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Manchmal sehen wir Menschen, ob im wahren Leben oder auf einem Foto, deren Anblick alles über das wir uns sonst so Gedanken machen relativiert. Dann fällt uns wieder ein, wie glücklich wir eigentlich sein müssten, einfach nur, weil wir gesund sind.
Eines dieser Bilder seht Ihr oben. Es zeigt den kleinen Beckett und seine große Schwester Aubrey. Der Junge hat Blutkrebs. Beckett ist erst vier alt und er kämpft über die Toilette gebeugt mit den Nebenwirkungen der Chemotherapie.

Es gibt eine Sache, die dir niemand über Krebs bei Kindern erzählt: Er betrifft die ganze Familie. Meine beiden Kinder, 15 Monate auseinander, wurden aus ihren Spielen im Kindergarten und zu Hause gerissen und sitzen nun in einem kalten Krankenhauszimmer zusammen. Meine ­damals vierjährige Tochter musste zusehen, wie Ärzte ihrem Bruder eine Sauerstoffmaske aufsetzten und Medikamente in seinen Körper pumpten, während er hilflos dalag. Sie verstand nicht, was passierte. Nur, dass etwas nicht stimmte.

Becketts Mamma Kait­lin Burge auf Facebook
„Sie ist die beste große Schwester der Welt“, sagt die Mama stolz über ihre Tochter
Geschwisterliebe: Als die Welt der Familie Burge noch in Ordnung war.

Im April 2018 bekam Beckett hohes Fieber. Im Krankenhaus wird Leukämie diagnostiziert. Seitdem kümmert sich die ganze Familie um den Jungen. Auch und gerade seine tapfere Schwester Aubrey: „Wenn er wegen der Infektionsgefahr das Haus nicht verlassen darf, bleibt sie mit ihm zu Hause. Sie stützt ihn, wenn er zu schwach zum Laufen ist. Sie prüft, ob er seine Medikamente einnimmt“, erzählt die Mutter Reportern der BAMS, die sie in Texas, USA, besuchten.

Kait­lin Burge entschloss sich das Schicksal ihres Sohnes mit der Welt zu teilen und veröffentlichte obiges Foto auf Facebook: „Ich wollte Familien mit krebskranken Kindern eine Stimme geben. Diese Krankheit ist hässlich und das versteht man erst, wenn man das Foto sieht.“

Letztes Jahr fuhren wir in Vergnügungsparks, planschten im Pool, spielten draußen. Jetzt sind wir nur noch im Krankenhaus oder zu Hause. Manchmal schläft er 23 Stunden am Tag. Wenn er wach ist, ist er oft lethargisch. Er weint viel.

Die Therapie ist bis August 2021 durchgeplant. Ich hoffe, dass er dann alles nachholen kann, was er gerade verpasst. Ich hoffe, dass er irgendwann wieder ein Kind sein kann.

Kait­lin Burge | BAMS

Ich habe kein gutes Gefühl bei der Sache. Aber natürlich werde ich die Daumen für den tapfersten Jungen der Welt drücken. Beten werde ich nicht. Dass ein kleiner Junge, der niemandem etwas getan hat, an Blutkrebs erkrankt, ist für mich wieder einmal ein Beweis dafür, dass es keinen Gott gibt. Und falls doch, tja, dann ist er halt ein herzloses Arschloch.

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7 Kommentare

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  • Dass es Gott nicht gibt, weil es Leiden auf der Welt gibt, ist ein Fehlurteil.

    Selbstverständlich gibt es Gott.
    Es gibt allerdings falsche Ideen über Gott.
    Und richtige Ideen, aber die muß man suchen und finden.
    Wer nicht gefunden hat, hat nie ernsthaft gesucht.

    Was Krebs betrifft:
    Es gibt Heilung für Krebs. Heilung ohne Chemotherapie, ohne Bestrahlung und ohne Skalpell.
    Doch diese natürlichen und ungiftigen Heilmethoden werden von der Pharma-Industrie brutal unterdrückt.

    Also bitte nicht Gott anklagen, denn nicht er, sondern von ihm abgefallene Menschen sind daran schuld, daß der kleine Junge und seine Familie so sehr leiden müssen.

  • „für mich wieder einmal ein Beweis dafür, dass es keinen Gott gibt. Und falls doch, tja, dann ist er halt ein herzloses Arschloch.“

    Dieser Meinung bin ich schon lange.
    Es ist wieder eine Geschichte die ans Herz geht.
    Wie kann dieses Herzlose Arschloch Menschen,insbesondere Kinder so quälen.

    „Selbstverständlich gibt es Gott.“

    Will ich gar nicht anzweifeln.Aber dieser Gott ist ein eiskalter Rechner,eben ein Arschloch.
    Ich habe mit 7 meine Mutter verloren,trotz intensivem beten auf Anweisung einer katholischen Nachbarin.(Wir selber waren ohne Religion).
    Diese Herzlose Arschloch hat meine Mutter sterben lassen.Seitdem stehe ich mit dem Drecksack auf Kriegsfuß.

    • Ich verstehe sehr gut, daß man aufgrund einer falschen Überzeugung einen Haß auf Gott entwickelt.

      Das liegt aber nicht an Gott, sondern an den falschen Ideen über ihn, am falschen Bild, das man über ihn hat.

      Ich kann Ihnen aus persönlicher Erfahrung sagen, daß Gott nicht schuldig ist, daß Gott keine Kinder quält, sondern dem Menschen wohl gesonnen ist und ihm hilft.

      Es gibt aber falsche Konzepte über die Realität, über das Leben, über die unsichtbaren Welten, über den Sinn des Lebens, über die Rolle des Menschen.

      Wer so wie Sie und Oliver einen Hass auf Gott entwickelt hat, hat sich nie ernsthaft darum bemüht, seine falschen Ideen zu hinterfragen und nach der Wahrheit zu suchen, sonst hätten sie die Wahrheit gefunden.

      Ich könnte Ihnen Bücher empfehlen, ich könnte Ihnen spirituelle Meister nennen, die den wahren Gott gefunden haben und die Wahrheit über ihn sagen.
      Aber das bringt nichts.

      Meine Erfahrung mit Nicht-Suchenden ist leider, daß sie in ihren falschen Verhaltens-und Gedankenmustern gefangen sind und ein gutgemeinter Tip zu noch mehr Hass führt.

      Ich habe noch nie erlebt, daß so jemand einen link angeklickt oder ein Buch gelesen hat, das ich empfohlen habe.
      Wozu auch ?
      Es wäre ja das Eingeständnis, daß man womöglich 50 Jahre im Dunkeln getappt ist, während Andere die Perle im Sand gefunden haben. Das Eingeständnis, daß man verdrängt und sich nicht seinen eigenen Dämonen stellt, sondern Andere dafür beschuldigt.

      Es gibt mehr als genug Fluchtkonzepte, was dies betrifft.
      Das weiß jeder Psychotherapeut, wo es Jahre dauert, bis der Kranke auch nur einen winzigen Erkenntnisschritt vollzieht.

      Ich habe gerade einen guten Film mit Clive Owen über das Thema „sexueller Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen“ geschaut. Seine 16-jährige Tochter lernte im Dark-Web einen angeblich 16-jährigen „Freund“ kennen. Um es kurz zu machen:
      der Typ war ein Serienvergewaltiger, 35 Jahre alt, mit Frau und Kind, ein Professor an einer Hochschule, der seine IP-Adresse verschleierte und keine Spuren außer seinem Sperma hinterließ. Prepaid-Handys mit Profi-IP-Verschleierung, nur mit Bargeld das Hotel bezahlen, ebenso das Mietauto, an dem er die Nummerschilder auswechselte.
      Er hatte alles perfekt geplant und wurde nie erwischt, obwohl das FBI seine DNA auch bei 3 anderen minderjährigen Mädchen gefunden (die jüngste war 12 Jahre alt) und in der nationalen Datenbank gespeichert hatte.

      Die 16-jährige Tochter von Clive Owen wollte es nicht wahrhaben, daß sie auf einen Kriminellen hereingefallen war. Sie hasste stattdessen ihren Vater, weil dieser den Täter finden wollte. Sie jedoch „liebte“ den Täter und wollte ihn schützen und mit ihm zusammen sein.
      Als die Psychologin in einer Sitzung aufdeckte, daß das Mädchen bei der Vergewaltigung in einen dissoziierten Bewußtseinszustand gegangen war, rannte sie weg und brach die Behandlung ab, denn die Wahrheit war, daß der Typ sie nie geliebt hatte und das durfte nicht sein.

      Sie erkannte diese Wahrheit erst, als der FBI-Ermittler ihr Fotos von anderen jungen Mädchen zeigte, die dieser Täter sexuell mißbraucht hatte. Wie reagierte sie ?
      Sie wollte Suizid begehen.
      So läuft das bei den Menschen, die noch nicht gelernt haben, sich ihren Schatten und falschen Programmierungen zu stellen. Der Suizid oder Drogen sind ein Fluchtkonzept, das von vielen genutzt wird.

      Ein spannender Film.
      Nur als Beispiel dafür, wie sich jemand selbst täuschen kann und nicht davon ablässt.

      Ich wünsche Ihnen, daß Sie sich irgendwann auf den Weg der Befreiung von falschen Mustern, von Selbsttäuschung usw. machen. Ist zwar mühsam und schmerzhaft, aber ohne die Wahrheit gibt es keine Freiheit.

      Ich gebe es offen zu. Ich bin auf meiner Suche falschen Meistern begegnet. Ich bin in Sekten hineingeraten. Bin um die halbe Welt geflogen, um auf den Fidjis eine angeblich „Erleuchteten“ zu treffen. Bin auch in christlichen Sekten gewesen … habe mich aber immer wieder befreien können und jedesmal wurde mir von den Sektenleuten gedroht, ich würde in der Hölle landen, ich sei von Dämonen besessen usw.

      Ich verstehe jeden, der in solchen Sekten hängen bleibt und sich davon seine Befreiung erhofft. Es gibt charismatische Sektenführer, ich habe einige kennengelernt, die tatsächlich „übernatürliche“ Fähigkeiten besitzen und habe viel Lehrgeld bezahlt, aber wer wirklich die Wahrheit sucht, bleibt nicht in der Gefangenschaft solcher Leute, der findet heraus.

      Genug geschrieben.
      Jeder geht seinen Weg für sich. Jeder erntet die Früchte seiner eigenen Handlungen, auch kleine Kinder, die an Krebs erkranken. Nur der geistig Blinde erkennt nicht, daß im Körper des kleinen Kindes eine ewige Seele wohnt, die in früheren Inkarnationen die Ursache für das heutige Schicksal gelegt hat.
      Nicht Gott ist „schuldig“ , sondern der Mensch selbst ist für sein Schicksal verantwortlich – denn die Seele stirbt nicht, sie wechselt nur die Körper.

      Wetten, daß mich viele für das Aussprechen dieser ewigen Wahrheit hassen und beschimpfen werden ? Vielleicht nicht öffentlich hier, aber in ihrem Herzen, in ihrem Mind, der von falschen Konzepten okkupiert ist.

  • Mensch Olli, Du sprichst mir wieder aus der Seele.
    Vor allem mit dem Satz ; „Das ist für mich der Beweis,
    dass es keinen Gott gibt „.
    Ich habe diesen Satz schon immer gesagt in Verbindung
    mit dem Holocaust .
    Wenn es einen Gott gäbe, hätte Er so etwas niemals zugelassen .
    Man sieht das auch heute wieder, zwar noch in den Anfängen,
    aber die gleiche Richtung wird wieder von selbsternannten
    Übermenschen eingeschlagen.
    Wenn man die ganze Geschichte der Menschheit verfolgt,
    kann man nur noch Atheist sein.
    Das religiöse ist eine aufgesetzte Maske , die schon Milliarden
    Menschen den frühzeitigen Tod bescherte !

  • „Bichler
    06. Oktober 2019 um 16:31 Uhr
    Ich verstehe sehr gut, daß man aufgrund einer falschen Überzeugung einen Haß auf Gott entwickelt.“

    Ich habe nichts dagegen wenn Leute an Gott glauben.Meinetwegen.
    Ich habe aber etwas dagegen wenn sie meinen ihren Kinder Glaube anderen Menschen aufdrängeln zu müssen.
    Da können noch so viele Bücher verlinkt und geschrieben werden,es bleibt nun mal eine Tatsache,sollte es einen Gott geben,daß er auf der ganzen Linie versagt hat und immer noch versagt.

    • Sage ich doch.
      Ausgerechnet jene, die aufgrund ihres falschen Gottesbildes diesen „Gott“, der in Wirklichkeit nur in ihrem Mind als Fantasie-Konstrukt existiert, für schuldig erklären, werfen jenen vor, die sich wie Erwachsene mit Gott beschäftigt haben, einen „Kinderglauben“ zu haben.

      Du bist gefangen in Deinen falschen Ideen, das ist Kindsein auf der Stufe des Trotzes.
      Ein Anderer wird für Dinge beschuldigt, die er nicht verbrochen hat.

      Noch einmal: Gott ist nicht schuld am Krebs des Kindes. Er hat nichts mit dem Leiden zu tun, was Du und ich erfahren haben, denn er ist nicht der Herrscher dieser Welt.

      Gott sitzt nicht auf dem Thron auf dieser Erde. Die Menschen sind es, die all das Leid verursachen.

      Gott hat nie versagt, sondern der Mensch.

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