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Bei einer Rede am 5. September drohte Recep Tayyip Erdoğan mal wieder, die „Türen zu öffnen“. Für die Europäer bedeutet das, der türkische Präsident hat Wünsche, die es zu erfüllen gilt. Dieses Mal geht es um eine Sicherheitszone im Norden Syriens, die unter türkischer Kontrolle errichtet werden soll. Dort sollen die drei Millionen Flüchtlinge angesiedelt werden, die sich in der Türkei befinden – ausgerechnet dort, wo bislang vorwiegend Kurden leben.

Um uns Europäern zu zeigen, dass er es ernst meint mit seinen großtürkischen Träumen, ließen die Türken mehr Flüchtlinge über die Ägäis nach Griechenland „entkommen“ als je zuvor seit Unterzeichnung des Flüchtlingsabkommens im März 2016.

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Horst Seehofer wird also nicht viel bleiben vom Tag der Deutschen Einheit, er fliegt gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Christophe Castaner (53) nach Ankara, um den Osmanen-Führer zu treffen.

Doch will Erdoğan wirklich eine Invasion in Syriens Kurdengebiete? Denn einfach in den Nachbarstaat einmarschieren ohne die Zustimmung der Russen und Amerikaner sowie dem Iran, dürfte kaum möglich sein. Da wird ihm die EU kaum helfen können.

Es geht also um Geld. Doch die sechs Milliarden Euro, die die EU den Türken für das Aufhalten der Migrantenströme bis Ende 2018 versprach, sind wohl im Wesentlichen ausgezahlt. Die Türkei behauptet indes, es würde noch die Hälfte fehlen.

Erdoğan will nicht nur mehr Geld, er will auch, dass die Zahlungen nicht mehr an Nichtregierungsorganisationen gehen, sondern an seine Regierung.

EU macht sich zu Gefangenen der Türkei

Erdoğans Drohung, die Schleusen zu öffnen, wirken. Nur einen Tag später schlug der Ministerpräsident der Niederlande Mark Rutte (52) vor, Teile des Deals neu zu verhandeln, Staatssekretär Stephan Mayer (45, CSU) schob in einem Interview am 12. September hinterher, der Flüchtlingsdeal mit der Türkei sei von „immenser Bedeutung“.

Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtet am 1. Oktober stolz, Deutschland sei „in Gesprächen mit anderen EU-Mitgliedsländern, um der Türkei zusätzliche Unterstützung für syrische Flüchtlinge zu leisten“.

Sebastian Kurz zeigt, wie man mit Erdoğan umgehen sollte

Österreichs wiedergewählter Bundeskanzler Sebastian Kurz (33, ÖVP) sieht den zarten Umgang der EU mit dem türkischen Präsidenten äußerst kritisch. In einem Interview sagte er: „Der Deal mit der Türkei, hat uns teures Geld gekostet, und es wäre sinnvoll, wenn wir als Europäische Union geschlossen dem Präsidenten Erdoğan vermitteln, dass, wenn er sich nicht an diesen Deal hält, das Konsequenzen hat.“ So könne man die Beitrittsverhandlungen abbrechen oder wirtschaftliche Sanktionen verhängen. Die EU dürfe sich nicht auf sein Spielfeld begeben, denn „dann werden wir immer mehr an ihn bezahlen und er wird immer mehr den Eindruck haben, dass er uns in der Hand hat.“

Damit hat Kurz Recht. Es ist an der Zeit, gegenüber Erdoğan Stärke zu zeigen.

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7 Kommentare

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  • „Der Deal mit der Türkei, hat uns teures Geld gekostet, und es wäre sinnvoll, wenn wir als Europäische Union geschlossen dem Präsidenten Erdoğan vermitteln, dass, wenn er sich nicht an diesen Deal hält, das Konsequenzen hat.“

    Genau.Fangt an die Türken in Österreich und Deutschland ein zu sammeln und umgehend zu rück in die Türkei zu schicken.
    Ich kann auch ohne Döner leben.

  • Es ist unglaublich,das die Mitgliedsstaaten der Eu immer noch der Despotenregierung in Deutschland folgt,obwohl diese Deutschland und Europa in den Abgrund regiert!

  • Lösung: Jedes Land sorgt für seine sicheren Grenzen. Dann viel Glück für Erdolf, die Türkei braucht dringend tüchtige Fachkräfte, garantiert! Die Heimreise der hiesigen Türken wird erleichtert, die sind Erdolfanhänger und die Türkei giert nach ihnen.

  • Unglaublich wie Blauäugig manche Leute sind. Alle Türken in A und D zurück schicken, hmm klar, das geht auch einfach so…Jedes Land soll seine eigenen Grenzen schützen, hmm klar, dann macht die EU ja so richtig Sinn. Seit 2016 habe die Türken ca. 3.5 Millionen Flüchtlinge. Nehmen wir an, dass ein Flüchtling pro Tag 10 Euro kostet, und das ist noch wenig, dann rechne mal was da zusammen kommt. Von den 6 Milliarden Euro sind mehr als die Hälfte an nicht türkische Organisationen gegangen. Da wundern sich noch Leute, dass die Türkei noch mehr Geld will? Die Europäer machen sich doch schon in die Hose, wenn sie gerade mal 30000 Flüchtlinge aufnehmen sollen. Keiner will sie dann haben und schieben sie sich gegenseitig zu. Geht’s noch?

    • Zitat: Jedes Land soll seine eigenen Grenzen schützen, hmm klar, dann macht die EU ja so richtig Sinn.
      War der Sinn der EU das wir einfach jeden nicht Europäer reinlassen? Ist die Türkei EU Mitglied?
      Die EU macht schon die ganze Zeit keinen Sinn mehr jedenfalls nicht für dich und mich. Sie ist von Anfang an spätestens nach Einführung des € zum scheitern verurteilt.
      Uns würde es in Europa ohne den Euro richtig gut gehen.

  • Das zurück schicken der Türken geht schon.
    Man muss nur wollen und ein bisschen nachhelfen.Ich meine nicht mit Geld.
    Die sollten so wie so abhauen.Nachdem sie Deutschland so gut aufgebaut haben,können sie jetzt ihr Heimatland aufbauen.
    Dann könnten sie uns und der Welt zeigen was sie für tolle Hechte sind,diese absahner.

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