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In der Gegenbewegung wird diskutiert, ob man Artikel aus den Mainstream-Medien verbreiten darf. Das geht so weit, dass freien Publizisten, die Artikel aus dem Mainstream teilen, von ein paar Leuten vorgehalten wird, in Wahrheit zum System zu gehören. Uff. Das ist krank, ja, sollte man im Grunde ignorieren, ja, aber es gibt immer ein paar leichtgläubige Menschen, die solch einen Unfug glauben. Deshalb diese Zeilen.

Es gibt vier Arten von Artikeln, um die sich die Diskussion dreht. Einmal solche, die ganz oder teilweise in unserem Sinne geschrieben sind. Wie sie zum Beispiel Ralf Schüler von BILD oder Henryk M. Broder bei DIE WELT gern schreiben. Oder Artikel, die Fakten enthalten, die uns genehm sind. Sowas wie „AfD auf 18 Prozent“, „Vertrauen in die Öffentlich-Rechtlichen auf Rekordtief“ oder „60 Prozent lehnen Merkels Einwanderungspolitik ab“.
Und dann gibt es noch Artikel, in denen wir dem Mainstream Lügen oder bewusstes Verschweigen nachweisen. Und natürlich solche, über die wir uns lustig machen können oder auch mal fürchterlich aufregen.

Diejenigen, die vom Teilen abraten, haben genau ein Argument: Dadurch verschaffen wir dem Mainstream Klicks. Das ist korrekt. Dennoch sind wir bei 1984 der Meinung, dass man Mainstream-Artikel nicht nur teilen darf, sondern sogar sollte.
Aus diesen Gründen:  

Mehr zum Thema auf 1984 – DAS MAGAZIN

  • Wir sollten die paar Autoren, die im Mainstream gute Arbeit leisten, unterstützen.  
  • Der Mainstream, der ja hauptsächlich profitorientiert ist, soll ruhig spüren, dass er mit ehrlichen Artikeln mehr Klicks bekommt, also mehr Geld verdient, als mit linksgrün-ideologischen.  
  • Eines der Hauptziele der publizistischen Gegenbewegung muss sein, noch schlafende Menschen aufzuwecken. Wenn wir unsere Thesen und Zahlen mit Mainstream-Quellen belegen, haben wir eine weitaus höhere Glaubwürdigkeit. Der noch Schlafende wird sich denken: „Oh, aus der FAZ, muss stimmen!“ Ähnliches würde er bei einem Link zu PI-NEWS oder auch zu 1984 nicht denken. Im Gegenteil. 
  • Beim Mainstream abzuschreiben, ohne die Quelle anzugeben, ist nicht in Ordnung. Aus Gründen der Fairness, aber auch aus rechtlichen. 
  • Zu glauben, dass wir Mainstream-Publikationen am Leben halten, weil wir ihnen ein paar Klicks bescheren, es BILD und Co ohne unsere Klicks nicht mehr geben würde, ist, naja, also das ist nun wirklich selten dämlich!

Einleuchtend? Schreibt Eure Meinung gern in die Kommentarspalte.

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13 Kommentare

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  • Stichwort Glaubwürdigkeit: man kann Mainstream-Quellen auch mit Screenshots / Archivseiten belegen, ohne tausende Follower auf die Seite zu schicken. So viel Kritik am Vorgehen der anderen Dissidenten / Besserungsvorschläge müssen drin sein, das hat ja nichts mit Verschwörung etc zu tun.

  • Ich stimme dem nicht voll zu !
    Wenn z.B. Links von der Welt bei PI zum Besten gegeben werden,
    kann ich nicht mehr folgen.
    Hauptsächlich weil bei dieser Dreckszeitung, bei jedem Video erst
    einmal 1 – 2 Minuten Werbung kommt. Glaubt der Autor des Artikels
    etwa, dass die Klicks, nicht ausschlaggebend sind für die Werbe-Preise
    dieses versifften Blattes ?
    Man unterstützt damit indirekt ein Mainstreamblatt, dass für das Merkel-
    system Propaganda, Hassbotschaften gegen die AFD und Trump,
    am Fließband produziert.
    In der Welt, schaue ich mich fast jeden Tag kurz um und verwende ihren
    Schmutz bei der Auslegung meiner Kommentare, aber Videos und
    Filmausschnitte schaue ich mir nicht an.
    Wenn das tausende teilen, haben die Linksfaschisten Ihr Ziel erreicht !
    Es wäre interessant was ein ehemaliger Springer-Redakteur dazu sagt !

  • Nein, jedenfalls nicht 1:1. Die Maulhuren im Mainstream darf man nicht finanziell unterstützen. Wenn Inhalte dortiger Artikel für uns sinnvoll sind, dann nur als Schnappschuß bei archive.is oder als Screenshots.

    Springer, Burda, Bertelsmann, Dumont, Spiegel, Stern, Focus, die SPD-Presse betrachten uns nicht als Gegner, sondern als Feind, sie wollen uns vernichten und wir sollen denen Klicks verschaffen? Sven Liebich hat völlig recht, wer das tut obwohl Alternativen existieren der kann nur ein Komplize sein!

  • Ich sehe das genau so. Wenn in einer Diskussion ein linker Artikel gepostet wird, dann läßt sich dieser meistens mit Fakten schnell widerlegen. Ich bin durch und durch Troll und habe viele Mainstreamquellen, die unserer Sache hilfreich sind, auf einem Discord Server abgespeichert.

  • Bin auch der Meinung daß man die Schweinepresse nicht noch mit klicks unterstützen soll.
    Natürlich überleben die durch die klicks.
    Daß unwahrscheinliche mal angenommen,niemand klickt mehr diese Schweinezeitschriften an,dann gibt es auch keinen der dort noch Werbung unterbringt.

  • Nehmen wir mal als Beispiel den Welt Artikel, indem der vom Menschen gemachte Klimawandel durch CO2 geleugnet wird. Wenn man nicht die Originalquelle postet, dann werden Linke die Quelle nicht als autentisch anerkennen. Deshalb ist es besser in dem Fall die Originalquelle anzugeben.

  • Meine Haltung ist hier eindeutig: Klicks auf Artikeln die die Wahrheit aussprechen, seis ein Kommentar in unserem Sinne in einer der „Großen“ oder auch nur ein Blaulicht-Artikel mit Täterhintergrund Nennung, sind zu begrüssen. Klicks auf Jubelmeldungen und andere Lücken/Lügen-Artikel sehe ich kritisch.
    Den Zähler-Algorithmen ist es schnurz, WARUM ein Artikel geklickt wird, es zählt die reine neutrale Zahl. Erhalten nun Jubelmeeldungen und andere Märchen viele Klicks, werden die Werbetreibenden hauptsächlich hier teuere Plätze buchen. Wir erziehen damit zu noch mehr Systempresse. Erhalten hingegen „kritische“ Artikel mehr Präzens wird eher hier gebucht. Da wir (noch!) ne halbwegs autarke Medienhäuser mit finanziellen Interessen haben, werden die Redaktionsstuben auch (zumindest ein Stückweit) versucht sein, möglichst viele Klicks (und somit Werbekunden) zu erhalten. Möglichst viele Klicks auf die „richtigen“ Artikel führt also uU zu einem kleinen Erziehungscharakter der Redaktionsstuben zu weniger Märchen und mehr „Kritik“.

  • Waldlaeufer: Es reicht, im Text darauf hinzuweisen, daß der Artikel bei „Welt“ steht, was der Leser auch bei der bei archive.is gespeicherten Seite sieht und den Link anklicken kann, wenn er es denn unbedingt will.
    Nochmals: Die Feindpresse ist im Niedergang und von einer Boshaftigkeit, die nur mit dem DDR-Hetzer Karl-Eduard von Schnitzler (Sudel-Ede) vergleichbar ist. Die sollen krepieren und von uns keine unnötigen Werbeeinnahmen erhalten.

    Was ist daran so schwer zu verstehen? Für den Ersteller des Links dauert es einmalig eine Minute, bevor die Seite gespeichert und der archive.is-Link generiert wurde. Ist es Faulheit, Bequemlichkeit, Dummheit oder Kollaboration mit der Feindpresse? Sven Liebich hat schon recht, die wissentlichen Helfer der Müllpresse mit deutlichen Worten zu markieren!

  • Bisserl drollig ist die Inszenierung schon. 1984 vs der sogenannte ‚Mainstream‘. Und mit welchen Medien Ihr Euch mit Eurer amateurhaft-biederen und popeligen Schreibe in Konkurrenz setzt.

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