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Cenk Sahin (25) solidarisierte sich auf Instagram mit der türkischen Militäroffensive gegen die Kurden im Norden Syriens. Am letzten Donnerstag veröffentlichte der türkische Fußballprofi eine türkische Flagge mit dem Text: „Wir sind an der Seite unseres heldenhaften Militärs und der Armeen. Unsere Gebete sind bei Euch.“
Da das nicht mit den Werten des bekennenden linksextremen Fußballvereins vereinbar sei, wurde Sahin gefeuert. Wohl vor allem auf Druck mancher Fans.
In einer Erklärung des Vereins heißt es:

Nach zahlreichen Gesprächen mit Fans, Mitgliedern und Freund*innen, deren Wurzeln in der Türkei liegen, ist uns bewusst geworden, dass wir differenzierte Wahrnehmungen und Haltungen aus anderen Kulturkreisen nicht bis ins Detail beurteilen können und sollten.

Und weiter: Ohne jegliche Diskussion und ohne jeglichen Zweifel lehnen wir dagegen kriegerische Handlungen ab. Diese und deren Solidarisierung widersprechen grundsätzlich den Werten des Vereins.

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Große und ausnahmsweise auch mal richtige Worte von den Verantwortlichen des FC St. Pauli. Man fragt sich nur, ob der Terror an der deutschen Bevölkerung, all die Prügel, Messerattacken, Vergewaltigungen und Morde, begangen durch kulturfremde Einwanderer, den Werten des Vereins nicht auch widersprechen sollten. Augenscheinlich nicht. Anders ist es nicht zu erklären, dass St. Pauli sogenannte Flüchtlinge immer noch willkommen heißt. Nach über einer Million Straftaten seit 2015.

Und sehr vielsagend ist auch dieser Satz: „Nach zahlreichen Gesprächen mit Fans, Mitgliedern und Freund*innen, deren Wurzeln in der Türkei liegen, ist uns bewusst geworden, dass wir differenzierte Wahrnehmungen und Haltungen aus anderen Kulturkreisen nicht bis ins Detail beurteilen können und sollten.“
Nicht etwa biodeutsche Fans störten sich an Sahins Aussage, sondern solche, deren Wurzeln in der Türkei liegen. Da muss selbstverständlich SOFORT reagiert werden, logisch.

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15 Kommentare

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  • Dieser Fußballverein ist für mich jetzt fremdenfeindlich. Sozusagen ein rechter Verein. Außerdem sollten die mal ihre Trikots waschen. Die waren mal ursprünglich weiß.

  • Haben die eine entsprechende Vertragsklausel? Ansonsten sieht das nach PR aus. Wahrscheinlich wird das von einem Arbeits- oder Sportgericht kassiert. Was so gesehen auch richtig wäre. Oder ist die so genannte Gesinnungsdiktatur schon vollendet?
    Was ist in dem Kontext mit Herrn Gündogan? Macht sein Erfolg immun gegen solch Willkür?

  • Ein bisschen „Neid“ kann ich ob der Solidarität mit ihrer Armee nicht verhehlen. Und das meine ich frei von der Wertung ob die Kampfhandlungen/der Einmarsch in Syrien gerechtfertigt ist oder nicht. Hätten wir noch eine echte Bundeswehr, würde ich mir dieses Verhalten wünschen. Das ist nämlich Patriotismus.

  • „Wir sind an der Seite unseres heldenhaften Militärs und der Armeen. Unsere Gebete sind bei Euch.“
    Ja wie jetzt? Darf der Türke nicht stolz auf die heldenhaften Taten seiner Armee sein? Schließlich fordert ein beliebter deutscher Politiker,
    „wenn Franzosen und Briten stolz auf ihren Kaiser oder den Kriegspremier Winston Churchill seien, „haben wir das Recht, stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen“.

  • Ich habe meine Probleme mit der Politisierung des Fußballs. Ob nun St. Pauli einen Erdogan-Fan aus seinen Reihen feuert oder ob Frankfurt AfD-Mitgliedern den Eintritt verweigern will – ich frage mich, ob das nicht letztlich alles im Dienste ein und derselben politischen Korrektheit geschieht.

  • Wer dem Mainstream nicht folgt, wird in den wirtschaftlichen Ruin getrieben. Hier nicht anders als beim Fall Mendig. Ok, wahrscheinlich haben beide vorher genug verdient gehabt, dass sie jetzt nicht unbedingt ruiniert sind. Aber wo ist der Unterschied? Ein Türke wird mit seinem Herzen immer Türke bleiben, was ist gegen seinen Patriotismus zu sagen? Mir hat er mit dem Liken nichts getan. Die Kurden haben auf der Seite der US gekämpft, gegen den rechtmäßigen Präsidenten Assad. Ich bin froh, dass der Regimechange in Syrien keinen Erfolg hatte. Wie weit die Türken in Syrien gehen, bleibt abzuwarten. Einen Sicherheitskorridor errichten, in denen die syrischen Flüchtlinge zurück kehren klingt vernünftig. Sollten wir uns dran beteiligen, täte unserem Land gut.

  • Wer kann den nicht verstehen, dass ein Türke oder sonst einer sich nicht wirklich in Deutschland integrieren kann/will. Ein Volk, dass sich selber verleugnet, verachtet, kurz ein krankes Verhältnis zu sich selber hat. Ich halte sowohl die Antideutschen als auch die Zusehrdeutschen für an einer Massen-Psychose erkrankt. Erben Neubürger eigentlich auch die Schuld an Krieg, Mord und Totschlag? Ich denke ja. Denn Neugeborene „Biodeutsche“ erben das ja auch. Wer will das denn? Das ist ein wichtiger Faktor bei der Verhinderung echter Integration.

  • Bei St. Pauli regiert eben nicht das Recht, sondern die Gesinnung. Wer nicht das richtige Lied singt, fliegt raus. St. Pauli war damals auch ruckzuck judenfrei.
    „Right or wrong – my country!“ Soviel Patriotismus darf, soll und muß man jedem zubilligen. Sahin ist Türke und hält mit seinem Land und denen, die für das Land ihr Leben einsetzen; das ist respektabel, und das kann er auch, wenn er grundsätzlich Erdogans Kurs nicht gutheißt.
    Erdogans Krieg ist für all die Deutschtürken Gelegenheit und Aufforderung, Farbe zu bekennen. Sind sie in Deutschland angekommen, oder sind sie Türken? Die Antwort liegt nach all unseren Erfahrungen auf der Hand und sollte bei kleinem auch dem letzten halsstarrigen Gutgläubigen die Augen öffnen, wie weit es mit der Integration her ist und sein kann.

  • Schön daß die Türken Patrioten sind.
    Dann sollen sie ihren Patriotismus in der Türkei ausleben.
    Rein in die Armee als tapferer Soldat,oder als Arbeiter die Türkei aufbauen,wie sie es ja angeblich mit der BRiD gemacht haben.
    Wie sagte Hallervorden? Gute Reise.

  • Immerhin identifiziert er sich mit seinen Volk, viele der geistesgestörten Deutschen verleugnen gar die Existenz ihres Volkes, belügen und betrügen sich selbst, lassen sich abschaffen.

  • „den Werten des Vereins nicht auch widersprechen sollten“

    Das ist die typischer Verlogenheit der links verstrahlten Faschisten unserer Zeit!
    Einerseits zur Recht Kriege offen ablehnen, aber gleichzeitig den Krieg gegen die deutsche Bevölkerung im eigenen Land nicht nur stillschweigend hinnehmen, sondern durch die Flutung immer neuer Krimineller noch weiter anheizen!
    Passt ja zur Agenda der globalen Faschisten, Nationen wie Deutschland zu zerstören, um ihre zentralistische Regierung weiter auszubauen!
    Die eigene Heimat zu zerstören, ist das größte Verbrechen, was jemand seinen Mitmenschen antun kann!

    Merkel und alle anderen Faschisten gehören endlich in den Knast!

  • Halt ein PKK- und RAF-Verein, genauso versifft wie ganz St. Pauli.
    Sollen sich doch die Türken und die Türkenkurden in St. Pauli die Schädel einschlagen, Unbeteiligte kommen da kaum zu Schaden (Wähleranteil Grüne, SED und SPD 80%, CDU und FDP um 5%, AfD 3%, selbst Spinnerpartei PARTEI dort >5%)

  • „Peter B.
    15. Oktober 2019 um 07:13 Uhr
    Immerhin identifiziert er sich mit seinen Volk, viele der geistesgestörten Deutschen verleugnen gar die Existenz ihres Volkes, belügen und betrügen sich selbst, lassen sich abschaffen.“

    Die Deutschen die ich im Ausland,Amerika,Brasilien,Chile,Argentinien und anderen Ländern kennen gelernt habe,waren in diesen Ländern integriert und zählten sich dem jeweiligen Land zugehörig.Die waren Stolz von Deutschen abzustammen,aber nicht Stolz Deutsche zu sein.
    Dann müssen die Türken nicht rum jammern wenn sie nicht zu Deutschland stehen,sie keiner hier haben will außer Rotzgrünlinkes Gesindel.

    • Cenk Sahin ist aber nicht in Deutschland geboren und aufgewachsen und muss sich daher auch gar nicht mit Deutschland so integrieren, dass er sein Vaterland aufgibt. Ich bin mir sicher, dass auch deutsche Spieler in anderen Ländern nicht so angefeindet werden würden, nur weil sie weiter deutsche Interessen verteidigen würden.

      Ich persönlich würde auch immer noch zu meinem Heimatland stehen, selbst wenn ich ein paar Jahre im Ausland studierte oder arbeitete…

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