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David, wir sind Kumpel, und das werden wir von meiner Seite aus auch immer bleiben, aber gerade weil wir Kumpel sind, möchte ich Dir sagen, dass ich Deinen FPÖ-IB-Beitrag auf Twitter nicht in Ordnung finde.
Zufälligerweise kenne ich mich in der österreichischen Innenpolitik ganz gut aus und wir wissen beide, dass die Schlappe der Freiheitlichen nur einen Grund hatte: Straches „Skandale“. Die FPÖ hatte sich nach Ibiza wieder auf 21 Prozent  hochgekämpft, dann kam Straches Spendenaffäre und das war’s dann.
Da jetzt eine angebliche IB-Nähe Straches mitverantwortlich zu machen, ist meines Erachtens sachlich falsch und wirkt auch unheimlich plump.
Du kommst mir im Moment vor, wie ein verletzter Ehemann, der es nicht erträgt, dass sich sein Mann getrennt und einen Neuen hat.
Ironie dabei: Die AfD hat sich nicht von Dir getrennt und hat auch keinen Neuen. DU hast Dich getrennt. Und stehst nun ganz ohne Partei da.

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Du weißt selbst, keine Partei ist perfekt. Aber wir haben keine andere. Und wenn Dir die AfD zu rechts geworden ist, was meiner Meinung nach Unfug ist, gut, dann vergiss sie doch einfach. Dieses Nachtreten jetzt in einer Tour, obwohl Ihr Euch doch mal so lieb hattet, die AfD und Du, das würdest Du doch nach einer Liebesbeziehung auch nicht machen. 

Ich weiß, Du siehst Dich nicht als Aktivist, sondern als Journalist. Das unterscheidet uns. Und wenn Du einen journalistisch fundierten Artikel gegen die AfD schreibst, gut, find ich auch scheiße, aber okay, nur, nochmal, diese ewigen Sticheleien auf Twitter sind unter Deiner Würde.
Und sie bringen ja auch nichts. Die paar Menschen in unserer Bewegung, die, was die AfD angeht, so empfinden wie Du, hast Du eh auf Deiner Seite. Den Rest wirst Du nicht überzeugen können. Und für die AfD-Hasser aus dem Mainstream bleibst Du auf ewig ein „Nazi“.
Wozu also all das, David? Ich sehe da keinen Sinn. 

Ich würde mir wünschen, Du würdest ein paar Tage Pause machen, über alles nachdenken, gestärkt zurückkommen und den Kampf wieder aufnehmen. Gegen das Böse. Das Tag für Tag stärker wird. Hand in Hand mit all den Kräften, die für Dich akzeptabel sind. Die Guten, David, sind in der absoluten Mehrheit. In der Partei, und auch draußen. Bin sicher, das weißt Du eigentlich auch. 

Bestes 

Olli   

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24 Kommentare

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  • Es gibt keinen Zusammenhang zwischen FPÖ-Abschneiden und deren Umgang mit der IB. Das ist völlig konstruiert. Jede politische Partei tut zwar gut daran, sich von der IB zu distanzieren. Allein aus dem Grund, daß sie sonst für alles mitverantwortlich gemacht wird, was die IB tut, auf das die Partei jedoch keinen Einfluß hat. Das hat die FPÖ aber auch getan. Strache ist hier sogar weiter genagne als eigentlich nötig. Eine „Nähe zur IB“ ist überahaupt nicht erkennbar. Das Problem der FPÖ liegt eher woanders, neben den Skandalen natürlich. Dem Wähler konnte nicht glaubhaft vermittelt werden, daß man die Absicht hat, die erfolgreiche Koalition fortzusetzen. Eine Oppositions-FPÖ wollten die Österreicher aber nicht, da schien ihnen ihre Stimme verschwendet. Deswegen haben sie lieber Kurz (gegenüber einen möglicherweise anderen Partner) gestärkt. Eine einfache Logik.

  • Also, bei aller Liebe, ich finde das Verhalten von David Berger derzeit unerträglich. Ich lese seinen Blog schon ewige Zeiten. Aber den Krieg, den er derzeit führt, ist einfach nur unakzeptabel – mit Frau Steinbach fing es an, dass diese Querelen an die Öffentlichkeit traten, und das vor LT-Wahlen. Frau Weidel zu unterstellen, sich unter Antisemititen wohl zu fühlen, hat zumindest bei mir das Fass zum Überlaufen gebracht. Wenn ihm einiges nicht passt, sollte er das intern regeln, jedoch nicht öffentlich gegen die AfD schießen, gegen die einzige Partei, die uns evtl. noch helfen kann. In diesen schlimmen Zeiten ist Größe angesagt, die zeigt man jedoch nicht, wenn man sich wie eine Mimose benimmt.

  • Bravo Oliver, danke dass du das mal ausgesprochen hast. Ich habe die letzten Kommentare von PP auch nicht verstanden und war auch sehr verärgert, wollte ihn schon deabonnieren. Die IB kann ich auch nicht dort verorten, wo Berger sie sehen möchte. Es geht wohl eher um eine Verletzung zwischen zwei Personen, von denen einer der IB angehört und unter der nun die ganze IB zu leiden hat bzw. in Mitleidenschaft gezogen wird. Für mich ist das Kindergarten und hat Bergers Ansehen geschadet!

  • Beinahe genau meine Worte, die ich an ihn gerichtet habe, nachdem er mit der Zickerei anfing. Ich habe seine Arbeit außerdem großzügig mit Spenden unterstützt. Obendrein habe ich ihm geschrieben, ich hätte mir kaum etwas interessanteres vorstellen können, als ihn bei einer Demo zu treffen, dreißig Kaffee zu trinken und zu quatschen bis zum nächsten Morgen, was ich mir jetzt allerdings eher anders überlegen würde. Seine Antwort: „Da habe ich ja noch mal Glück gehabt.“ Gut, dann sei es so. Für mich ist jedes weitere Wort in der Sache vergeudete Zeit.

  • Dankeschön an Dich, lieber Oliver Flesch für diese Infos und Deinen wirklich liebevollen Brief an David DAS ist mit leider auch aufgefallen, dass David öfter mal Artikel postet, wo ich mich gefragt habe, was jetzt los ist mit ihm…
    Die Dunklen spielen leider immer noch ihr böses Trennungs-Spiel, was da im schlimmsten Fall heißt, Jeder gegen Jeden – Dabei sollten wir Patrioten doch zusammen halten…👍💗💞💗👍Denn nur zusammen sind wir stark‼‼‼😘

    Dankeschön, dass ich/wir Euch kennen lernen durften und viele Texte von hier finden ihren Weg auf meinen Blog‼

    Sieg dem Licht !💗⭐⭐💙

    A´STEN & ASHTI

  • Ein schöner Brief.Ich kann den nur zustimmen, denn das AfD bashing geht mir wahnsinnig auf die Nerven. Ich habe die Seite PP früher recht gerne gelesen. Inzwischen mache ich einen Bogen drum. Du hast auch recht mit Deiner Ansicht, dass die Manöver von Berger nach verletzter Eitelkeit aussehen.

  • Vielen Dank für Deine Replik an David Berger, Olli. Man fragt sich, was er eigentlich will. Und ich frage mich, wie weit man die AfD noch auskochen soll. Bis das Gewebe zerfällt? Kann darin keinen Sinn für die Sache erkennen. Und ich bin überzeugt, dass die IB – so sehr sie auch in Austria mit allen Mitteln bekämpft und schlecht gemacht wird – mit dem Wahlergebns NICHTS zu tun hat.

  • Wir haben Deine Kommentare gelöscht, Eckard, weil sie voller strafrechtlich relevanter und unbelegter Vorwürfe waren. Das geht so nicht. Eh nicht. Aber auch aus rechtlichen Gründen nicht.

  • @Peterg441

    Das sehe ich anders. Es kann nicht gespalten werden, was immer schon heterogen gewesen ist. Es gibt kein großes Wir der Opposition, sondern nur einzelne Individuen, die alle ihre Meinung haben. Und zwischen diesen unterschiedlichen Meinungen darf es ruhig mal knallen. So geht das in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit.

    Dem gegenüber habe ich oft den Eindruck, als wollte die Rechte das, was die Linke für alle fordert: Meinungsgleichkeit, wenigstens für die Opposition ebenfalls fordern: keine Abweichler. So macht man sich zwar nicht inhaltlich, aber formal mit den Linken gemein.

    Stattdessen ist die Opposition aber nun mal kein homogenes Wir, sondern von erheblichen Unterschieden geprägt. Und diese aufzuzeigen und zu diskutieren, kann durchaus eine lohnende Angelegenheit für guten – eben nicht gleichmachenden – Journalismus sein. Und es darf auch Position bezogen werden. Nur ein Beispiel ist etwa der heute veröffentlichte Text von Jürgen Fritz „Warum es keine Einheit in der Opposition geben kann“, der zur Lektüre emfohlen sei.

  • Jürgen Fritz ist wie Berger ein Höckefeind. Ein ziemlich schmieriger übrigens, kein bißchen besser als Berger, was man aus seinem jüngsten Auswurf, Entschuldigung, Ausfluß entnehmen kann:
    https://juergenfritz.com/2019/10/01/keine-einheit-in-der-opposition/

    Er macht es besonders eklig, er, der Liberale, ist Opposition von oben. Edel, eine Art Herrenrasse, auch wenn er das Wort umschreibt. Und wir, die AfD, der Flügel sind für den edlen Fritze das Unten, das Niedere, der Abschaum (auch wenn er sich das Wort verkneift)..Wenn das mal kein Eigentor war, auch Jürgen Fritz ist ein Spendenritter wie Berger. Dürfte mau werden in den liberalen Kassen!

  • Ich sehe seit einigen Monaten auch mit immer größerer Besorgnis diesen Trend. Herr Berger ist da nur einer von vielen. Ich weiß nicht, was der Grund dafür ist, ob die furchtbar hysterischen Zeiten, die anscheinend auf einige Mitmenschen ansteckend wirken? Jedenfalls ist sich jetzt zu zerstreiten eine dumme Idee! Manchmal muss man Enttäuschungen und verletzte Gefühle einfach runterschlucken! Dann Brust raus, lächeln und weitermachen! Alles Andere schadet nur einem selbst! Meine Lebensphilosophie!

  • Sie schreiben das jouwatch den Berger rausgeschmissen hat.Jouwatch zensiert genauso wie Berger ,zumal sich die beiden ein Büro in Würzburg teilen.
    Ich selbst wurde von Berger und jouwatch gesperrt für einen harmlosen post und wie ich die beiden an schrieb musste ich feststellen das die die gleiche Büroadresse haben.

    Und jouwatch ist genauso falsch und hinterfotzig wie PP,beide zensieren .
    Bei jouwatch kann man zusehen wie die Mitglieder ausgesperrt werden über den disqusbot.Stellen Sie bitte jouwatch nicht hin als das die Bd Patrioten wären.Die Bd sind nicht besser wie der Mainstream.

  • @Eckard

    In einem freien Land hat jeder das Recht, ein Höcke-Feind zu sein. Es scheint freilich viele zu geben, die das nie begreifen werden. Das sind keine wirklichen Oppositionellen, sondern nur umgedrehte Linke.

  • @Eugen Karl:
    Wer (wie Fritz) die Opposition teilt in einerseits „oben“ und edel, liberal und die Guten meint (s. Gaucks Helldeutschland) und andererseits von „unten“ spricht wie Gauck „Dunkeldeutschland“ oder Siggi „das Pack“ Gabriel
    (genauso schreibt der Fritze) der ist nicht nur ein Spalter sondern ein Hetzer.

    Man muß kein Flügelanhänger, Höcke-Anhänger, Kalbitz-Anhänger sein, aber wer ernsthaft meint in der AfD gegen die Gruppe in der AfD hetzen zu müssen, die am stringentesten (und am erfolgreichsten) ist, der ist auch möglicherweise gar nicht in der AfD sondern ein Spalter von außen. Wie CDU-Berger. Und wer das anzweifelt, er sagt es selbst https://philosophia-perennis.com/2016/09/21/david-berger-cdu/

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