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Seit seinem Lied »Willkommen liebe Mörder« genießt der Sänger Heinz Rudolf Kunze in weiten Teilen des patriotischen Milieus gewissermaßen einen wohlwollenden Kultstatus.
»Das ist einer von uns«, raunt es durch die patriotischen sozialen Medien. Die Sehnsucht nach Künstlern, die sich zu den geprügelten, geächteten und bespuckten Patrioten bekennen, scheint so groß zu sein, dass hoffnungsvoll nach jedem Strohhalm, jedem Interview-Fetzen und jedem Nebensatz gegriffen wird, durch den man sich der Illusion hingeben kann, dass ein Xavier Naidoo, ein Dieter Nuhr oder eben ein Heinz Rudolf Kunze vielleicht doch irgendwie auf der patriotischen Seite stehen würden.
Eben einer aus dem als übermächtig angesehenen Medien-Apparat »da oben«. Und so erreichte mich dieser Tage ein Video des besagten Musikers Kunze, in dem er auf der Bühne eine Art selbstbekennendes Manifest vorträgt, das eindeutig als politisches Statement zu werten ist. Patrioten schicken es Gleichgesinnten im Freudentaumel auf allen Kanälen.

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Die verbreitungswillige Zirkulationsdynamik in der Patrioten-Bubble sorgt dafür, dass mir besagtes Video binnen 15 Stunden viele viele Male zugesandt wird. »Kunze hält der Regierung und den Eliten den Spiegel vor.« , lautet der breite Tenor der aufgeregten Vaterlandsliebhaber. »Endlich Patrioten-Aussagen im Mainstream.« Mit nachvollziehbarer Neugier sehe und vor allem HÖRE ich mir das Video an und verspüre sofortige Ernüchterung. Die Äußerungen Kunzes sind kein Bekenntnis zu patriotischen oder gar rechten pronationalen Ansichten, sondern eher das genaue Gegenteil. Kunze spricht davon, dass er mit dem Wort »Volk« eher »Pack« als »Volksgemeinschaft« verbindet. Die Bezeichnung »Pack« für »Wir sind das Volk«-Rufer spielt natürlich auf die bekannte Äußerung des Ex-Vizekanzlers und Ex-SPD-Chefs Sigmar Gabriel an. Kunze macht damit klar, dass er mit dem Wort »Volk« nicht wirklich viel anzufangen weiß. Die Verwendung rückt er durch Assoziation mit dem Begriff »Volksgemeinschaft« dann auch in üblicher Mainstream-Manier in die Ideenwelt des NS-Regimes.

Feinheiten, die der durchschnittliche Patriot ähnlich einer Hundepfeife nicht wahrzunehmen in der Lage ist. Weiter brüstet er sich stolz mit kompletter kultureller Amerikanisierung. Man sei ja »eher mit Hendrix und Bowie aufgewachsen« als mit irgendwelchen »Finstertaler Zipfellutschern«. Mit dieser Anspielung auf die »Zillertaler Schürzenjäger« macht er nicht nur klar, dass er scheinbar kein regelmäßiger Zuschauer des Musikantenstadls ist, sondern bringt vor allem seine Verachtung für regionales deutschsprachiges Brauchtum und traditionelle Volksmusik für deutsche Rentner zum Ausdruck.
Er reduziert Deutschtum eben auf diese altbackenen volkstümlichen Trachtenveranstaltungen, deren Gegenstücke es natürlich in allen Ländern der Welt gibt und die nicht den Anspruch haben mit weltweit chartender Popmusik zu konkurrieren. Das Eine aber dem Anderen gegenüber zustellen, um eben jenes Andere zu verspotten, zeugt halt nicht von einer irgendwie patriotisch gearteten Einstellung. Aber auch dies scheinen viele alternativ bewegte besorgte Bürger nicht verarbeiten zu können.

Der weitere Text enthält dann eben jene Passagen, die im patriotischen Lager für so manchen Samenerguss gesorgt zu haben scheinen. Kunze steht zu seiner »Weltoffenheit« und zum »Willkommen heißen« von Fremden. Soweit so Mainstream. Doch dann schränkt er das Gesagte dadurch ein, dass man natürlich nicht »so offen wie ein Scheunentor« sein könne. Das »würde zu Bürgerkrieg führen.« Spätestens hier dürften die meisten euphorisierten Patrioten inhaltlich ausgestiegen sein und angefangen haben an sich herumzuspielen. Ein Künstler, der nicht fordert jedes Schlauchboot aus dem Mittelmeer aufzunehmen? Ein Mainstream-Sänger der nicht gefühlsduselig von Schuld, Verpflichtungen und Humanität faselt? Das klingt für die Verhältnisse des deutschen Kunst- und Kulturbetriebes in der Tat schon beinah reaktionär.

Und Kunze legt nach. Er macht vermeintlich knallharte Ansagen. »Fremde« sollen sich hier an »unsere Spielregeln« halten. Und dann können sie gern »Deutsche« werden. Also alles ist super, solange bitte keine Mörder und Vergewaltiger kommen. Denn Kunze gehört ja eben nicht zu denjenigen, »die sich miefig abschotten wollen«. Wer aber gehört denn dazu? »Abschottung« ist im Mainstream genau der Kampfbegriff, der eben den Patrioten der Gegenbewegung immer wieder vorgeworfen wird. Auch hier bezieht Kunze also eindeutig Stellung. Denn laut Mainstream Logik gibt es nur zwei Extreme: Möglichst liberale Masseneinwanderung (in seiner härtesten Form mit Auslese nach Qualität der Einwanderer) oder eben die nordkoreanisch anmutende »Abschottung«. Die im Rest der Welt gelebten unzähligen anderen Modelle existieren im bundesrepublikanischen Diskurs nicht.

Kunze ist hier Bannerträger des Migrationsfetisch-Lagers. Und genau diesen Migrationsfetisch bedient er dann auch umgehend. »Solche Menschen«, gemeint sind eben Migranten, die sich an all »unsere Regeln« halten, »bereichern unser Land und retten uns nebenbei noch vorm Aussterben«. Konsequent zu Ende gedacht, heißt das also, dass sie uns ersetzen müssen. Sie retten also nicht die Deutschen vor dem Aussterben, sondern nur das Land davor leer zu werden. Dies zeigt dann auch Heinz Rudolf Kunzes Verständnis des Begriffs »deutsch«. Es ist das relativ neuartige linksliberale und ursprünglich aus dem angloamerikanischen stammende Verständnis der Passnationalität, die über Kulturen, Identitäten und dergleichen hinweg zu schauen versucht und glaubt, dass ein »Volk« ausschließlich durch einen juristisch formellen Rahmen zusammengehalten werden kann und eine gedeihliche Entwicklung ermöglicht.

Das Scheitern dieser Ideologie erleben wir nicht nur in Staaten wie den USA, sondern kennen es auch in historischen wie heutigen Vielvölkerstaaten. Hinzu kommt natürlich, dass, wenn man ein historisch kulturell gewachsenes Volk nachträglich zu einem Volk von vielen im eigenen Land machen will, man natürlich eben die Kultur und das Selbstverständnis dieses Volkes in seinem eigenen Land unweigerlich in Frage stellt. Aber dies ist ein anderes Thema, das an dieser Stelle zu weit führen würde. Kunze behauptet, dass eben jene Migranten, die sich an unsere Regeln halten, uns bereichern, »egal ob es sich rechnet oder nicht.« Das erinnert an Katrin Göring-Eckhardts Äußerung, nach der Deutschland auch Migranten bräuchte, »die sich in unseren Sozialsystemen wohlfühlen«. Außerdem hieße dies ja, dass Deutschland ohne viele Migranten sehr viel ärmer wäre, nicht finanziell, sondern auf eine andere diffuse nicht greifbare Art und Weise. Das muss dann eine Armut sein, unter der Japan, Korea und eine große Zahl anderer Länder jeden Tag Höllenqualen erleiden. Wahrscheinlich erklärt sich so die berüchtigt hohe Selbstmordquote in Japan. Einfach zu wenig Bereicherung durch Migration.

Eine solche Äußerung zeigt jedoch, wie platt und sinnleer Kunzes Floskeln hier eben sind. Doch, wie schon erwähnt, hört der durchschnittliche deutsche Patriot hier schon längst nicht mehr inhaltlich zu. Die wenigen Trigger-Wörter reichen ihm und sein Gehirn setzt diese im Selbstschutz-Modus in gewünschter Interpretation zusammen. »Endlich stellt sich ein Mainstream-Künstler mal auf unsere Seite.« Als Kunze dann das Bildungssystem kritisiert, laufen die selektiven Realitätsfilter-Systeme der Patriotenhirne nochmal richtig heiß. Kritik am Bildungssystem kommt immer gut an, auch wenn Kunzes Aufhänger hierbei die bekannten Schlagworte »Engstirnigkeit«, »Angst« und »Hass« sind und er damit eindeutig eben auf jenes politische Lager selbst zielt, in dem dieses Video derzeit zu orgasmisch-euphorischen Glücksgefühlen führt.

Kunzes Rede ist sicherlich keine grüne Rede, kein Antifa-Bekenntnis und keine antideutsche »Bomber Harris do it again!«- Fantasie. Tatsächlich sind es Statements, die in kleinen Teilen dem linksgrünen Medienmainstream (besonders im Kunst- und Kulturbetrieb) widersprechen. Beim Thema Migration ist es allerdings keine pronationale, keine patriotische Rede, sondern der gewöhnliche cuckservative Meinungskanon den auch jeder CDUler und FDPler bedenkenlos unterschreiben könnte. Und eine solche politische Meinung ist natürlich durchaus legitim und muss akzeptiert werden, es wäre allerdings in Umsetzung keine Politik die den Patrioten der Gegenbewegung gefallen würde. Aber dieses Milieu scheint sich so in die linksextremistischsten Wahnideen hineingesteigert und daran gewöhnt zu haben, dass eine Einschränkung und punktuelle Relativierung der abgedrehtesten Open Border Fantasien schon als Bekenntnis zu Patrioten, Rechten, Nationalkonservativen etc. gewertet wird. Wie so oft zeigt auch dieser Fall nur wieder auf, wie viel Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und metapolitische Unterlegenheit im Lager der Gegenbewegung herrschen.

Mit Ausnahme seiner Einlassungen zur Klimahysterie und einem Seitenhieb gegen Reformpädagogen in Klassenzimmern, sagt Kunze nichts, was in der Breite des Mainstreams groß kritisiert werden würde. Ein grundsätzliches Umdenken in aktuellen Themen oder eine Neubewertung von Migration an sich findet hier genauso wenig statt, wie ein Bekenntnis zu einem gesunden neurosenfreien deutschen Selbstverständnis.

Es sind die gängigen Mainstream-Narrative der heutigen Bundesrepublik Deutschland in ihrer »konservativsten« Ausführung. Was bleibt, sind frühzeitige Ejakulationen bei Patrioten mit massiv schwach ausgebildeter Kompetenz in Sachen Textverständnis und ein Heinz Rudolf Kunze, der vielleicht CDU wählt.

Heute, morgen oder übermorgen folgt ein Kommentar unseres Chefkommentators Die Stahlfeder, der Kunzes Aussagen eher positiv sieht.

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31 Kommentare

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  • Genau so habe ich sein Statement auch empfunden. Einige scheinen vergessen zu haben, dass er Wert darauf legte, dass sein Song „Willkommenliebe Mörder“ der NSU gewidmet war. Wie kann man nur so naiv sein zu glauben, dieser Song hätte etwas mit der „Willkommenskultur“ zu tun; dann wäre es längst verboten.

    • Wow, das Statement von Herrn Sterner kommt als brilliantes Feuerwerk linksgrüner Nebelkerzen daher. Ich bin beeindruckt, wieviel Schwachsinn man in eine Aussage eines Künstlers hineininterpretieren kann. Herr Sterner gehört sicher auch zu den Personen, die auf einer Vernissage stundenlang vor der den Kunstwerken stehen und sich dann dazu hinreisen lassen, dem Künstler Dinge zu unterstellen, die für ihn bei der Erschaffung absolut keine Rolle gespielt haben. Herr Sterner sollte sich einfach nicht solange neben den grünen Nebelkerzen aufhalten. Das zerfrisst mit der Zeit das Hirn, was letztendlich zu solchen abstrusen Einschätzungen führt, wie wir sie oben lesen können.

      • @Walter Menger,
        Deiner Meinung bin ich auch, vielleicht hat Herr Sterner teilweise recht,
        aber seine Interpretation ist schon sehr an den Haaren herbei gezogen.
        Er geht fast davon aus, dass ein jeder Patriot die gleiche politische Meinung
        hat, dass ist aber nicht der Fall. Die Diskrepanz der Patrioten fängt ja schon
        an, dass der Eine, Höcke als Erlöser ansieht, während der Andere, Höckes
        Personenkult gar nicht mag.
        Es ist ja auch z.B. in der AFD so gesagt worden, dass wir Einwanderung brauchen, um Deutschland z.Z. am Leben zu erhalten. Der Unterschied zu den Kartellparteien besteht aber darin; 1. nur qualifizierte Einwanderung,
        2. nicht in solcher Menge 3. Menschen die sich kulturell Anpassen 4. Menschen, die sich wirklich intigrieren wollen !
        Auch ein Verbrechen, der Merkel-Regierung , vielleicht sogar das Größte ist, dass die Deutschen keine Kinder mehr haben wollen.
        Ich habe schon oft den Satz von jungen Paaren
        gehört; In diese Welt, setze ich keine Kinder mehr. Aber das könnte sich ändern, sollte die AFD an die Macht kommen.
        Noch einen Satz zu Kunze ; In einem Lied, kann man nicht seine politische
        Meinung, bis aufs i-Tüpfelchen erklären !

  • Bei „Künstlern“ aller Art sage ich nur: Vorsicht! Obacht! Fernhalten.

    Was haben manche Helene Fischer gefeiert, weil sie eine Zeitlang die Unpolitische gegeben hat, bloß weil die Linken ihr nicht genügend „Verbuntung“ vorwarfen. Und schließlich hat sie den Linken geliefert wonach sie geiferten und den deutschen Patrioten ins Gesicht gespuckt. Solche nur vermeintlich volksaffinen „Künstler“ wie Helene Fischer sind früher oder später Mainstreamnutten, was denkt Ihr, warum sowohl im Dritten Reich als auch in der sogenannten „DDR“ so gut wie alle Künstler systemtreu waren und sich an jedes System anbiederten.

    Mir fallen nur zwei Ausnahmen ein, die unangenehme zuerst: Wolf Biermann. Der war zwar nach seiner Ausbürgerung 1976 nicht gut auf den Honeckerstaat zu sprechen, aber diente sich den Linken in der BRD an, den Linkesten, nämlich den entstehenden Grünen. Er ist als Hamburger ja als überzeugter Kommunist wie Merkels Vater, der rote Kasner, von Westdeutschland in die „DDR“ gegangen. Folglich forderte er 1989 nicht „Rache“, sondern nur Rente für die SED-Bonzen und wandte sich schon 1992 gegen „seine Ossis“, weil die der Verbuntung Widerstand gegen das Asylsystem entgegenbrachten. Diesem Widerstand war übrigens die Grundgesetzänderung und die Einführung sicherer Drittstaaten zu verdanken!

    Die zweite Ausnahme ist der einzige Künstler, dessen Musikstil zwar nicht meine Richtung ist, der aber zu 100% auf unserer Seite steht und das ist Chris Ares.

    Aber alles andere, das sich schon immer im linken Mainstream gemütlich gemacht hat, wie Lisa Fitz, gar Altkommunist Volker Pispers oder auch Heino, der meinte, auf seine letzten Tage noch die AfD bashen zu dürfen: Fott damit (weg damit)! Diese „Künstler“ haben neben ihrer Wendigkeit meist noch etwas zweites gemein: Sie haben nie einen gescheiten Beruf erlernt und nicht viele haben schon in der Schule zu den Versagern gehört (das sagt einer, der 1982 irrtümlich mal versucht hat, einem von den Toten Hosen Mathe-Nachhilfe zu geben. Der Typ war dumm wie Brot mit Null Auffassungsgabe, einer verdrogten Familie und am Gymnasium fehl am Platze!)

      • Das sagte ich doch. Biermann ist DAS Negativbeispiel einer Fehlinterptetation und zwar deshalb, weil ihm Honecker nicht links genug und die BRD nicht überfremdet genug war.
        Nur Lumpen gingen freiwillig in die „DDR“. Und JEDER Kommunist war, ist und bleibt ein Lump, der auszubürgern und auszuweisen ist, auch als Formaldeutscher. Von mir aus in die Antarktis!

  • Ich habe noch damalige (3-4 Jahre her) Statements aus einem Radio Interview von Kunze in den Ohren, die genau das Gegenteil dieses o.g. Statements belegt hatten.
    Ich habe damals einen mächtig dicken Hals bekommen, als ich sein Multi-Kulti Geschwafel im Radio hörte.
    Ist Heinz Rudolf Kunze wirklich einer von uns?
    Meiner Meinung nach: NEIN, absolut NICHT!!

  • Ich war mal mit einer Frau aus Braunschweig zusammen und sie war Künstlerbetreuerin und hatte damals mit dem Kunze zutun.
    Sie sagte dass er voll Arrogant und Abwertend mit ihr umgegangen ist.
    Und wenn ich das Foto heute so sehe, dann hat er sich wohl nicht geändert mit seinem unnötigen Schal um seinen Rachen !
    Ergo:
    >Traue nie einen Promi !<

  • Wer kennt den Unterschied zwischen Hören und verstehen?

    Heinz Rudolf Kunze beginnt mit dem Satz: Wir sind die Menschen denen bei dem Wort Volk eher das Wort Pack einfällt, als das Wort Volksgemeinschaft.

    Das bedeutet das Heinz Rudolf Kunze keiner von „uns“ ist. Eure Euphorie ist leider nicht nachvollziehbar.

  • Wären wir doch schon soweit, wie Kunze es fordert, dass sich alle Dazugekommenden an unsere Regeln halten würden. Leider sind wir von diesem Zustand Lichtjahre entfernt! So gesehen ist Kunzes Statement ja fast schon revolutionär!

    Man kann von einem westdeutschen mit angloamerkanischer Musik und auch Propaganda sozialisierten Musiker nicht erwarten, dass er die Kastelruhter Spatzen cool findet. Von uns hier wohl auch kaum einer.

    Ich empfinde den Kommentar von Tom Sterner aber intuitiv als abstoßend und vulgär. Ich glaube, er hat sich ein bißchen verannt. Die Vulgärsprache, die er in seinem Kommentar zum besten gibt, ist sicherlich nicht konservativ, im Gegenteil, sie wurde von linken Extremblättern in den 60er und 70er in den Journalismus eingeführt.

    Kunze sagt einige sehr vernünftige Sachen, er braucht auch nicht in irgendeinem Lager verortet zu werden. Dieses Lagerdenken ist ohnehin ein Trick der Mächtigen: je nach politischer Opportunität werden Andersdenkende eben in die linke oder rechte Ecke gestellt, dann ist die Diskussion in der Regel vorbei.

    Jeder intelligente Mensch sollte sich überhaupt gar keinem Lager anschließen, sondern immer kritisch bleiben. Wir brauchen keine Lager, wir brauchen Einigkeit in Deutschland und da brauchen wir jeden, der heute denkt er wäre links, rechts oder sonstwas.

    Im Grunde gibt es nur vernünftige und unvernünftige Politik. Die sogenannten Linken, wie SPD und Grünen haben doch mit der Agenda 2010 kapitalistische Politik betrieben und Deutschland nach dem 2. WK erstmals wieder in einen Krieg getrieben; gegen Jugoslawien. Die sogenannte Rechte von CDU und CSU betreibt heute astreine, kommunistisch inspirierte Umvolkungspolitik.

    Heinz-Rudolf Kunze ist ein Deutscher Musiker, der seine Meinung gesagt hat und sich somit eindeutig gegen das gängige Narrativ der Leidmendien und der Altparteien stellt. Dies sollten wir honorieren!

    Wir sollten aufhören den Quatsch von den politischen Lagern zu glauben!
    Nut ein geteiltes Volk ist schwach, ein einiges Volk ist stark!

    • Vorsicht, Kunze kommt aus dem Mustopf der BRD-„Liedermacher“, die schon in den 70er Jahren extrem kommunistisch verseucht waren (DKP: Hannes Wader, Dieter Süverkrüp, Franz Josef Degenhardt) und es gibt ein Interview mit Kunze von 2013, in welchem die Distanzierung von der DKP und dem linken Extremismus völlig butterweich und unglaubwürdig rüberkommt:
      http://hamcha.de/tag/dkp/
      Fazit: Ein BRD-System“künstler“ wie aus dem Bilderbuch, der um seine Verkäufe anzukurbeln jeden Regimekotau aufsagt, den die herrschende Klasse verlangt, mit linker Vormagnetisierung und dem Rückgrat eines Quallenwesens. Klingt böse und ist auch so gemeint.

  • Volle Zustimmung. Mit dem lauwarmen Herunterleiern von Selbstverständlichkeiten, ohne sie nachdrücklich einzufordern (bloß nicht bei den Mainstreammedien das Geschäft verderben!) macht er sich vorgeblich gemein mit dem Fussvolk, das schließlich auch seine CDs kaufen soll. Von den Linken und dem Rundfunk allein kannste ja nicht leben.

  • ja stimmt, richtig interpretiert! danke

    ABER: es wäre mir viel angenehmer gewesen, wenn Sie Ihre ekelhaften Ejakulierungs-Kommentare – hätten weglassen können.
    Diese niveaulose Sprache ist erbärmlich. Und das damit verbundene Bashing gegen die Patrioten, die nicht so schlau sind wie Sie – ist beleidigend und vorallem kontraproduktiv.

    Nun vielleicht beim nächsten mal etwas mehr deutsche Sprachkultur in den Kommentar beingen. danke.
    dann brauch ich auch die Worte nicht nutzen, die ich hier nutzen mußte damit mein Feedback klar wird, was ich meine.

  • Unglaublich, dass es immer noch Leute zu geben scheint, die diesem Kasper hinterher rennen. Er hat sich höchstpersönlich auf seinem facebook-Account ganz klar zu „Willkommen liebe Mörder“positioniert.
    https://www.facebook.com/heinzrudolfkunze/posts/1109270969105449/

    Und hat es auch an anderer Stelle oft genug wiederholt:
    https://www.hna.de/kultur/heinz-rudolf-kunze-ich-hatte-eine-heimat-6171755.html

    Darüber hinaus bezeichnete er 2016 in der „Münchener Runde“ die AfD als „Rattenfänger, auf die leider viele Leute hereinfallen“. Im selben Interview stellt Diplompsychologe Dr. Kunze per Ferndiagnose fest, dass die „Krakeeler“ aus dem Osten alle das Gefühl hätten, „um ihre Würde betrogen worden zu sein“, „panisch“ nach „einer eigenen Identität suchen“ würden und in „Flüchtlingen“ einen „neuen Prügelknaben gefunden“ hätten.

    Und wenn er nicht gerade gegen die AfD und Ossis hetzt, engagiert er sich mit seiner Aktion „Musik hilft“ für sogenannte „Flüchtlinge“.
    https://www.neuepresse.de/Nachrichten/Kultur/Heinz-Rudolf-Kunze-Gitarren-fuer-Fluechtlinge

    Der ist das genaue Gegenteil von dem, was manche in ihm sehen wollen und steht in einer Reihe mit antideutschen, islamophilen Verrätern wie Campino, Silbermond, BAP und Gröhlemeyer.

    TRUST NO ONE!

    • Es rennt ja keinem dem „Kasper“ Kunze hinterher, wenn er mal ein Statement von ihm größtenteils befürwortet!

      Kunze kann ja in der Vergangenheit viel erzählt haben, er könnte aber aufrund der sich dramatisch verschlechternden Situaion in Deutschland, seine Meinung verändert haben. Dies sollte jeder intelligente Mensch machen!

      Kunze gehört wohl zu den Schlaueren seiner Zunft. Er weiß genau, dass es mit der Merkelschen Invasionspolitik in einigen Jahren ohnehin keine Rockmusik, Popmusik, und freie Meinungsäußerung mehr geben wird.

      Er weiß wohl auch, dass es unter der Scharia überhaupt gar keine Musik mehr geben wird. Es sieht ganz klar die Gefahren, ohne sich bei irgendwem anzubiedern.
      Man muß nicht alles teilen was er sagt, aber vieles in dem Statement war richtig und wichtig, vielleicht sogar überlebenswichtig

      Kunzes Statement könnte ein Anfang für eine Wend sein. Ihn, wie „Tom Sterner“ auf absolut niedrigem sprachlichen und inhaltlichem Niveau in den Senkel zu stellen, ist nicht nur dumm, sondern extrem kontraproduktiv für Deutschland!

  • Ich sehe das komplett anders. Kunze will sagen, dass er vor Jahren komplett weg war von der rechten Seite der politischen Einstellungen. Kunze ist wesentlich älter älter ich, aber ich kann das nachvollziehen. Ich war sogar entsetzt, dass meine Großeltern 1980 die CDU gewählt haben und somit Strauß. Ich durfte da noch nicht wählen.
    Was er aber jetzt hier zur Einwanderung sagt, ist auf alle Fälle sehr weit vom Mainstream entfernt und ich finde sein Statement mutig. Das ist näher an Aussagen der IB als an dem Standard, der heute in der CSU verbreitet wird.

  • Ist Heinz Rudolf Kunze wirklich einer von uns?

    Muß er das?

    Auf jedenfall scheint er das Tom Sterner Zertifikat zum wahren Patrioten nicht bestanden zu haben.
    Steht jetz die Vierteilung an oder wird nur sein Server gesperrt.

    Erklär mal Tom was willst du mit deiner Frage erreichen willst, sei doch froh das er wenigsten zu einigen Punkten eine übereinstimmende Meinung hat, WIR wenn ich das Wort benutzen darf wollen doch das sich die Leute unserer Meinung anschließen und den für uns realen Wahnsinn helfen zu beenden und zwar bevor alles in Schutt und Asche liegt. Wenn wir das wollen sollten wir nicht alle ausgrenzen die nicht 100% Tom Sterner zertifiziert sind.

    • Gutes Statement, ich gebe Dir 100% recht. Sich seine Gedanken zu machen und sich mit dem auseinander zu setzen, was abgeht, führt zwangsläufig ins patriotische Lager. Das war bei mir zum Beispiel so! Kunze macht sich Gedanken, Sterner irgendwie nicht.

  • Herr Sterner,
    ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil 🙂
    Habe gerade eine Talksendung des BR gesehen, ist zwar
    schon etwas älter, aber da bezeichnet Kunze die
    AFD als Rattenfänger …… warum ? sagte Er nicht !
    Aber warum haben Sie das nicht in Ihren Artikel erwähnt ?
    oder wussten Sie das auch nicht ?

    • Ne, von der BR-Sendung wusste ich noch nichts, als ich den Artikel schrieb.

      Mir ging es aber auch nicht primär um Kunzes Ansichten als eher um die Resonanz, die er dafür im patriotischen Lager erhielt.

      Er lehnt den Begriff „Volk“ ab und verbindet den mit „Pack“ ===> deutsche Patrioten feiern ihn dafür. Clown-Welt

  • Künstler können nicht auf der Patrioten Seite sein.
    Die hängen am Geldtrog der GEZ,müssen also singen was ihnen der Sender vorgibt.
    Ich hatte mal Georg Schramm gerne gehört.
    Der hat sich nach 2015 auch zum System Affen machen lassen.
    Wie eigentlich alle Kabarettisten.
    Neues aus der Anstalt,wie hat der Prior schön über Merkel geschimpft.Nach 2015 hängt er unter ihrem Rock und hält ihre Kimme immer schön sauber.
    Was ein Gedrängel weil jeder Künstler darunter will.

  • Was hätte wohl Hendrix zu Kunzes Musik gesagt?
    Nazi Music

    Ist ja genau so lächerlich wie ein bekannter Warzenmann der sich allen ernstes als ROCKER bezeichnet und dessen Musik selbst 80jährigen zu lahm ist.
    Aber klar,er trägt ne Lederjacke!

    ps:Wie viele Türke,Araber,Afghanen,Pakistaner,Afrikaner waren eigtl. auf Kunzes letztem Konzert?Liege ich mit 0 richtig?

    Ich schätze nicht mal ein Italiener,Spanier oder Jugo hat sich diesem Barden verirrt.Liege ich richtig?Herrr Kunze beweisen sie das Gegenteil.

  • Tom Sterner schaut sich Kunzes „Einlassung“ genau an und analysiert exakt. Leider kann ich seine Ergebnisse nur unterschreiben. Er hat vollkommen recht in seiner Einschätzung.
    Man sollte sich nicht von ein aar diffusen Äußerungen Kunzes blenden lassen: Der Mann ist sicher kein Patriot und vertritt keine Interessen derjenigen, denen Deutschland und seine eingesessene Bevölkerung etwas bedeuten.
    Wenn man Kunzes Beitrag postet, am besten auch gleich mit Tom Sterners Kommentar.
    An dieser Stelle Kompliment an Tom für seine genaue und gründliche Auseinandersetzung mit Kunze!

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