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13 Kommentare

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  • Clemens Kilic ist wohl nicht ohne Grund die Neuentdeckung 2019. Libertarismus ist lediglich die Fortsetzung der FDP mit anderen Mitteln. Also in der Tat Hurerei. Janich hatte ein paar interessante Aspekte (gegen Geld), seitdem er Sven Liebich als „asozialen Abschaum“ (wegen seiner Spendengeierei) beleidigte, ist dieser Kerl durch.

  • Janichs kulturell produktuktiver Flickenteppich wurde von Napoleons Armeen überrollt.
    Taiwans Souveränität ist potentiell durch China bedroht, wie aktuell Honkong unter Pekings
    Zentralismus leidet.
    Die heutige Fragmentierung Deutschlands führt schließlich zur Implosion Europas, da Deutschland das wichtigste wirtschaftliche Zugpferd dieses Staatenbundes ist.

    Mit katastophalen Folgen, da Deutschland mit seinem reichen kultuell produktuiven Erbe aus der Flickenteppichzeit und anschließender Stärke durch die Bildung des Nationalstaats eine nach dem zweiten Weltkrieg wiederaufgebaute zentrale Stütze Europas wurde, auf deren Stärke ganz Europa gebaut hat. Auch Lichtenstein, auch die Schweiz und andere reiche Kleinstaaten sind davon nicht unabhängig.
    Nur sägt der heutige Zeitgeist halt gerne an dem Ast, auf dem er sitzt.

    Klemens Kilic wird lang(eR)fristig recht behalten:

    man wird aus der Katastrophe heraus mit einem blauen Auge davonkommen und zum Nationalstaat zurückkehren, und gleichzeitig eine gemeinsame Europäische Identität ausbilden, die das Christentum liefern wird.
    Als 1000-2000 Jahre andauernde, organisch entwickelte Prägung der Vorfahren, die eine gemeinsame Identität ermöglicht. Mithilfe des Christentums, speziell der Bergpredigt ist es möglich, Wunden, die sich aus alten Feindschaften und Rivalitäten ergaben, zu vergeben, und so einen starken Zusammenhalt zu erreichen.
    Da nicht alle Menschen Christen werden wollen, wird dies auch zu keiner Weltregierung führen, wohl aber zu einem wiedererstarken Europas und einiger anderer christlich geprägter Ableger Europas.

    Der Nationalstaat ist ein Kompromiss zwischen einer noch viel korrupteren Weltregierung und einem instabilen Tribalismus, der nicht über den Tellerrand von einem Verband 150 Individuen hinauszublicken gewillt ist, und damit nicht fähig ist, die Bedeutung größerer Einheiten zu erkennen und anzuerkennen, was insbesondere die Cliquen der Superreichen und diverser mafiöser Zusammenschlüsse nicht zu erkennen willens sind.

    • Janich stellt die Prämisse auf, wenn ein funktionierender Staat absichtlich oder fahrlässig gegen die Wand gefahren worden ist, so sei dies ein Beweis, daß er grundsätzlich nicht funktionieren würde.
      Das ist ungefähr so logisch wie die Behauptung, daß das Leben eines Menschen nicht funktionieren würde, nur weil ein Mensch auch ermordet werden oder verunfallen kann.

      • Die Kelten hatten so etwas wie eine Privatrechtsordnung in Gallien, bis sie vom römischen Staat einkassiert worden sind. Die Germanen hatten bis zur Zeit der Völkerwanderung so etwas wie eine Privatrechtsordnung, wurden dann aber vom Hunnenreich vorübergehend annektiert, bis sie selber zur Staatenbildung übergingen.
        Das Christentum förderte die Staatenbildung, auch zum Schutz der Schwachen und auf diese Weise war effektiver Widerstand gegen andere Staaten mit expansiven Absichten möglich.
        Hätte Klemens ausreden können, hätte er dies in etwa ausführen können.

        Daß heutige Staaten so gegen die Völker agieren, hängt mit kurzfristigem Profitstreben und kurzfristigem Vorteilsdenken von Politikern aufkosten der Zukunft zusammen, sowie mit Utopien, die diesen historisch sich oft bewährten Einheiten ablehnend gegenüberstehen.
        Das ganze Mittelalter bishin zum 20. Jahrhundert war von Staaten geprägt, von großen wie von kleinen Staaten, die ihre jeweilgen Vor&Nachteile hatten.

        Daß dies prinzipiell Auslaufmodelle wären, halte ich für unwahrscheinlich.

        • Die Kelten hatten gegenüber den Römern sogar eine ausgefeiltere Handwerkskunst, zum Beispiel bei der Stahlherstellung oder bei landwirtschaftlichen Geräten, was ihnen aber wegen der tribalistischen Zersplitterung gegen das zentraler organisierte römische Reich nicht viel half.

          Daran konnte man schon früh Vor&Nachteile kleinerer und größerer politischer Einheiten erkennen.

          Drum hoffe ich, daß es auch in Zukunft auf Erden weiterhin kleinere politische Einheiten geben mag, da mithilfe dieser die Menschheit größere Sprünge machen kann, doch in schweren Krisenzeiten sind etwas größere politische Einheiten meines Erachtens unverzichtbar.

          An die Notwendigkeit einer Weltregierung zwecks Abwenden einer ökologischen Katastrophe glaube ich hingegen nicht.

    • Klemens Kilic hat recht, aber er hat sich bei der Diskussion nicht gut geschlagen (Habe nur die 1. Hälfte gesehen).
      Janich ist natürlich ein schwieriger Gegner, aber er argumentiert auch „krumm“. Schweit und Singapur als liberale Staaten – die Schweiz ist natürlich auch ein Sozialstaat.
      Und Indien ist nicht deshalb arm, weil es ein großer Zentralstaat ist.
      Ein Land mit schwacher Regierung ist Somalia, da herrschen Warlords oder Verbrecherbanden. Die BRD ist auf dem Weg zum libertären Staat.
      Und die Philippinen haben eine starke Regierung, Janich kann keine Sekretärin aus Bangladesch einstellen, weil die billiger ist als eine Philippina.
      Davon abgesehen haben Staaten ohne Sozialsystem (zwangsläufig) die ursprüngliche Familiengemeinschaft bewahrt.

  • Kilic entpuppt sich als Nationalsozialist. Seine Argumente belegt er jedoch nicht. Es ist ein schwachsinniger Streit, ob es eine starke Zentralregierung gibt, oder keine Regierung. Die starke Zentralregierung haben wir ja schon. Kilic verteidigt das System Merkel.

    • Wenn die Staatsführung nicht die Interessen des Volkes vertritt, dann geht das Volk unter, egal ob die Regierung stark oder schwach ist. Dann ist eine schwache Regierung tatsächlich besser, der Untergang benötigt dann mehr Zeit.
      Aber wo auf der Welt herrscht eine Regierung oder ein Regierungschef, der sein Volk verachtet und jeden Kameltreiber als Bereicherung feiert? Eben, nur in der BRD.
      Etwas weniger extrem noch Schweden, Niederlande, Österreich und Frankreich.
      Der Nationalsozialismus war übrigens äußerst erfolgreich, innerhalb von 6 Jahren wurde Deutschland vom Pleitekandidaten so stark, das es 5 Jahre gegen die gesamte Welt durchstehen konnte, auch auf dem Gebiet der Forschung führend auf der Welt.

  • Was macht eigentlich die dritte Person hier hinter dem Mikrophon? Das Gespräch ist schwer zu ertragen, wei die Kontrahenten andauern einander ins Wort fallen und der Moderator einfach nur zusieht. Hinzu kommt, daß der Ton katastrophal wird, wenn beide zugleich sprechen. Ein Grund mehr, das zu verhindern.

    Inhaltlich sprechen die Kontrahenten aneinander vorbei, weil sie offenbar gar nicht erst zuhören wollen, was der jeweils andere sagt. Schließlich ist Kilic argumentativ so schwach und permanent in Selbstwidersprüchen gefangen, daß Janich leichtes Spiel hat, wodurch uns sein Konzept als ganzes vorenthalten bleibt.

    In jedem Fall hätte der Moderator aktiver sein müssen.

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