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Herausgegeben wurde der Bericht, der mit 126 951 Euro von der EU gefördert wurde, natürlich von Moslems. Farid Hafez und Enes Bayrakli sind österreichische Politikwissenschaftler, auch die Stiftung für politische wirtschaftliche und gesellschaftliche Forschung (Seta) aus Ankara wird genannt. Seta ist eng mit der AKP verbunden, der Partei von Osmanen-Führer Recep Tayyip Erdoğan (65).

Auf dem Titelblatt sind neben Innenminister Horst Seehofer (70, CSU) auch Herbert Kickl (51, FPÖ) und Matteo Salvini (46, Lega) zu sehen. Seehofer wird im „Europäischen Islamophobie-Report“ kritisiert, weil er treffend feststellte, die Migration sei die Mutter aller Probleme.

Gründer der Seta ist Ibrahim Kalin, der heute als Sprecher und Berater für Erdoğan tätig ist. Auch frühere Vorsitzende der Stiftung sind oder waren in Erdoğans Regierung tätig. Zum Beispiel Ahmet Davutoğlu (60), früherer Außenminister und späterer Ministerpräsident der Türkei. Die deutsche Stiftung Wissenschaft und Politik zeigt in einer Studie weitere Verflechtungen zwischen Seta und dem Erdoğan-Regime.

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Schon im Juli veröffentlichte die Erdoğan-Stiftung einen Bericht unter dem Titel „Der verlängerte Arm internationaler Medienorganisationen in der Türkei“, in dem 143 Journalisten aufgelistet wurden, die kritisch über Erdogan berichteten, darunter auch die Deutsche Welle. Auf Twitter betet der jetzige Direktor von Seta, Burhanettin Duran, das Allah den türkischen Soldaten helfen möge im Krieg gegen die Kurden.

Besonders heikel: Eine der Autorinnen ist die Politikwissenschaftlerin Anna-Esther Younes, die zum Thema Rasse- und Rassismusforschung in Deutschland promovierte. Younes geriet als Kuratorin eines palästinensischen Kulturfestivals in Berlin im Oktober 2016 in die Schlagzeilen, als sie in einem Interview die Gründung des Staates Israel als „weiteres Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnete. Sie gilt außerdem als radikale anti-israelische Aktivistin.

Dass die Stiftung, die diesen „Report“ erstellt hat, der jeden diffamiert und als Rassisten bezeichnet, der kritisch über die Ideologie des Islams berichtet, ausgerechnet dem Despoten Erdoğan nah steht, ist das eine; dass aber ausgerechnet die Europäische Union eine radikal-islamische, antisemitische und demokratiefeindliche Organisation mit Steuergeldern fördert, damit diese ihre radikalen Thesen verbreiten können, ist an Irrsinn wohl kaum zu überbieten.

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