Werbung:

Einmal wurde eine schwangere Kollegin (von einem Grundschüler) in den Bauch geboxt.

Doris Unzeitig | Schulleiterin

Was Doris Unzeitig (49) in ihren fünf Jahren als Schulleiterin an einer Berliner Brennpunktschule im Bezirk Schöneberg erlebte, macht wütend. Sowieso, aber auch, weil wir so nebenbei erfahren, was an deutschen Großstadtgrundschulen wirklich los ist. Was wäre gewesen, wenn die Rektorin das Buch „Eine Lehrerin sieht rot – Mini-Machos, Kultur-Clash, Gewalt in der Schule und das Versagen der Politik“ (Plassen Verlag, 256 Seiten, 19,99 Euro) nicht geschrieben hätte? Wer hätte uns ihre Geschichte erzählt?

Nach dem Motto, es kann nicht sein, was nicht sein darf, werden uns die untragbaren Zustände verschwiegen. Schließlich geht die Herkunft der Täter, der Mobber also, der Spucker, der Schläger und der Treter bereits aus dem Buchtitel hervor: „Mini-Machos, Kultur-Clash“.
Auch hier gilt augenscheinlich wieder, was der frühere Innenminister Thomas de Maizière einst sagte (wenn auch in einem halbwegs anderen Zusammenhang): „Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern.”

Uns sind Geschichten von Lehrern und Lehrerinnen deutschlandweit bekannt, auf die Druck ausgeübt wurde, damit sie die Wahrheit verschweigen. Und als die gebürtige Österreicherin Unzeitig im Frühjahr 2018 einen Wachschutz an ihrer Grundschule installierte, weil sie für die Sicherheit ihrer Schüler nicht mehr garantieren konnte, bekam sie nicht etwa Beifall, oh nein, es hagelte Kritik aus der Politik und negative Schlagzeilen aus der Verdummungspresse.

Ich wusste mir damals nicht anders zu helfen. Fast täglich kam es zu Prügeleien und Gewaltausbrüchen, auch Lehrer wurden angegriffen und beleidigt. Einmal wurde eine schwangere Kollegin sogar in den Bauch geboxt. Gewalt steht auf dem Stundenplan!

Mehr zum Thema Schule auf 1984 – DAS MAGAZIN

Scheiße, Mann, es geht um unsere Kinder! Um Grundschulkinder! Im Alter zwischen sechs und elf! Was tun wir denen an?

Ein paar Auszüge aus Unzeitigs Buch.

„Viele Eltern ließen sich nur ungern in die Ernährung ihrer Kinder reinreden. Es kam aber auch vor, dass sich ein Vater persönlich angegriffen fühlte und mich zu beschimpfen begann. Hast du selber Kinder? Nein? Was redest du dann überhaupt mit mir? Du weißt nichts. Du bist ‘ne Frau! Du bist eine schlechte Frau, meinem Kind geht es gut. Mein Sohn muss stark werden.“

 Lange blonde Haare, die nicht hinter einem Kopftuch verborgen bleiben, Leggins, ein kurzer Rock und Schuhe mit hohen Absätzen veranlassten einen Vater mich „du Nutte“ zu nennen. Und das in den Räumlichkeiten eines Amtsgebäudes!

 Sobald männliche Erziehungsberechtigte merken, dass sie nicht mit ihrer lauten Streitkultur punkten können, weil ich mich nicht einschüchtern lasse, knallen sie die Türen und verlassen die Szene.

Aus welchem Kulturkreis kommen Eltern wie diese wohl? Aus unserem? Sicherlich nicht. Doch die Rektorin klagt in ihrem Buch nicht nur an. Sie liefert auch Denkanstöße, Lösungen:

Die Mischung der Schüler soll die Gesellschaft widerspiegeln. Die soziale Mischung muss stimmen. Wenn zu viele Kinder aus sozial problematischen Familien an einer Schule landen, kann es nur in einer Katastrophe enden.

Aber machen wir uns nichts vor. Es wird nichts passieren. So zynisch es klingen mag, aber als sich im Frühjahr dieses Jahres eine Elfjährige (!) in Berlin umbrachte, weil sie von den üblichen Verdächtigen bis aufs Blut gequält wurde, hatte ich große Hoffnung, dass das Thema von den Mainstream-Medien endlich angemessen aufgenommen wird. Ich hätte sogar drauf wetten können, dass es in großen Talkshows landet. Und was passierte? Nichts!
Ist ja auch logisch. Würden uns Politik und Medien die ganze Wahrheit erzählen, wäre jedem Bürger klar, dass wir Millionen Menschen im Land haben, die sich nicht integrieren wollen und werden. Was ein Brandbeschleuniger für die AfD wäre.

Auch Doris Unzeitig scheint die Hoffnung aufgegeben zu haben, sie wechselte im September 2018 auf eine Schule in ihrer Heimat Österreich. Den Windmühlenkampf in Berlin zusammenfassend sagt sie: „Statt Hilfe erfuhr ich nur die Handlungsunfähigkeit der Leute und wusste, so kann ich nicht mehr erfolgreich arbeiten. Also musste ich gehen.“

Dabei lag sie mit ihren Hilfeschreien richtig. Noch heute sorgt ein Wachschutz an der Spreewald-Grundschule in Schöneberg für Ordnung und Sicherheit.
„Also kann es ja gar nicht so gewaltfrei sein, wie viele behaupten.“

Foto: Siegfried Purschke | BILD

Dir gefällt unsere Arbeit?

Dann würden wir uns über Deine Unterstützung freuen!

Teile bitte die Artikel, die Dir gefallen und/oder unterstütze uns mit einem Beitrag Deiner Wahl.

Vielen Dank!

Deine 1984er-Mannschaft

Du kannst uns ganz bequem mit PayPa unterstützen (oder auch mit Kreditkarte & Überweisung):

Jetzt per PayPal unterstützten

Bankverbindung:

IBAN: DE11 3206 13840020 9120 14
BIC: GENODED1GDL

Loading...

11 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Das sind doch alles nur bedauerliche Einzelfälle…besonderen Dank an die Pastorentochter/Kirche die massgeblich beteiligt sind an der für die Deutschen ungeheuerlichen Katastrophe

  • Ein armseliges Land, in dem die Mehrheit schweigend zusieht, wie sie heimatlos und täglich mehr entrechtet wird. Die Bezeichnung von neulich “Irrenrepublik Dummland” trifft es auf den Punkt.

  • So wichtig das Buch von Frau Unzeitig sein mag, viel wichtiger wäre eines welches an die Wurzel der Verlogenheiten des Islams heranreicht und über diese aufklärt.

  • Würde mich mal Interessieren welche Parteien sie gewählt hat und welche sie wählen wird.
    falls sie nicht die einzige wählbare partei gewählt hat sondern eine andere dann sag ich nur selbst schuld. wer multikulti schwachsinn will der sollte ihn auch bekommen.
    allein die aussage mit der Mischung macht es lässt mich stark vermuten das sie die ganz sicher nicht die blauen wählt.
    naja wäre auch ihren job los wenn sie das täte aber das wäre es wert und wäre sogar der richtige weg.
    sollen die idioten selber damit fertig werden. wer da freiwillig noch sein kopf hin hält und lieber als sklave weiter arbeiten will und mittlerweile täglich sein leben auf spiel setz dabei dann viel spaß. die natur wird sich schon um solche leute kümmern.

  • Die Lehrer sollten ihren Job hinschmeißen, mal sehen ob und wie die Politiker der Links versifften Altparteien und Medien das dann noch geheimhalten wollen bzw es immer schön runterspielen.

  • Vitali
    “27. September 2019 um 11:14 Uhr
    Die Lehrer sollten ihren Job hinschmeißen, mal sehen ob und wie die Politiker der Links versifften Altparteien und Medien das dann noch geheimhalten wollen bzw es immer schön runterspielen.”

    Genau das werden die Le(h)erer/innen nicht tun.
    Die kommen ja aus der 68er Schmiede wo sie gelernt haben stramm links zu stehen,mit gesenktem Kopf,Schuldbewusst auftreten und jedem dahergelaufenem Kuffnucken die Kimme zu polieren.
    Diesen Typen haben wir es doch zu verdanken daß Deutschland heute so ist wie es ist.Denen hat man doch die Erziehung überlassen.
    Antiautoritär ist ja so geil.
    Wenn die nun selber ihre Früchte ernten können.Nur zu mir ist es recht.
    Soll der kleine Ali Achmedmachmut Arschfickentutgut der Lehrerin doch ins Gesicht spucken und ein EKG vornehmen.Eier Kontroll Griff.

  • Wer Parteien gewählt hat, die die Massenzuwanderung erst möglich machen bzw. fördern, der muss auch mit den zahllosen Verbrechen, die diese Zugewanderten verursachen, leben!
    Es ist nur schade, dass wir kein Steuerrecht haben, welches die Kosten der Massenzuwanderung nur denjenigen auferlegt, die diese Parteien gewählt haben!
    Nur wenn diejenigen, die das alles bestellt haben auch die Rechnung dafür zahlen und diejenigen, die sich von Anfang an dagegen ausgesprochen haben, von allen Kosten befreit würden, wäre es zumindest finanziell gerecht!

Du willst nichts mehr verpassen?Dann folge uns auf Telegram!
Zum Telegram-Kanal
Du benutzt leider einen Werbeblocker!Das tut uns leid.

1984 – Das Magazin finanziert sich ausschließlich aus eigenen Mitteln, dem 1984 – Unterstützerklub und einmaligen Unterstützern

Deshalb sind wir auf die Schaltung von Werbeanzeigen angewiesen, um Dich weiterhin an sieben Tagen die Woche zu informieren.

Bitte schalte daher Deinen Werbeblocker ab, wenn Du unsere Seite besuchst und unterstütze uns damit bei unserer Arbeit. Wir versprechen Dir auch, keine wild blinkenden Banner zu schalten.

Vielen Dank!

Deine 1984er Mannschaft