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Willkommen in der Planwirtschaft, im neuen Zeitalter der Bigotterie, der Enteignung und der Prohibition, der staatlich verordneten Einschränkung der persönlichen Freiheit seiner Bürger. 40.000 Wirten und Gastronomen unseres Landes wurde sprichwörtlich über Nacht die Bestimmungsfreiheit über ihren eigenen Besitz, ihr eigenes Eigentum entzogen, in ihrer höchstpersönlichen Betriebsführung per Diktat autoritär eingeschränkt.

Milliarden von Euro an Betriebsinvestitionen, die Wirte aus ihrer eigenen Tasche in die Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereichen investiert haben, wurden von politischen Tagedieben – also Berufspolitikern und Beamten mit arbeitslosem Einkommen, jene die auf Steuerzahlerkosten uns und dem lieben Gott die Zeit stehlen, schlagartig vernichtet.

2 231 000 Raucherinnen und Raucher wurden ihrer Mündigkeit beraubt, unser aller höchstpersönliche Freiheit der lupenreinen populistischen Verbotspolitik einer unheiligen Allianz der Berufsmoralisten und Heuchler geopfert. Trafikanten, die sich mit der Lieferung von Tabak an die Gastronomie noch einigermaßen über Wasser halten konnten, in ihrer ökonomischen Lebensfähigkeit eingeschränkt.

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Die künftigen tausenden Arbeitslosen können sich bei den parlamentarischen Flachwurzlern herzlich bedanken. Und auch die Medien verdienen einen besonderen Dank für jene Kampagne, die sie für die Minderheit von knapp 900.000 Österreicher gegen den Willen der Mehrheit von 5.5 Millionen Österreichern mit Lug und Trug geführt haben. Jene Medien, die dieser Tage auf Seite 2 das Rauchverbot abfeiern und im Wirtschaftsteil über den Niedergang der Traditions- und Familienbetriebe in der heimischen Gastronomie mit Krokodilstränen lamentieren.

Auch einen herzlichen Dank verdienen jene Berufs- und Parteipolitiker, die zu ein und demselben Thema in den letzten Jahren nach Lust und Laune konträr abgestimmt haben, deren Rückgrat die Festigkeit eines Gartenschlauches hat. Nun ist klar: Der vielbeschworene Vertrauensgrundsatz wurde zu Grabe getragen. Auch der oberste Raubritter des Landes, also der Finanzminister, wird den dadurch verursachten Steuerentgang durch den Rückgang der Tabaksteuer schon mit neuen Belastungsorgien – und zwar für ALLE – wettmachen.

Die Propagandaargumente der Kritiker der bisherigen Raucherregelung waren übrigens hanebüchen und durchschaubar: Kranke könnten durch den Rauch in Restaurants gefährdet werden, wurde hysterisch vorgebracht. Die Vernunft und der Hausverstand sagen uns: Kranke gehören ins Krankenbett aber doch in kein Lokal. Kinder könnten durch den Rauch in Lokalen beeinträchtigt werden, lautete die Sorge der Verbotsschreier. Ich sage: Kinder gehören in den Kindergarten aber in keinen Nachtklub.

Kleiner Witz zum Schluss: Gegengezeichnet wurde dieses Verbotsgesetz ausgerechnet von jenem Mann, der vordergründig die Bevormundung politisch unterstützt aber in Wahrheit öffentliche Räume missbraucht und genussvoll einnebelt. Bis dato war die Zigarette für mich Sucht- und Genussmittel. Mit heutigem Tag ist sie wieder ein romantisches Zeichen der persönlichen Freiheit geworden.

Und an alle Kritiker meiner Worte ein Zitat vom großen Raucher Winston Churchill: Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer von der Gefahr des Rauchens für die Gesundheit liest, hört in den meisten Fällen auf – zu lesen!

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3 Kommentare

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  • Lieber Herr Grosz, wie heißt es auf gut Neudeutsch: „Made my Day“ . Du machst mir meinen Tag madig….Ich glaube fest, dass in der“ Ostmark“ mit der täglichen Gängelung zumindest humorvoller umgegangen wird als bei uns im „Altreich“. Wie wär´s mit einem neuen Anschluß? Dann könnten wir wie früher gemeinsam leiden oder aber auch die „Flachwurzler“ (Uaahh..) gemeinsam bekämpfen. Ich danke Gott und dem Internetz, dass ich das 1984 Magazin gefunden habe. Wie sagt man bei uns? Eine Bereicherung.

  • Ja, was soll’s, wenn die GrünInnen und Bourgeoisen sich das

    Kiffen

    erlauben,
    warum sollten sie denn dann noch das Tabakrauchen der Nichtkiffer dulden?

    Ich darf ja auch zu Silvester bald keinen Knallfrosch („Kategorie2“!) mehr zünden, damit die Herrschaften sich ungestört die Nasen pudern können, um danach Zuschauer des umweltfreundlicheren Vorführ-Großfeuerwerks zu sein.

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