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Die Geschichte wiederholt sich unentwegt. Heute vor 9 Jahren habe ich in meinem Heimatbundesland Steiermark die Landtagswahl verloren. Die Gründe sind vielfältig. Vielleicht war ich ein schleißiger Politiker, vielleicht war die Stimmung gegen uns. Der Wähler hat bekanntlich immer recht, und daher wurde mir von diesem der Einzug in das Landesparlament knapp aber dennoch demokratisch versagt.

Eines weiß ich aber ganz gewiss: Wenige Wochen vor dieser Wahl veröffentlichte das Nachrichtenmagazin PROFIL durch seine damalige Redakteurin Ulla Schmid die große Exklusivstory, dass mein verstorbener Parteigründer Jörg Haider 12 Schwarzgeldkonten mit 45 Millionen Euro in Liechtenstein gebunkert haben soll.

Selbst ÖVP-Justizministerin Bandion-Ortner bestätigte von höchster großkoalitionärer Ebene die Existenz dieser Konten. Wir waren am Boden zerstört, wir waren de facto handlungsunfähig.

Alle Medien des Landes delektieren sich an dieser Story wie die Schmeißfliegen und zerstörten ganz gezielt unseren Wahlkampf.

Mehr von Gerald Grosz auf 1984 – DAS MAGAZIN

Alle politischen Mitbewerber fielen wie die Hyänen über uns her. Wir waren die Nachfahren eines Korruptionisten, sagte das ganze Land. Nun gut, die Wahl ging folgerichtig verloren.

Und wenige Monate danach, stellten die Staatsanwälte fest, dass es kein einziges dieser Konten jemals gegeben hat. Still und heimlich wurde das Verfahren eingestellt, Entgegnungen oder Entschuldigungen sucht man bis heute vergebens.

Journalisten und selbst die Justiz haben nicht davor zurückgeschreckt, Wahlen zu manipulieren. Jene die den medialen Müllkübel über unseren Köpfen entsorgten, die Wahl gezielt beeinflussten, schweigen betreten. Und heute? Heute arbeitet die damalige Schmutzkübelwerferin des PROFIL als Ulla Kramar-Schmid für den ORF, verbreitet ihre medialen Nebelgranaten dort.

Wenige Tage vor der EU-Wahl wurde von ihren Berufskollegen Ibiza gezündet. Wenige Tage vor der Nationalratswahl werden nun ominöse Spesenkonten eines längst zurückgetretenen Parteiobmannes ins Treffen geführt. Der Unterschied zu 2010 ist marginal. Strache lebt und kann sich verteidigen, Jörg Haider wurde verstorben.

Die Geschichte wiederholt sich, die klare Strategie der Medien auch. Ja, es ist ein Angriff auf unsere Demokratie, wenn Journalisten mit gezielten Lügen die Grundfesten der Demokratie, das Vertrauen der Menschen zerstören. Es ist zutiefst verfassungsfeindlich, wenn Meinungsmacher ganz bewusst zur Manipulation mit unbewiesenen Gerüchten greifen.

Wir brauchen keine Russen, die unsere Wahlen beeinflussen. Wir haben die Agenten in den Redaktionsstuben sitzen. Liebe Journalisten, liebe missbrauchte Justiz: Die Rache an Euch ist mein Gedächtnis.

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3 Kommentare

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  • Kanzlers Kurz schadet die negativen Schlagzeilen nicht !
    Ein Kanzlers Kurz der mit Merkel kooperiert ist ein Verräter des Landes !
    Die Masse der Österreicher hat traditionell eher Pech beim Denker sie wählen sich den eigenen Henker !

  • Ja sicher doch diese Schweinebacken wollen in ihren Posten bleiben. Da wird alles getan um die Stimmen bei den Freiheitlichen zu klauen und unsere Print-Medien hier in Deutschland waren sich auch nicht zu blöde dafür der AfD oder PEGIDA die MitSchuld für den Tod von Lübcke in die Schuhe zu schieben.
    Dieses ganze System arbeitet wie ein Uhrwerk immer auf der Suche Alle draussen zu halten die den Herren und Damen nicht genehm sind oder einfach eine andere Meinung haben und sich nicht abzocken lassen wollen. Der böse NAZI ist schnell gefunden und außerhalb des Diskurses gestellt.
    Der Wähler soll abgeschreckt werden und zurück geführt auf die ausgelatschten Bahnen.

  • Februar 2010 SPD-Parteitag in Dortmund, Sigmar Gabriel (SPD): „Ich sage euch, wir haben gar keine Bundesregierung. Wir haben Frau Merkel, ´ist eine Geschäftsführerin einer neuen Nichtregierungsorganisation in Deutschland. Das ist das, was sie ist!“
    Ob Kurz in Österreich oder Merkel in Deutschland, oder Minister dieser Länder, alle stehen unter der Knute der US-Amerikaner und tanzen nach deren Pfeife. “Ami go home!” muss die Botschaft sein.

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