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Ein trauriger Tag für die Freiheitlichen in unserem Nachbarland Österreich. Heinz-Christian Strache gibt auf: „Heute teile ich schweren Herzens mit, dass ich meine Mitgliedschaft ruhend stelle“, sagte der frühere Vize-Kanzler. Erst einmal bis „bis auf Weiteres und bis zur weiteren Klärung der rechtlichen Vorwürfe“.
Und weiter: „Ich konzentriere mich auf meine Familie, meine private Gegenwart und Zukunft“.
Strache, der nicht gut aussah, abgemagert, wohl der viele Stress, sagte auch, dass er seine Frau schützen müsse, der Hass entgegenschlug.

Gerüchte, vom politischen Gegner gestreut, dass Strache eine eigene Partei gründen, damit für eine Spaltung der FPÖ sorgen wird, dementierte der Ex-Parteichef: Er strebt kein politisches Amt mehr an, möchte durch seinen Rückzug jeden weiteren Schaden von der FPÖ abwenden.

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Strache äußerte sich auch über die Vorwürfe gegen seine Person. Es gab eine Verleumdung „zu einem taktisch gewählten Zeitpunkt vor einer Wahl“.
Alle Vorwürfe seien falsch. „Ich werde mich, auch wenn ich vieles klarstellen möchte, nicht in der Öffentlichkeit äußern, sondern gegenüber den Ermittlungsbehörden.“
Über die peinliche Nacht auf Ibiza sagte er: „Für meine Fehler entschuldige ich mich abermals“.

Ja, es ist ein trauriger Tag für die FPÖ. Es war HC Strache und nur HC Strache der die Freiheitlichen aus einem tiefen Tal Mitte der Nullerjahre 2017 auf ein Rekordhoch brachte. Dafür sollten wir ihm ewig dankbar sein. Jetzt nachzutreten, auf einen Mann, der längst am Boden liegt, ist an Schäbigkeit kaum zu überbieten.

Dieser Tag ist aber auch eine Chance für die FPÖ. Sie braucht sich nicht zu erneuern, nicht neu erfinden, dieser ganze Quatsch, der nun überall kolportiert wird. Die Sache ist viel simpler: Es muss Gras über die Causa THC Strache (verzeiht mir diesen Kalauer) wachsen, dann wird die FPÖ wieder groß werden. So viel ist sicher.
Und all die Gegner der Freiheitlichen, die bereits deren Ende vorhersagen, werden ihr blaues Wunder erleben.

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7 Kommentare

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  • Aber eines sollte die FPÖ jetzt dringend nachholen: Den widerlichen Hofer, diesen Schleimbeutel, entsorgen!
    Wenn in der FPÖ etwas anderes als der klare Kurs Herbert Kickls durchgezogen wird, fällt die Partei wieder zu einer Art FDP zurück, wo Weichgespülte und Liberalalas den Ton angeben. Und das sollte die FPÖ besser den NEOS überlassen!
    Hofer hat mit seiner Hetze gegen Martin Sellner gezeigt, was für ein Charakterlump er ist. Eine Partei mit einem Charakterlumpen an der Spitze kann den Wähler nicht überzeugen. Deshalb: Hofer weg!

  • Olli, Du sprichst mir aus der Seele !
    Als Strache noch in der Regierung war, war er der
    Wundermann der sogenannten Rechten.
    Das Er in der Ibiza-Affäre nicht gut aussah ist ja
    auch in Ordnung, aber Ihn danach so fallen zu
    lassen, zeigt den miesen Charakter des Menschen, allgemein.
    Strache hat immer die Sprache des Patrioten geführt und
    die kann man nicht einfach ablegen.
    Die 10 Prozent, die von der FPÖ abgesprungen sind, sind
    und waren niemals Patrioten, dass ist ein opportunistisches
    Fähnchen im Wind. Obwohl man, Sebastian Kurz, niemals
    mit Merkel vergleichen kann, denn ich glaube nicht, dass
    jemand von den 10 Prozent zu den Grünen gelaufen ist.
    Der eigentliche Skandal bei diesen Wahlen, ist der enorme
    Zuwachs der Grünen und wenn sich Kurz an diesem
    Drecksverein anhängt, habe ich keine Bange, dass die FPÖ
    in kürzester Zeit, ihre alte Stärke(mit Strache) erreichen wird.

  • Strache hat einige Fehler gemacht, die höchst unsensibel waren. Er ließ sich fotografieren dass er in das leidige Ibiza in Urlaub fliegt ——– einfach völlig unpassend — , viele unsensible Kleinigkeiten waren das. Er hat auf jeden Fall die FPÖ aufgebaut aber die Kunst ist nach dem Aufbau das Erreichte zu bewahren. Strache hat sich bereits als Kanzler gesehen, seine Frau war seine Königin – und so sah sie aus – teuer. Und das sieht der kleine Mann nicht gern, es war unsensibel und einfach Zuviel. Es ist gut dass er sich jetzt zurückzieht und ich bin sicher, er wird schon einen guten Job finden.

  • Strache war zu unsensibel — wie ich in meinem Kommentar geschrieben habe – er hat sich als Kanzler gesehen – er glaubte alles erreichen zu können. Es ist gut dass er sich verabschiedet, schließlich und endlich ist das Wohl der Gemeinschaft – sprich Partei – wichtiger. Hofer und Kickl konnten seine Tiraden einfach nicht gut machen. Strache hätte demütiger sein müssen. … und bescheidener

  • Eine Mitgliedschaft ruhend zu stellen, ist noch kein Austritt aus der Partei, sondern, ein momentaner Verzicht auf eigene politische Aktivitäten in der FPÖ, bis die Vorwürfe gegen Strache aufgeklärt worden sind.
    In der jetzigen Situation ist diese Entscheidung Straches sehr vernünftig und klug und sie wird auch innerhalb der FPÖ wieder für Beruhigung sorgen.

    Sollten sich diese neuerlichen Vorwürfe als haltlos erweisen, stünde auch einer Rückkehr Straches nichts mehr im Weg.
    Er war zweifellos eine Gallionsfigur der FPÖ und um so wichtiger erscheint es mir, die Hintergründe der Spesen- und Ibiza-Affäre restlos aufzuklären. Gelingt dieses und wird hierbei ein Komplott gegen den ehemaligen Chef der FPÖ sichtbar, dann könnten diese schmutzigen Machenschaften zu einem Bumerang für die Initiatoren werden.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass die Merkelregierung direkt oder indirekt mit den Machenschaften gegen Strache zu tun haben könnte, halte ich für sehr wahrscheinlich.

  • Natürlich kann man Sebastian Kurz nicht mit Merkel vergleichen. Er beherrscht das politische Handwerk weit besser als Merkel und besitzt gute diplomatische Fähigkeiten.
    Und er bescheinigt die gute Koalitionsarbeit mit der FPÖ. Er hätte diesbezüglich auch sehr viel hinterfotziger aus parteitaktischen Gründen sein können.
    Das Interview mit Claus Kleber, dem grünlinks-orientierten ZDF-Journalisten des Heute Jounals wurde von Kurz regelrecht vorgeführt in einer unglaublich souveränen Weise.

    Kurz hat absolut keine Berührungsängste und er lässt sich auch von außen, erst recht nicht von fremden Interessen, insbesondere nicht vom ZDF, in seine Koalitionsbemühungen reinreden.
    Außerdem ist Kurz ganz sicher kein Linker.
    All das unterscheidet ihn schon einmal von Merkel., abgesehen von ihrer verbrauchten und krankhaften Physis. Hier macht sich ganz gewiß der Altersunterschied zwischen Kurz und Merkel bemerkbar.

    Eine strategisch unglaubliche Dummheit von Frau Merkel ist ihre AfD-Phobie und ihre Ausgrenzungspolitik gegenüber der AfD.
    Sie ist eine Linke und war es immer schon gewesen.
    Dieses Trojanische Pferd Merkel hat diese einst bürgerliche Partei systematisch entkernt und ihre Werte der Beliebigkeit preisgegeben.

    Während Kurz aus seinen anfänglichen Fehlern gelernt hat, verharrt Merkel geradezu katatonisch in ihrer DDR-Sozialisation und ist absolut lernresistent gegenüber den Herausforderungen unserer Zeit.
    Merkel ist eine Autokratin und Apparatschik. Beide Merkmale sind keine guten Eigenschaften für einen Demokraten.

    Herr Kurz würde niemals zu solchen entlarvenden Sprachkonstruktionen greifen, die das österreichische Volk und dessen Existenz verleumdet wie etwa „die hier schon länger Lebenden“.
    Frau Merkel bekanntlich schon!

  • Dem ist nichts hinzuzufügen, wobei Strache auch seine Fehler gemacht hat, aber die Art und Weise wie man ihm jetzt in den Rücken fällt ist echt schlimm. Den Hofer mochte ich nie.

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