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Linke – und ganz speziell Grüne – haben ein gravierendes Problem, nämlich dass sie bei offenen, auf Sachargumenten und Fakten basierenden Diskussionen grundsätzlich nie gewinnen können. Selbst diejenigen, die das vor sich selber niemals offen zugeben würden und sich daher in erster Linie selbst belügen, wissen das tief im Inneren ganz genau.

Aus diesem Grund sind sie große Freunde von Zensur und benutzen Heiko Maas‘ unsägliches Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) regelmäßig als Wichsvorlage. Öffentliche Auftritte oder Versammlungen von Andersdenkenden versuchen sie zu verhindern, meist indem sie Betreiber der jeweiligen Lokation einschüchtern und notfalls auch mit Gewalt

Für die immer weniger werdenden verbliebenen Situationen, in denen die Brachialmethode nicht anwendbar ist, haben sie vielfältige Vermeidungsstrategien entwickelt, um sich nicht der Schmach der intellektuellen Demütigung auszusetzen.

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Eine davon ist es, nur mit ihresgleichen zu reden – da streitet man sich allenfalls darüber, ob man nun 80% Sozialismus haben will oder ob es 70% auch tun. Das nennen sie dann eine „kontroverse Diskussion“. Dieses Phänomen kann man besonders gut bei politischen Talkshows beobachten. Wird dann doch mal ein Andersdenkender eingeladen, um wenigstens den Anschein von Meinungsvielfalt vorzutäuschen, wählt man vorzugsweise jemanden, der nicht sonderlich eloquent ist, und/oder maximal das Charisma einer Büroklammer vorzuweisen hat. Wird es wider Erwarten trotzdem eng, fällt man ihm permanent ins Wort, brüllt ihn gemeinschaftlich nieder oder lässt ihn als Ultima Ratio vom parteiischen Studiopublikum ausbuhen.

Sachargumente oder Fakten, die ihren ideologischen Mumpitz komplett zerficken, werden schlicht und ergreifend als „rechts“ bzw. „rechte Hetze“ gebrandmarkt. Damit verhindern sie, darauf eingehen zu müssen, weil dabei nämlich herauskäme, dass sie dem nichts entgegenzusetzen haben. Was dieses Totschlag-„Argument“ besonders reizvoll macht, ist der Umstand, dass sie noch nicht einmal ansatzweise begründen müssen, warum etwas „rechts“ sein soll – es reicht vollends, diese von ihnen geschaffene Kampf-Vokabel einfach nur in die Runde zu plärren, um sich jeglicher inhaltlicher Auseinandersetzungen erfolgreich zu entziehen.

Es gibt ein wunderschönes Wort, das sie ganz besonders auf die Palme bringt, weil es sie äußerst treffend als das entlarvt, was sie tatsächlich sind, nämlich gratismutige Heuchler, und das ist das Wort „Gutmensch“. Daher bezeichnen sie dieses Wörtchen auch als „rechten Kampfbegriff“, um diejenigen, die ihnen damit den Spiegel vorhalten, zu diskreditieren.

Nun, was ist ein Gutmensch? Ganz einfach: Das Gegenteil eines guten Menschen!
Ein guter Mensch tut Gutes, der Sache wegen, ohne großes Aufheben darum oder gar um seine Person zu machen. Vor allem tut er das Gute selber und mit eigenen Mitteln.

Der Gutmensch hingegen tut selbst nichts, sondern verlangt lediglich von anderen, das zu tun, was er als „gut“ erachtet. Die Mühen und Kosten und insbesondere die Folgen seines vermeintlichen „Gutseins“ drückt er anderen dabei am allerliebsten mit staatlicher Gewalt aufs Auge.

An der Stelle soll mein recht lang geratener Prolog für den unten verlinkten Artikel auf der Achse des Guten nun auch sein Ende finden, und der geneigte Leser darf sich selber vom Gutmenschentum der darin als Heuchler geouteten Vorturner überzeugen.
Enjoy the ride.

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7 Kommentare

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  • SUPER 👍SEHR SEHR GUTEN BEITRAG DANKE
    Für diesen …wir wissen ja was Gutmenschen sind aber SIE haben es perfekt auf den Punkt gebracht!

    Ich bin rhetorisch nicht so ganz gut aber IHR Beitrag spicht zu 1000%
    meine Gedanken wieder .

    Nochmal DANKE

  • Den „guten Menschen“ hat schon Nietzsche treffend beschrieben:
    „Es ist der Mensch, der stets das Gute will und gerade deshalb das Schlechte fördert.
    Es ist der Mensch, der seiner lauteren Gesinnung folgt und an der Wirklichkeit scheitert.
    Es ist der Mensch, der die Folgen seines Handelns anderen überläßt.
    Es ist der Mensch, der es gut meint und die böse Welt immer wieder gegen sich hat.“

  • Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären. Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben. Gutmenschen sind dabei auch durchaus pathologisch und folgen alle den Idealen ihrer fixen Idee, welche sie als ihre eigene Meinung ausgeben. Wenn Gutmenschen die Möglichkeit erhalten, sind sie gegenüber ihren Gegnern weitaus totalitärer als das, was sie vorgeben zu bekämpfen.

  • Wie man sich nun gegenseitig nennt, ist völlig egal. Dieses dämliche Wort ist ja ebenfalls zu einem Kampfbegriff geworden. Ich glaube, jeder Mensch denkt, er gehöre zu den Guten, Schlauen, Überlegenen und dumm, böse oder unlauter sind immer nur die anderen.
    Das obige Beispiel passt übrigens genauso gut zum Nationalsozialismus. Dieser Begriff „Gutmensch ist halt das Eqiuivalent zum „Nazi“ geworden und jeder nimmt das, was er kriegen kann, für seine Agenda.
    Mir hängt diese ganze Diskussion darum und die e
    gleiche Laberei zum Halse heraus.
    Wer eine Diskussion um Begriffe für sinnvoll hält,, kann das gerne machen, mir ist meine Zeit dazu zu schade.

    • „Wer eine Diskussion um Begriffe für sinnvoll hält,, kann das gerne machen, mir ist meine Zeit dazu zu schade.“
      …schrieb sie,nachdem sie Ihre Zeilen als Beitrag zur Diskussion zum Besten gab und in die Runde warf…
      Hut ab,die ewig gleiche Laberei!

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