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Vor allem Spanien und Italien kritisierte Sebastian Kurz in einem BILD-Interview für ihre „umgekehrte Migrationspolitik“ scharf: „Ich habe nicht nur das Gefühl, da braut sich was zusammen. Sondern ich habe auch das Gefühl, wir in Europa sind teilweise schuld daran.“ Offene Häfen und „wieder offenen Grenzen“ seien „keine sehr richtigen Signale in Richtung Afrika und in Richtung der Schlepper.“

Gleichzeitig kritisierte er Bundesinnenminister Horst Seehofer (70, CSU), der jeden vierten Migranten, der von den NGO-Schleppern nach Italien gebracht wird, aufnehmen will (1984 berichtete): „Wenn Menschen im Mittelmeer gerettet werden, sollten wir alles tun, sie in ihre Herkunftsländer zurückzustellen“.

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Auch gegenüber dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan (65) findet Kurz klare Worte: „Der Deal mit der Türkei, hat uns teures Geld gekostet, und es wäre sinnvoll, wenn wir als Europäische Union geschlossen dem Präsidenten Erdoğan vermitteln, dass, wenn er sich nicht an diesen Deal hält, das Konsequenzen hat.“ So könne man die Beitrittsverhandlungen abbrechen oder wirtschaftliche Sanktionen verhängen. Die EU dürfe sich nicht auf sein Spielfeld begeben, denn „dann werden wir immer mehr an ihn bezahlen und er wird immer mehr den Eindruck haben, dass er uns in der Hand hat.“

Damit bleibt Kurz seiner Linie treu. Ein starkes Zeichen gegen die Spekulationen, der österreichische Kanzlerkandidat wolle nach der Nationalratswahl mit den GRÜNEN oder gar der SPÖ koalieren, denn seine konservative Migrationspolitik ließe sich wohl nur mit der FPÖ umsetzen.

Videoquelle: BILD

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7 Kommentare

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  • Sehr geehrter Herr Kurz ,

    Wenn sie das so genau wissen das sich etwas zusammenbraut dann sollten sie klare Signale aussenden und nach der nächsten Wahl zusammen mit der FPÖ dafür sorgen daß Österreich nicht zum Transitland illegaler Migration’s-Ströme wird. Taten sind gefragt , der Worte sind längst genug gewechselt. Machen sie die österreichischen Grenzen dicht statt die Entwicklung zu bejammern.
    Sie als Verantwortungsträger sind gefragt und Niemand anders.

    Dasselbe gilt für die Regierungen aller anderen Transitländer. Tun sie was und das sofort.
    Schieben sie alle ab die illegal in ihren Ländern sich aufhalten und das nicht feige in’s Nachbarland.
    Richten sie Hotspots ein auf afrikanischen Boden von wo aus die *Wanderer zwischen den Welten*
    rück-besinnen können wo ihr Herkunftsland ist.

    Kein Asyl für Wirtschaftsflüchtlinge und schon gar nicht für IS – Kämpfer denen der Boden in Syrien , Irak und Afghanistan zu heiss wird unter den Füßen. Null Toleranz gegenüber abgelehnten Asylschmarotzern.

  • Wahlkampfrhetorik ist das, weiter nichts, Kurz steht m.E. für Einwanderung und Integration zwecks Bevölkerungsumwandlung und Auflösung der Abstammungsvölker, handelt entgegen seiner Worte und will diejenigen (IB) verbieten lassen, die dasselbe sagen wie er.

  • Es läuft für Merkel und Co. zur Zeit alles wieder nach Plan.

    Sebastian Kurz von der ÖVP hat natürlich auch seinen Beitrag für Merkel hierzu geleistet, ähnlich wie Conte in Italien, indem er die für Merkel höchst unangenehme und sehr erfolgreiche Koalition aus FPÖ und ÖVP zum Scheitern brachte.

    Da wirkt sein jetziges Warnen nicht allzu sehr überzeugend, denn ihm hätte die jetzige Entwicklung als ehemaliger Bundeskanzler Österreichs völlig klar sein müssen.

    Bastian kurz ist sicherlich nicht auf den Kopf gefallen. Er hat dies das eine oder andere Mal eindrucksvoll unter Beweis stellen können.
    Deshalb bin ich mir sehr sicher, dass ihm die wirklichen Absichten von Frau Merkel nicht entgangen sein können.
    Es gab zwischen ihm und Frau Merkel in seiner Amtszeit sehr intensive Gespräche, aus denen er seine Schlüsse einwandfrei gezogen hat.

    Diese Warnung zielt daher wohl mehr auf potentielle FPÖ-Wähler ab, die Herr Kurz mit dieser billigen Masche für die ÖVP ködern will.

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