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Auch wenn Donald Trump (73) die US-Armee aus Syrien abziehen lässt, droht er Erdoğan mit harten wirtschaftlichen Sanktionen. Auf Twitter drohte der US-Präsident, die türkische Wirtschaft „völlig zu zerstören und auszulöschen“, sollte die Türkei bestimmte Grenzen bei ihrer Offensive überschreiten.

Die Bundesregierung und andere EU-Staaten halten sich hingegen zurück, drohen lediglich mit einer Art Waffenembargo. Darauf reagiert Erdoğan scharf. „Sind wir nicht Verbündete in der NATO, oder ist die Terrorgruppe in die NATO aufgenommen worden, ohne dass ich informiert wurde?“, fragte er während einer Rede am Sonntag in Istanbul.

Die Angst der Europäer vor einem geplatzten Flüchtlingsdeal und einer weiteren Migrantenwelle ist groß. Doch statt des Zauderns der Kanzlerin, das Erdoğans nur mutiger macht, muss die EU endlich Stärke zeigen, gemeinsam mit den Amerikanern Sanktionen verhängen und die Beitrittsverhandlungen umgehend stoppen. Denn Erdoğan ist auf die Gelder der EU angewiesen.

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AfD fordert harten Kurs gegenüber der Türkei

Die AfD spricht sich ebenso wie Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz für einen härteren Kurs gegenüber der Türkei aus. Petr Bystron, AFD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages und ausgewiesener Osteuropaexperte, fordert, der Türkei den Geldhahn zuzudrehen. Die EU bezahle nicht nur 3 Milliarden Euro jährlich für den Flüchtlingspakt, dazu zahlte „die EU zwischen 2007 und 2020 neun Milliarden Euro ‚Heranführungshilfe‘ an eine Türkei, die sich immer weiter von der europäischen Wertegemeinschaft wegbewegt.“, sagte Bystron.

Diese Gelder müsse die EU sofort streichen, so der AfD-Abgeordnete weiter. Erdoğan finanziere aus dem Geld der deutschen Steuerzahler die größte Armee Europas und „erhebt Territorialansprüche gegen Griechenland, Syrien und Irak und führt nun sogar einen brutalen Angriffskrieg gegen die kurdische Zivilbevölkerung in Nordsyrien. Deutschland und die EU müssen sofort alle Gelder für die Türkei streichen und stattdessen in die eigene Grenzsicherung investieren, sonst machen wir uns der Beteiligung an diesen Kriegsverbrechen mitschuldig.“

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9 Kommentare

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  • Erdogan weiß, dass die westeuropäische NATO im Grunde nicht mehr existiert, sie ist weder in der Lage die Invasion aus Nordafrika und Arabien zu stoppen, noch gewillt einzuschreiten, falls die Türkei Griechenland angreifen sollte, dies hat sie bereits im letzten Jahr verkündet.

    Erdogan hat die Flüchtlinge aus Syrien von Anfang an als Verhandlungs- und Druckmasse gegen Europa und Deutschland aufgenommen, nicht aus Nächstenliebe. Die Türken könnten dafür sorgen, dass der Migratenstrom nach Griechenland auf nahezu Null gestoppt wird. Machen sie natürlich nicht, weil sie damit Europa zwingen können, das zu tun was sie wollen.

    Hätten wir eine NATO und EU, die willens und in der Lage ist, die Invasion zu stoppen, würde uns auch Erdogan nicht auf der Nase herumtanzen. Erdogan nutzt die Schwäche Europas gnadenlos aus. Die Migrationskrise wird sich weiter verschärfen.

  • Mehr noch: Schmeißt diese ungehobelten Barbaren achtkantig aus der NATO, baut den Eisernen Vorhang an der griechischen und bulgarischen Grenze auf und versenkt jedes Schlepperboot bevor es griechiches Territorium erreichen kann. Dann soll Putin den Bündnisfall mit Syrien erklären und endlich die Türken und die Türkei zermalmen. Der europäische Fitzel außerhalb Istanbuls geht an Bulgarien, im Gegenzug werden alle ethnischen Türken aus Alt- und Neu-Bulgarien in die Türkei ausgesiedelt. Der Nordosten fällt an Armenien, der Südosten wird Kurdenstaat. Die Resttürkei wird in 3 Staaten Istanbul, Ägäis und Anatolien geteilt und die Grenze dazwischen befestigt. Istanbul und Umland wird amerikanisch besetzt. Die Republik Ägäis mit der Hauptstadt Smyrna (Izmir) fällt unter griechische Besetzung, die 1923 vertriebenen Griechen und deren Nachkommen nehmen das Land in Besitz, die Türken werden in die Republik Anatolien-Ankara zwangsumgesiedelt, welche russisch besetzt und befriedet wird.
    Die Grenzen Turkanatoliens zu Armenien, Kurdistan, Ägäis und Istanbul bleiben auf Dauer verschlossen und Erdogans Türken aus Europa kehren heim ins Anatolische Kleinreich.
    Dann ist endlich Ruhe im osmanischen Karton!

    • ich gebe ja gern zu, daß ich manchmal auch an übermorgen denke. Nichtsdestotrotz: Wenn sich die ewigen Opfer türkischer Barbarei, also Armenier und Griechen, zusammentun mit weiteren Gegnern und zugleich eine günstige Großmächtekonstellation (die wir mit Trump und Putin zweifelsohne haben) für sich zu nutzen wissen könnte der Entwicklung ein entscheidender Schritt hinzugefügt werden.
      Die Schwächung der Türkei ist gut, die Teilung in verfeindete Türkeien wäre besser.
      Nahziel ist der Rauswurf aus der Nato, die conditio sine qua no, daran muß gearbeitet werden! Erdogan selbst liefert den besten Vorwand für diesen Rausschmiß.

  • Fordern kann er viel. Er muss das ja nicht regeln. Ehrlich gesagt, der ist mir total unsympathisch. Stellt er dann bewaffnete Truppen an die Grenze und erteilt den Schießbefehl? Nein, so nicht werter Herr Bystron!

  • „Die Moscheen sind unsere Kasernen
    Ihre Minarette unsere Bajonette
    Ihre Kuppeln unsere Helme und
    Ihre Gläubigen unsere Soldaten.“

    Deshalb: Alle Erdogan Kasernen abreißen und alle Erdogan Soldaten rausschmeissen!

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