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Greta Thunberg fabulierte vor der UN, dunkle Regierungsmächte hätten ihre Jugend gestohlen. So wie der Fuchs die Gans. Das ist natürlich Quatsch. Gestern Abend telefonierte ich mit einem Mann, der heute in der Nähe von Nürnberg lebt, und dem seine Jugend tatsächlich von einer dunklen Regierungsmacht gestohlen wurde. Der Mann heißt Axel Weber und die dunkle Regierungsmacht nannte sich die „Deutsche Demokratische Republik“.
Weber verbrachte seine Jugend in einem DDR-Knast. Sein einziges Verbrechen war, ein Gegner des Regimes zu sein. Dafür wurde er gequält und gefoltert. An Axel und seine unzähligen Kameraden musste ich denken, als ich heute die großartige Rede von Marc Jongen, Mitglied der Bundestagsfraktion der AfD, hörte.

Ein Auszug (die ganze Rede oben im Video):  

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Neben dem Mauerfall war die größte Errungenschaft der friedliebenden Revolution zweifellos die Besetzung der Zentrale der Staatssicherheit und die Sicherung der 110 Kilometer langen Akten, die sich dort im Verlauf von 40 Jahren flächendeckender Bürgerbespitzelung angesammelt hatten.
Die Bürgerrechtler und Dissidenten der DDR haben dafür gekämpft, dass diese Akten nicht einfach im Staatsarchiv der Bundesrepublik verschwinden, sondern dass sie in die Hände eins unabhängigen Bundesbeauftragten gelangen, dass jeder DDR-Bürger die Möglichkeit erhält seine Akte einzusehen.

Und jetzt, ausgerechnet im dreißigsten Jubiläumsjahr der friedlichen Revolution, fällt der Koalition aus CDU und SPD, mit Billigung der Pseudoopposition, nichts Besseres ein, als die Stasi-Unterlagenbehörde still und leise abzuwickeln, und die Akten doch noch dem Bundesarchiv zuzuschlagen. Das ist ein Hohn gegenüber den mutigen Bürgern der DDR, die damals, unter dem Einsatz ihres Lebens, gegen das sozialistische Zwangsregime auf die Straße gegangen sind.

Es drängt sich der Eindruck auf, dass der Stift angesetzt werden soll, unter einem Schlussstrich der Aufarbeitung der Verbrechen des SED-Regimes, nicht mit uns, nicht mit der AfD, meine Damen & Herren!

Vielleicht hängt das auch alles damit zusammen, dass wir von einer Kanzlerin regiert werden, deren erste Karriere, immerhin bis zum 35. Lebensjahr, im Rahmen des Staatsapparats der DDR verlief.
Von Henryk Broder stammt der Satz „Die Politik der Kanzlerin ist die späte Rache der DDR an der BRD“. Er bezog sich auf die desolaten Folgen der sogenannten Flüchtlingspolitik, aber die Rache der DDR an der Bundesrepublik, ist heute an sehr vielen Stellen zu konstatieren.

Marc Jongen | AfD/MdB | 26. September
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