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Wärst du noch da, wenn ich keine Fans mehr hab?
Und die Malediven tausch’ gegen Camping-Platz?
Kein Shoppen mehr in all den Boutiquen.
Trägst du sie nach Hause, vom Aldi die Tüten?

Bushido | Wärst du immer noch hier?

Einer der Vorteile von Spotify ist ja, dass dir das Musikportal Lieder vorschlägt, die dir gefallen könnten. Und da ich anlässlich des Todes von Karel Gott vorhin Bushidos Für immer jung hörte, wurde mir Wärst du immer noch hier? vorgeschlagen. Die Chance, dass mir an einem Tag gleich zwei Bushido-Lieder gefallenen würden, war eher gering.
Aber was soll ich sagen? Wärst du immer noch hier? erwischte mich eiskalt. Wieder flossen Tränen, wie schon bei Für immer jung. 

Es ist die alte Geschichte von der wahren Liebe und der Frage, wie wahr sie wirklich ist, diese Liebe. Der US-amerikanische Folk-Sänger Tim Hardin fragte bereits 1965: „Wenn ich nur ein Zimmermann wär’, und du eine Dame, würdest du mich immer noch heiraten und ein Baby von mir bekommen wollen?“ Viele große Musiker sangen If I were a Carpenter nach, unter anderem Johnny Cash mit seiner Frau June Carter. 

Die Antwort ist: Nein, Tim, würde sie nicht. In der Regel nicht. Doch dazu gleich mehr. 
Bushido dreht die Nummer um, er fragt: „Wärst du immer noch hier? Selbst wenn ich mal alles verlier’?“
Auch hier lautet die Antwort: Nein, wäre sie nicht. 

Nur die Ruhe, meine Damen, nein, ich habe kein schlechtes Bild von Frauen, und nein, ich bin auch nicht enttäuscht worden, ich weiß nur, wie die Sache läuft. Auf Tinder las ich neulich auf dem Profil eines Mädels: „Eine Frau kann das beste Investment für einen Mann sein.“
Das trifft es. Aber Frauen sind keine Aktien, die man wegpackt und drauf wartet, dass sie steigen, das Investment Frau muss gehegt werden und gepflegt. Und das ist ja auch völlig in Ordnung.

Und umgedreht: Du bist ein Einkauf für eine Frau. Wie ein Fußballspieler für einen Verein. Vereine kaufen zwei Arten von Spielern: Vielversprechende Talente und ausgereifte Spieler. Wenn das Talent die Erwartungen nicht erfüllt, die Leistung des Ausgereiften abfällt, werden diese Spieler verkauft.
Und genauso verhält es sich in der Liebe. Bist du Student, solltest du aus deinem Studium etwas machen, nicht auf Sozialhilfeempfänger umsatteln; bist du Rechtsanwalt, solltest du auch morgen noch einen Zwanziger pro Monat nach Hause bringen, sonst wird’s schnell eng.                    

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Das klingt alles furchtbar unromantisch, ja, ich weiß, und das ist es ja auch, aber ich kann es nicht ändern. So funktioniert sie nun mal, die Natur der Frau. Und meine lieben Damen, das ist wirklich, wirklich nicht bös gemeint, so steht es halt geschrieben, in Eurer DNA. Die sagt Euch: Ich kann nicht für mich selbst sorgen, deshalb muss es ein Mann tun.

Allerdings, und das ist die gute Nachricht: Nicht am Anfang einer Liebe, wo sie ja eh am schönsten ist. Da kannst du mit deiner Frau in einer Besenkammer leben und Containern gehen. Aber sobald die Dopamin-Phase  vorbei ist, mein Freund, solltest du liefern.
Und ich finde, ganz ehrlich, dagegen ist nichts einzuwenden. Liefern bedeutet ja nichts anderes, als sich nicht hängen zu lassen. Liefern bedeutet zu kämpfen. Und dafür sind wir doch geboren, wir Männer, nicht wahr?  

Irgendwann sind die schönen Tage gezählt
und du merkst wie die Jahre vergehen.
Was bedeutet Glück?
Und was bedeutet Lieben?
Wann ist man zufrieden?
Schau mir in die Augen, sie werden sich nicht ändern.
Schau mit deinen Herzen und du erkennst
Dann der größte Besitz eines Menschen ist nicht sein Besitz
Sondern wie er dich liebt und beschützt.

Bushido | Wärst du immer noch hier?
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9 Kommentare

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  • Das scheint dann aber nicht auf alle Frauen zuzutreffen!
    Meine Mutter blieb auch bei meinem Vater, nachdem sie praktisch fast alleine für unser aller Unterhalt aufkommen musste. Und wenn man mich fragt, auch ich würde meinen Mann für kein Geld der Welt verlassen! Leicht hatten wir es sowieso noch nie und mir war schon immer wichtiger, dass mein Mann Zeit für die Familie hat, als dass er das große Geld nach Hause bringt.
    Wir sind ohnehin nicht so materialistisch eingestellt, dass uns Liebe, Verständnis und Vertrauen zueinander um einiges wichtiger sind, als die irrelevante Komponente Geld.

  • Ich habe beide Erfahrungen gemacht – obwohl, diejenige, die mich in den ehelichen Einzug in ihre Dachgartenwohnung drängen wollte, als RAin damals mehr verdiente als ich. Aber die anderen Frauen kamen gut durchs Leben, sei es als Hartz IV-Empfängerinnen, mittellose Künstlerinnen oder einigermaßen Verdienende , ohne auf meine Zuschüsse angewiesen zu sein.
    DNS hin oder her, europäische Frauen erlebte ich immer als selbständig. So kante ich es auch aus der Familie.
    Geschenke machte ich gerne aus Liebe, aber derentwegen wurde ich nicht geliebt, und meinen Beruf habe ich immer verschwiegen, bis ich „sie hatte“.

  • Tja Oliver, das ist traurig aber wahr(scheinlich). Allerdings sieht die Kehrseite der Medaille doch so aus: Viele Männer haben heute doch gar nicht mehr zu bieten außer ihr Geld. Das ist doch dann auch schön bequem… Aber wenn das dann auch noch weg ist?? 😄🤔 Muss man sich halt überlegen was mann will: Große Liebe oder Versorger sein…

  • By seeing fingers and exactly what the people have at the conclusion and going back and contemplating how they played each give, it is possible
    to after not a long time name every gambler.

  • Selten so hanebüchenen, geistigen Dünnschiss gelesen.

    Kategorie: Wie Klausi Müller sich die Welt vorstellt, weil sein Intellekt nicht von zwölf bis Mittag reicht.

    Ich glaub die 60er Jahre haben gerade angerufen und wollen ihre Klischees zurück, die damals schon so boring wie eindimensional waren.

    Try harder!

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