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Wer wissen will, wie Google mittlerweile aus ideologischen Gründen Suchergebnisse manipuliert, braucht bloß „White family“ (weiße Familie), „White couples“ (Weiße Paare) oder „Straight couples“ (Heterosexuelle Paare) in die Suchleiste einzugeben.
Ach, kommt, das machen wir jetzt einfach mal!

White family

Nanu! Ein paar dieser „weißen Familien“ haben wohl zu lange in der Sonne gesessen.

White couples

Auf den ersten beiden Bildern erklärt Google, warum schwarz rauskommt, wenn wir weiß eingeben. Dazu gleich mehr. Und sonst so? Nun ja, diese Selbstbräuner werden immer besser. Und neuerdings scheint es auch ein Mittelchen zu geben, das glattes Haar in krauses verwandelt. Kennen wir ja sonst nur vom Schamhaar, wenn wir es wachsen lassen.

Straight couples

Wir leben in verrückten Zeiten. Alles dreht sich um 180 Grad. Zumindest bei Google. In der größten Suchmaschine der Welt können auch Frauen & Frauen und Männer & Männer heterosexuelle Paare sein.
Lasst uns doch mal Gegenprobe machen und schauen, was Google so ausspuckt, wenn wir „Black couples“ (schwarze Paare) eingeben.

Black couples

Ach, was! Bei den Schwatten funktioniert Google plötzlich wie eine Eins! Und die meisten farbigen Mädels sehen auch noch bildhübsch aus! Hm. Müssen wir das verstehen? Ich denke nicht. Fragen wir doch mal die Jungs von Google, vielleicht haben die eine Erklärung:

Wie Sie sehen, werden in unseren Suchergebnissen nur schwarzen Paare angezeigt, wenn Sie „schwarze Paare“ eingeben. Geben Sie dagegen „weiße Paare“ ein, werden interkulturelle Paare angezeigt.
Woran das liegt?
Danny erklärt: Wie sich herausstellte, neigen die Menschen dazu, wenn sie Bilder von weißen Paaren veröffentlichen, keine Rasse anzugeben, nur „Paar“ zu schreiben. Aber wenn Sie gemischte Paare posten, kennzeichnen die Menschen diese Fotos mit „weiß“.
Unsere Bildersuche hängt von genauen Wörtern ab – wenn wir die nicht bekommen, kann das passieren.

Quelle

Dein Ernst, Google? Also ich bin ein Großmeister im Erfinden von Ausreden. Und in dieser Funktion gebe ich der Google-Erklärung eine glatte Sechs.

Nachtrag
Olli Janich erzählte mir gerade, dass es bei allen großen Suchmaschinen (Bing, Yahoo usw.) so laufen würde. Teilweise mit identischen Fotos.

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15 Kommentare

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    • Der Eindruck täuscht, denn DuckDuckGo bezieht seine Daten von … Google! (*TADA …*) Die werden dann lediglich anonymisiert an den User weitergegeben. DDG fungiert also als eine Art Proxy und betreibt keine eigene Suchmaschine.

      Ohne die Gewichtung (Filterung) wären übrigens so gut wie alle Ergebnisse der Suchmaschinen für den User unbrauchbar, denn was MENSCHEN wichtig ist, können MASCHINEN nicht wissen. Ginge es z.B. nach der Häufigkeit im Vorkommen von Suchbegriffen, würden wir auf vollkommen unbedeutenden Seiten landen (und davon tausende durcharbeiten müssen, bevor wir vielleicht irgendwann einmal auf etwas annähernd brauchbares stoßen würden). Und was die Brauchbarkeit der Suchergebnisse angeht, ist Google im Vergleich mit anderen Anbeitern leider absolut überrragend und nicht grundlos Marktführer.

      Alternativ könnte man METASUCHMASCHINEN benutzen, also Suchmaschinen, die die Ergebnisse von einer Vielzahl anderer Suchmaschinen durchsuchen. Eine davon wäre z.B. die deutsche METAGER (https://de.wikipedia.org/wiki/MetaGer), die es schon länger als Google gibt, die sich aber aus guten Gründen nicht durchgesetzt hat. Beispiel gefällig? https://metager.de/meta/meta.ger3?eingabe=white+couple&submit-query=&focus=web

      Es liegt also nicht an Google. Ansonsten siehe meinen Beitrag weiter unten.

      • es liegt an google und sie benutzen schräge algoritmen kannst ja mal in das Suchfeld Männer sind oder Männer können oder Männer haben eingeben und dann seh dir mal die Vorschläge an und wenn du jetzt noch weiter denkst google manipuliert nicht dann seh dir dieses Video an https://youtu.be/_UYVq_4rZmw

        • Meine Aussage, „es liegt nicht an Google“, bezieht sich auf die Bildersuche. Siehe ansonsten auch meinen Beitrag unterhalb dieses Threads. Ich weiß folglich, dass Google, was den amerikanischen Wahlkampf angeht und – ging, manipuliert und zensiert. Ist ja auch bewiesen worden. Was die Suchergebnisse in Deutschland angeht, sollte man aber auch wissen, dass nicht Google von sich aus Ergebnisse „wegfiltert“, sondern dies auf ausdrücklichen „Wunsch“ des Merkelregimes passiert. Das gleiche gilt für diverse andere Soziale Medien, vor allem Youtube. Deutschland, als Staat, ist weltweit führend bei den Anfragen zur Löschung oder länderspezifischen Unterdrückung „unerwünschter“ Inhalte (Stw.:. „Deutschland ist Zensurweltmeister“). DAS finde ich viel schwerwiegender. Und obwohl Google ganz zweifelsohne politisch ein „Dreckskonzern“ ist, sollte man nicht hinter jedem schrägen Suchergebnis gleich Absicht vermuten.

          Das „Männer sind …“-Beispiel kenne ich z.B. schon sehr lange (ich komme politisch aus der Männerrechtsbewegung). Aber auch das ist m.M. nach nicht auf Manipulation zurückzuführen, sondern spiegelt zum einen den (offenbar gruseligen) Webcontent wieder, zum anderen die Userabfragen (die werden nämlich – logischerweise – für den Filteralgorithmus ausgewertet). Je häufiger ein gleichlautender Suchtext eingegeben wird, desto wahrscheinlicher wird genau dieser als Vorschlag angezeigt nach dem Motto „wenn viele danach suchen wird´s schon passen…“. Die Suchvorschläge geben folglich eher Auskunft darüber, wie unsere Gesellschaft tickt. In der (bunten) Mehrheit zweifelsohne nicht ganz sauber

  • Ich bin zu einhundert Prozent davon überzeugt, dass Google Suchergebnisse politisch „filtert“ und gewichtet, das auf jeden Fall. Aber glaube nicht, dass es sich bei dem Verweis auf den Algorithmus in der Bildersuche um eine Ausrede handelt. Tatsächlich werden Bilder in der Textsuche ja nicht nach visuellem Inhalt erfasst, sondern überwiegend nach Bildtiteln (Dateinamen) und sog. „Tags“ (möglw. sogar nach EXIF-Daten) – und auch nach Textinhalten in der Umgebung des Bildes, wenn dieses z.B. in einem Onlineartikel oder in einem Blog verwendet wird.
    Anders sieht es aus, wenn nicht mit Text nach Bildern gesucht wird, sondern mit Bildern nach Bildern. Dazu kann man ein Bild von der Festplatte oder von Webseiten per Drag and Drop in die Suchleiste von Google ziehen (allerdings nur wenn man auf der Seite „Bildersuche“ ist) und Google durchforstet dannn seine Bestand nach Bildern mit optisch ähnlichem Inhalt und ähnlicher Aufteilung . Man könnte das als eine Art „rekursive Suche“ betrachten. Natürlich fließt aber auch dort der Bildtitel (Dateiname) mit in die Ergebnisse ein.
    Bei der Bild-„erkennung“ sind wir jedenfalls noch lange nicht so weit, Inhalte SICHER erkennen und zuordnen zu können, egal was uns die „IT-Experten“ auch immer erzählen. Eine grobe Erkennung mit hoher Fehlerquote ist möglich, mehr aber auch nicht.

  • Google kann sogar erkennen, welcher meiner Kater auf meinen Fotos zu sehen ist, aber kann nicht zwischen weißer und schwarzer Hautfarbe unterscheiden?! Die sind doch schon lang nicht mehr auf die Angabe von Begriffen angewiesen, wie sie vor Jahren stolz vorstellten.

  • “ Thomas F.
    04. November 2019 um 13:45 Uhr
    Bei Startpage.com werden dieselben bunten Paare ausgegeben, wenn man „white couples“ eingibt.

    Vielleicht verhält es sich dort ähnlich wie bei DuckDuckGo

    Christian B.
    04. November 2019 um 11:50 Uhr
    Der Eindruck täuscht, denn DuckDuckGo bezieht seine Daten von … Google!

    Ich nehme die eigentlich nur,weil sie „Versprechen“ keine Daten weiter zu geben wie Google.
    Na ja.Auch eine art Glaube.

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