oder ein paar tausend friedlich demonstrierenden Leuten in Dresden. Woher die eigentliche Gefahr kommt, wagen diese toskanischen Bänkelsänger nicht zu sagen.

    Wecker scheint auch ein sehr gewiefter Kapitalist zu sein! Kurz vor seinem Konzerttermin, am 14.11. in Dresden, rührt er noch einmal mit dummdreißten Sprüchen die Werbetrommel für sein Konzert! Ein Schelm, der böses dabei denkt …

    Wecker & Konsorten spalten unser Volk, anstatt es zu einen, sie sind unfähig zu integrieren. Sie müssen immer gegen etwas sein, sonst kommen sie alleine nicht über den Tag.

  • Wecker:Linkspartei Wähler und Antonio Amadeu Stiftung Fan.Noch Fragen?
    In meiner linken Phase,die immerhin 40 Jahre anhielt,habe ich ihn geliebt,inzwischen habe ich alle CD´s und Schallplatten von ihm und anderen Linken entsorgt.Wer so verblendet ist in seinem Alter tut mir nur noch leid.Und ich bin ja nun mal selbst fast in seinem Alter,aber ich habe gelernt,er wohl nicht.

    • Besser spät als nie!

      Bei Wecker und & Co. gibt es kein Dazulernen, sie haben wohl als eine ganz besondere Spzies die spezielle Fähigkeit die Realität in unserem Lande auszublenden oder – schlimmer noch – sie genießen ihren Realitätsverlust.

      Man muß im Prinzip permanent seine Meinung und Ansichten überprüfen, wenn sich eine neue Faktenlage ergibt. Wer das nicht kann muß als geistig minderbemittelt eingestuft werden und sollte seinen Mund halten.

      Wecker hat wohl seit 60 Jahren seine Meinung nicht geändert, er will trotz systematischer Ignorierung der Realität Recht behalten. Dies kann man mit Fug und Recht als totalitäres Verhalten bezeichnen!

  • Als ich noch SPD-Wähler war fand ich die Auftritte beim „Scheibenwischer“ nur nervig, ich wollte was lustiges sehen, nicht eine Art 1-Mann-Oktoberclub.
    Inzwischen nun zeigte Wecker auch menschlich Seiten, die ich nicht abkann.
    Nun, zur Antifa passt er ja, die sind musikalisch anspruchslos und bei denen zählt nur die politische Haltung….

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