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Das hat nichts mit dem Islam zu tun!“ Längst ein Running Gag, dieser Satz, immer dann, wenn im Namen des Islams wieder einmal gemordet wird. Faszinierend, dass es immer noch Menschen gibt, die ihn ohne Ironie und vor allem ohne rot zu werden nutzen. MDR AKTUELL hat nun auf Twitter (im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Paris) noch einen drauf gesetzt: „Islamisten sind keine Muslime (früher: Moslems). Islamisten nutzen den Islam nicht aus religiösen Gründen, sondern instrumentalisieren ihn für extremistisch-politische Zwecke.“
Uff. Hat sich Aiman Mazyek, vom „Zentralrat der Muslime“ ins Twitter-Konto des MDR gehackt? Nö. Da sitzen tatsächlich Menschen, finanziert von Euren Gebührengeldern, die nichts Besseres zu tun haben, als die Gefahr des Islams herunterzuspielen.
Nur nochmal zur Erinnerung: Meiner Meinung nach ist der Islam die größte Bedrohung der Menschheitsgeschichte.

Und wie schon im letzten Artikel geschrieben: Das Wort „Islamismus“ ist Unfug. Moslems unterscheiden nicht zwischen gutem und bösem Islam, für Moslems gibt es nur einen Islam.

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Und wenn ich schon lese: „(früher: Moslems)“. Was soll der Rotz? Wollen die uns erzählen, Moslem sei inzwischen ein ähnliches Schimpfwort wie „Neger“? Und falls ja: Wer bestimmt das, der MDR? Ich denke nicht.

Aber gut, es ist noch nicht alles verloren, der MDR kam mit seinem Relativierungsversuch nicht durch. Es gab stürmischen Gegenwind auf Twitter ….

BILD-Chefredakteur Julian Reichelt:
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gibt bekannt, was Sie bitte nicht denken sollten: Dass Islamismus etwas mit dem Islam zu tun haben könnte.

Islamkritikerin (& Muslimin) Seyran Ateş:
Dieser Tweet ist nicht nur unaufrichtig und irreführend, er lässt auch sämtliches Grundwissen über religiösen Extremismus vermissen, lieber @mdrde. Wer behauptet, #Islamisten würden ihre Tätigkeit nicht religiös auffassen, hört nicht zu oder will nicht zuhören.

Johannes Huber. AfD, MdB:
Islamisten sind Muslime, genauso wie es der barbarische Eroberer Mohammed – das größte Vorbild aller Muslime – eben auch ist.

Silke Bunners, Twitter-Nutzerin:
Natürlich sind Islamisten Muslime. Oder Juden? Christen? Buddhisten? Leute, Leute … Bitte im journalistischen Bereich zumindest versuchen, bei den Fakten zu bleiben.

afunator, Twitter-Nutzer:
Der #Islam war, ist und bleibt eine menschenverachtende und frauendiskriminierende Ideologie. Der Koran handelt zu 50 % vom äußeren und inneren Jihad.

Nachdem die Kritik zu massiv geworden war, sah sich der MDR zu einer Entschuldigung genötigt. Immerhin.

Bitte entschuldigen Sie, wir haben uns unglücklich ausgedrückt. Islamismus ist ein politisch-extremistischer Teil des Islam. Mit unserem Kommentar haben wir – verknappt und überspitzt – auf einen Tweet geantwortet, in dem der Islam auf islamistische Gewalttaten reduziert wurde.

Wer sich weiterbilden will, liest „Die sechs Säulen des Islam und seiner Ausbreitung“ unseres Kollegen Jürgen Fritz.

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14 Kommentare

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  • Jetzt will man die Verbrechen die im Namen des Islam verübt wurden und noch werden, so hinstellen, als wenn die Extremisten keine Moslime sind und daher haben die ja auch nicht das geringste mit den Islam und die in seine Namen verübten Verbrechen was zu tun.
    Der Islam ist und bleibt eine menschenverachtende und Gewalttätige Religion in allen Bereichen.

  • „Nicht der radikale Islam ist eine Erfindung des Westens, sondern der liberale Islam.“
    (Cahit Kaya auf Facebook, 15.05.2015)

    Wie immer, wie seit 1400 Jahren üblich, kehrt der Islam, auch wenn er eine Weile gebändigt schien, irgendwann IMMER zu seinem mörderischen Kern zurück. Denn einzig und allein dieser mörderische Kern („Tötet alle, die nicht oder falsch gläubig sind oder vom Glauben abfallen!“) ist die Garantie dafür, dass der Islam weiterbesteht. Er wurde als Perpetuum mobile der Gewalt konstruiert. Nimm die Gewalt heraus und der Islam bricht sofort in sich zusammen.

  • Selbstverständlich gibt es nur dem einem Islam. Die Unterscheidung innerhalb ist nur Sunniten und Schiiten (gibt zwar noch mehr „Strömungen“, aber das sind die Grundsätze). Nehmen wir an, alles wurde erobert, konvertiert usw. Dann gehen Kriege zwischen denen los. Nehmen wir weiterhin an, daß die Sunniten sich durchsetzen. Auch dann gibt es niemals Ruhe/Frieden. Denn dann werden sich gegenseitig vor, keine „echten“, Mohammedaner zu sein. Es gibt niemals Ruhe und Frieden.

  • Wir CHRISTEN wissen aus dem Koran, dass Mohammed selbst im Koran erklärt hat, der Himmel stehe auch CHRISTEN offen. Und dort findet man auch noch etwas anderes, was der Meinung der meisten Mohammedaner widerspricht, alle Mohammedaner würden im jenseitigen Leben hoch immer den CHRISTEN thronen als Richter über Himmel und Hölle, über Leben und Tod. Sagt nicht Mohammed und sagen nicht alle Ausle-ger des Koran, dass ISA BEN MARRYAM allein es ist, der am JÜNGSTEN TAG vom Himmel kommen und vor der Moschee der Ommajjaden in Damaskus alle Lebenden und Toten richten wird. Also CHRISTUS allein wird richten, weil nur GOTT richten kann. Denn JESUS CHRISTUS ist GOTTES SOHN, während Mohammed als sein Prophet MENSCH geblieben ist. Daraus folgt, dass kein Mensch über einen anderen richten darf. Alle gewalttätigen ISLAMISTEN, die gegen das göttliche Gebot „DU SOLLST NICHT TÖTEN“ verstoßen haben, werden sich am JÜNGSTEN TAG allein dem göttlichen Gründer des Christentums, ISA BEN MARRYAM, verantworten müssen.

  • Das waren, sind und bleiben Moslems! Solange wir noch nicht alle Arabisch sprechen müssen, ist und bleibt es auch der Koran, aus dem einfachen Grund, dass keine normaler Mitteleuropäer das Arabisch „qaf“ wie in „Qur’an“ aussprechen kann: Dafür gibt es Umschriften!

    Der Islam ist nicht nur eine Bedrohung für die Menschheit, sondern für die Menschlichkeit selbst!

  • Ist die Frage zustellen, ob das Dummheit oder eine bewusste Fehlinformation ist. Der Islam ist eine faschistische Ideologie und stellt weltweit eine Gefahr dar.

  • LOL….die sollen mal eine Journalistin nach Saudi Arabien schicken und den Tweet dort gegenüber einem Moslemprofessor wiederholen.
    Jetzt weiß der MDR schon mehr als die führenden Islamwissenschaftler aus dem nahen Osten.

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