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Auf der Startseite von BILD las ich eben: „Kanadas Premier malte sein Gesicht schwarz an | Altes Foto belastet Trudeau schwer“.
Belastet schwer? Gut so, ich mag Justin Trudeau eh nicht, da der mit seiner „Refugees Welcome!“-Haltung das vorbildliche kanadische Einwanderungsgesetz torpediert. 

Aber was hat er denn genau verbrochen? Sein Gesicht schwarz angemalt, schon klar, aber warum? Um eine Bank auszurauben? Auf einer satanistischen Messe Babys zu opfern?
Was war denn da los, bei dem Trudeau? 

Willkommen in der Clown-Welt

Ich klicke auf den Artikel. Neue Zeile (Überschrift): „KANADISCHER PREMIER IST STINKSAUER AUF SICH SELBST | Trudeau entschuldigt sich für geschmacklose Verkleidung“.
Geschmacklose Verkleidung? Ernsthaft? Es geht doch nicht etwa um ein Karnevalskostüm, das Trudeau Achtzehnhundertblumenkohl mal trug, oder?
Doch!
Willkommen in der Clown-Welt! 

Wahlkampf in Scherben

BILD schreibt: Was für ein holpriger Start in den bevorstehenden Wahlkampf!
Knapp einen Monat vor den Parlamentswahlen sieht sich der kanadische Regierungschef Justin Trudeau mit einer heiklen Angelegenheit konfrontiert: Das „TIME MAGAZIN“ veröffentlichte ein fast 20 Jahre altes Foto, das ihn auf einem Kostümball mit einem schwarz angemalten Gesicht und in einem Gewand mit Turban zeigt.
Und die „NEW YORK TIMES“ setzt sogar noch einen drauf: „Trudeaus Wahlkampf in Scherben“.  

Wahlkampf in Scherben? Weil er sich im Jahr 2001 auf einer „Arabischen Nacht“ an seiner Universität als Aladin verkleidete? Ja, sind die denn alle verrückt geworden, da in Kanada und den USA?! Augenscheinlich. 
BILD erklärt: „Der Name für das, was Trudeau damals tat: Blackfacing. Dunkel geschminkte Weiße übernehmen, zum Beispiel auf der Bühne oder der Leinwand, die Rollen von Schwarzen.“
Ja, und?! 

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Mitleid mit Trudeau

Da könnte man ja fast Mitleid mit dem kanadischen Regierungschef bekommen, nicht wahr? Nö. Anstatt Größe zu zeigen, seine Kritiker zu fragen, ob sie sonst keine Probleme haben, fällt Trudeau auf die Knie: „Ich habe mir ein Aladdin-Kostüm angezogen und Make-up aufgetragen“, sagte er dem kanadischen Sender CBC. „Ich hätte das nicht tun sollen. Ich hätte es besser wissen sollen, aber das habe ich nicht. Es tut mir wirklich leid.“ Er sei „zutiefst enttäuscht“ und „stinksauer“ auf sich selbst!
Wie peinlich.

Und außerdem trägt Trudeau eine gehörige Portion Mitschuld an der Mentalität seiner Kritiker von heute. Er ist ja selbst ein Apostel der politischen Korrektheit.  

Nicht geeignet, das Land zu regieren

Wie bekloppt die da in Kanada wirklich sind, belegen auch diese Politikerzitate: Jagmeet Singh von der Oppositionspartei New Democratic Party kritisierte Trudeaus Verhalten als „verstörend“ und „beleidigend“. Trudeaus Rivale Andrew Scheer von der Konservativen Partei warf dem Premierminister einen „Mangel an Urteilsvermögen und Integrität“ vor und erklärte, Trudeau sei nicht geeignet, das Land zu regieren.

Auweia. Aber gut, Trudeau ist tatsächlich nicht geeignet, Kanada zu regieren. Aber ganz bestimmt nicht, weil er sich vor 18 Jahren sein Gesicht schwarz anmalte! 

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7 Kommentare

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