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Also ein Staat, für den die Meinungsfreiheit ein hässliches Fremdwort ist, der Kritiker bekanntermaßen in Säure auflöst, lässt gut bezahlte und moralisch situationselastische Staffagensitzer über die Formen der Meinungsfreiheit im Internet fabulieren. Dass dieses König Abdullah Zentrum mit demokratischem Beschluss des Nationalrates seine Tore längst nicht mehr öffnen dürfte, wird geflissentlich verschwiegen.

Die Kritik daran, könnte ja fast als Hate Speech abgetan werden. Festredner dieser würdelosen und zugleich billigen Maskerade ist ausgerechnet der ehemalige Vorsitzende der nordkoreanischen Freundschaftsgruppe Genosse Heinz Fischer, vormalige präsidiale Stiefmutter aller Großen Koalitionen in Österreich. Für das Frühjahrsprogramm dieses Zentrums hätte ich angesichts des bereits eingeschlagenen Weges einige interessante Vortrags- und Veranstaltungsideen. So könnte doch der belgische Straftäter Marc Dutroux einen spannenden Vortrag über Kinderrechte halten. Vielleicht könnte man für die Eröffnungsworte Herrn Fritzl bemühen. Nordkorea und dessen Führung ist sicherlich bereit, einen lebensnahen akademischen Dialog über den Friedensnobelpreis zu finanzieren.

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Und nicht zu vergessen Ruanda, das seinerseits seine Expertise über den Schutz von Minderheiten am Wiener Konferenzort der Lüge und Heuchelei einbringen könnte. Zur Koordination dieser Veranstaltungen könnte im Lichte dieser ideologischen Bankrotterklärung des ehemals höchsten Amtsträgers dieser Republik ein Zentrum für politische Redlichkeit, Ethik, Moral und Anstand gegründet werden.

Als künftige Adresse dieses Zentrums empfiehlt sich übrigens die Toilette des Parlaments. Ein Ort, der dem begnadetsten Fest- und Grabredner der Republik, liebevoll HeiFi genannt, ohnedies als zeitweiliger Hauptwohnsitz bekannt sein dürfte.
Und die Moral von der Geschicht: ein Gewissen hat man oder nicht!
Gerald Grosz

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5 Kommentare

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  • Über Hass im Internet müsste man gar nicht Reden,wenn die Regierung endlich begreifen würde,wo dem Volk der Schuh drückt.Ein sattes Volk ist ein zufriedenes Volk. Zu wenig Rente ,zu niedriger Lohn,zu hohe Mieten und Nebenkosten usw.Fangt endlich Mal an,in erster Linie was für das eigene,Arbeitende Volk zu tun.

    • Mir und vielen anderen drückt der Schuh vor allem bei der Migration.Wenn dort endlich mal der Hebel angesetzt würde(Grenzen dicht und gleichzeitige Rückführung illegal Eingewandeter),wäre auch für Rente,Lohn,Mieten ect. Geld da.Wenn es aber so weiter gehen sollte wie bisher brauchen wir uns nur noch um eines zu kümmern – um´s Überleben.

      • es war aber genau anders rum, erst solltest du den Gürtel enger schnallen, dann war für Nichts und Niemand Geld da und plötzlich über Nacht als 8000 Leute an der Grenze erwartet wurden ist in einer einsamen Entscheidung all das was vor wenigen Minuten noch unmöglich war plötzlich kein Problem mehr gewesen. Wir schaffen das hieß es und es war auch für alle die kamen genügend Geld da, komisch irgendwie oder? Das muss da so rumgelegen haben und keiner hat es vorher gesehen.

        • Gerade eben gelesen, die Steuereinnahmen sind wieder gestiegen! Ich habe das Gefühl das Volk verwechselt die Steuereinnahmen mit dem eigenen Guthaben!

  • Warum soll „Hass“ im Internet bestraft werden, wenn Richter entschieden haben, dass man Politiker als „Faschist“ und „Drecksf..ze“ bezeichnen darf? Kann man jemanden noch schlimmer beleidigen? Was soll der Unsinn?

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