Werbung:

Liest man die Beschwerde des „Whistleblowers“, ist man erstmal beeindruckt. Über die nationale Sicherheit sei er besorgt und die Handlungen von Donald Trump könnten ein „Problem, einen Missbrauch oder eine Verletzung” von Gesetzen darstellen. Für den Mainstream ist die Sache längst klar, Trump ist überführt.

So ist DER SPIEGEL beeindruckt von der „formalen Korrektheit“ der Ausführungen, nimmt das tatsächlich zum Anlass, dem Informanten Glaubwürdigkeit zu attestieren. Genau das ist aber eher zu bezweifeln, denn die Informationen, die in der Beschwerde zusammengefasst sind, stammen allesamt aus zweiter oder dritter Hand.

Weder bei dem Telefonat von Donald Trump mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj noch bei den Treffen vom US-Sonderbeauftragten für den Ukraine-Konflikt Kurt Volker und dem amerikanische EU-Botschafter Gordon Sondland mit der ukrainischen Führung war der Beschwerdeschreiber persönlich anwesend.

Auch das Gerücht, Trumps Anwalt Rudolph Giuliani hätte bereits im Vorfeld des Telefonats versucht, Druck auf die Ukraine auszuüben, wurde dem „Whistleblower“ lediglich von dritter Seite aus „zugetragen“.

Mehr zu Donald Trump auf 1984 – DAS MAGAZIN

Alle diese Vorfälle hätten nicht nur den Informanten beunruhigt, sondern auch das gute halbe Dutzend Mitarbeiter des Weißen Hauses, die sich angeblich allesamt an ihn wandten, vor allem, weil Trumps Versuche, den Skandal um die Korruptionsvorwürfe gegen Joe Biden und seinen Sohn Hunter aufzuklären, nicht „das erste Mal“ ein „Missbrauch“ des Systems darstellen und die Mitarbeiter beunruhigen würden.


PDF-Download

Beschwerde des Whistleblowers über Trump (PDF, 4,8 MB, durchsuchbar)


Die Frage, die sich nun stellt, lautet nicht, ob Trump die Ukraine unter Druck setzte, um sie zu Ermittlungen im Fall Biden zu zwingen, sondern warum Mitarbeiter des Weißen Hauses ihre Bedenken einem mutmaßlichen Geheimdienstmitarbeiter mitteilten, statt sie direkt an den Kongress heranzutragen.

Auch die Rolle der Demokraten, die verzweifelt versuchen, jeden an der Aufklärung über den Amtsmissbrauch des ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden zu hindern, bleibt unklar. Denn das Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump, das jetzt auf den Weg gebracht wurde, hängt auch an diesem Dokument, dessen Inhalt zumindest der Führungsriege um die Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi bekannt sein dürfte. Anders lässt sich der plötzliche Sinneswandel der Demokraten in Sachen Amtsenthebung wohl kaum erklären.

Dir gefällt unsere Arbeit?

Dann würden wir uns über Deine Unterstützung freuen!

Teile bitte die Artikel, die Dir gefallen und/oder unterstütze uns mit einem Beitrag Deiner Wahl.

Vielen Dank!

Deine 1984er-Mannschaft

Du kannst uns ganz bequem mit PayPa unterstützen (oder auch mit Kreditkarte & Überweisung):

Jetzt per PayPal unterstützten

Bankverbindung:

IBAN: DE11 3206 13840020 9120 14
BIC: GENODED1GDL

Loading...

2 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts mehr verpassen?Dann folge uns auf Telegram!
Zum Telegram-Kanal
Du benutzt leider einen Werbeblocker!Das tut uns leid.

1984 – Das Magazin finanziert sich ausschließlich aus eigenen Mitteln, dem 1984 – Unterstützerklub und einmaligen Unterstützern

Deshalb sind wir auf die Schaltung von Werbeanzeigen angewiesen, um Dich weiterhin an sieben Tagen die Woche zu informieren.

Bitte schalte daher Deinen Werbeblocker ab, wenn Du unsere Seite besuchst und unterstütze uns damit bei unserer Arbeit. Wir versprechen Dir auch, keine wild blinkenden Banner zu schalten.

Vielen Dank!

Deine 1984er Mannschaft