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Nach dem Amoklauf eines Neonazis in Halle werden sie wieder gejagt, die Andersdenkenden. Jeder, der mit der Lage im Land unzufrieden ist, gilt als „geistiger Brandstifter“. Umso überraschter waren wir über den Kommentar von BILD-Chefredakteur Julian Reichelt. Er kritisiert den Antisemitismus der Altparteien, des Mainstreams und des Islams. Kein Wort über die AfD.
Wie wohltuend. Und wie richtig.

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NIE WIEDER!

Es ist nicht schwer, sich zu merken, wozu unser Land aus unserer Geschichte heraus bedingungslos verpflichtet ist. Diese Verpflichtung, dieser Schwur an die Welt und vor allem an die Juden besteht aus nur zwei Worten:

NIE WIEDER!

Nie wieder Verfolgung von Juden in Deutschland, nie wieder Ausländerhass. Nie wieder Duldung von hasserfüllten Worten, die zu mörderischen Taten werden. Nie wieder Gleichgültigkeit und erst recht nie wieder Sympathisantentum für die tödliche Ideologie des rassistischen Antisemitismus.

NIE WIEDER – so klar, so einfach und doch versagen Politik, Gesellschaft, Medien in Deutschland so kolossal dabei, dieses Bekenntnis zu leben und zu verteidigen. Der Terror von Halle mag die Tat eines einzelnen Neonazis sein. Aber viel zu oft hat sich dieser Mörder bestätigt fühlen dürfen. Bestätigt in der Annahme, dass sich niemand ihm wehrhaft in den Weg stellen wird.
Vor wenigen Tagen noch ließen die Behörden in Berlin einen Attentäter laufen, der mit einem Messer eine Synagoge überfallen wollte – kein Haftgrund.

Wenn Juden in Deutschland angegriffen werden, fallen die Strafen meist lächerlich gering aus. Wenn Juden in Deutschland nicht an Bord einer arabischen Airline gehen dürfen, tut die Politik NICHTS.

Wenn Juden in deutschen Zeitungen mit antisemitischen Karikaturen und Verschwörungstheorien entmenschlicht werden, bleibt der Aufschrei meist aus.

Wenn eine antisemitische Terrororganisation (Hisbollah) offen in Deutschland operiert, traut unsere Bundesregierung sich nicht, sie zu verbieten.

Verantwortlich für die Tat ist nur der Täter. Aber ermutigt wurde er von einer Gesellschaft, die das NIE WIEDER nicht entschlossen verteidigt. Vor unserer Geschichte ist das eine niederschmetternde Botschaft. Dieser Tag ist eine Schande für unser Land.

Julian Reichelt | BILD, 9. Oktober 2019
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9 Kommentare

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  • Warum entzieht man eigentlich diese Airline nicht die Landeerlaubnis zwar kann die Airline mitnehmen wenn sie will das ist ihr gutes Recht als Unternehmen Iris Vertragsfreiheit so auszulegen. Aber bei uns gilt der Gleichbehandlungsgrundsatz und deshalb dürfen Unternehmen die dagegen verstoßen eigentlich mit empfindlichen Strafen rechnen bzw sollte man ihnen die unternehmerische Tätigkeit in unserm Land bzw auch in Europa untersagen.. so langsam habe ich das Gefühl dass unsere Politiker aus den arabischen Ländern geschmiert werden einmal um die Islamisierung hier vorher anzutreiben und des Weiteren um Israel allein zu lassen

  • Was soll an dem Kommentar so geil sein? Das ist doch nur ein typischer Kommentar zu Wegbereitung weiterer Zensur „…nie wieder Ausländerhass. Nie wieder Duldung von hasserfüllten Worten, die zu mörderischen Taten werden. …“
    In dem Sinne ‚die Bundesregierung tut noch nicht genug! Hasskriminalität muss stärker bekämpft werden. Das NetzDG muss verschärft werden.‘ Wette das werden wir in den kommenden Tagen noch hören.

  • Man muss die AfD auch gar nicht mehr explizit erwähnen ! Jedem der in den letzten Wochen erfolgreich konditioniert wurde, blitzt nach jedem Absatz des Kommentars ,,AfD“ vors geistige Auge.
    Was dieser ,,Anschlag“ bezweckte und warum er inszeniert wurde, wird sich uns wohl erst in den nächsten Wochen erschließen. Im Moment reicht mir das Geburtsmühlen Gesabbel unsere Politclowns völlig…….

  • Na, dann: Bei den Migrantenmorden macht er vermutlich weniger Theater..! Als die Moslems die Israelfahne verbrannt haben, war keine Stellungnahme zu erwarten. Weder bei Paris noch bei Limburg – aber Nazi, dass ist immer schick! Demokratie und Toleranz sind eben doch Einbahnstraßen..!

    Zum Fall selber: Abwarten, was dabei noch alles herauskommt! Finde die ganze Sache höchst dubios, nicht nur in Bezug auf die bevorstehenden Wahlen in Thüringen. Die Ausländer tischen auf, also muss eine medienwirksame Gegenmaßnahme her. Meine Meinung… Ohne den Mord an dem Juden gutheißen zu wollen – mein Beileid ist mit dem Opfer und den Hinterbliebenen – aber wenn psychisch labile Menschen in diesen Land so langsam austicken, auch aus dem rechten Lager, dann darf der Zwischenfall von Halle ebenfalls Frau Merkel angerechnet werden!!

  • Und was machen alle die DEUTSCHEN Herausgeber, welche mit einem Buch all den nationalsozialistischen und islamen Hass auf die Juden beenden könnten ?????

  • Hadith von Aischa.

    Was der Hintergrund sein könnte, weswegen Aischa eine Spur legen konnte zur Behauptung, dass Allah Mohammed getötet habe ….

    … meint ihr, das könnte wen interessieren ?

    1) Narrated Ibn Abbas: ‚Umar bin Al-Khattab used to let Ibn Abbas sit beside him, so ‚AbdurRahman bin ‚Auf said to ‚Umar, „We have sons similar to him.“ ‚Umar replied, „(I respect him) because of his status that you know.“ ‚Umar then asked Ibn ‚Abbas about the meaning of this Holy Verse:– „When comes the help of Allah and the conquest of Mecca . . .“ (110.1) Ibn ‚Abbas replied, „That indicated the death of Allah’s Apostle which Allah informed him of.“ ‚Umar said, „I do not understand of it except what you understand.“ Narrated ‚Aisha: The Prophet in his ailment in which he died, used to say, „O ‚Aisha! I still feel the pain caused by the food I ate at Khaibar, and at this time, I feel as if my aorta is being cut from that poison.“ (Book #59, Hadith #713)

  • Auf welche Koranstelle könnte Aischa sich bezogen haben ?

    Nun- wers weiß: Sure 69

    Und wenn er sich gegen Uns einige Aussprüche selbst ausgedacht hätte,

    45

    hätten Wir ihn sicherlich an der Rechten gefaßt

    46

    und ihm hierauf sicherlich die Herzader durchschnitten,

    47

    und niemand von euch hätte (Uns) dann von ihm abhalten können.

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