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Ursprünglich angetreten, um „klare Kante und hartes Durchgreifen“ zu zeigen, kann sich Innenminister Horst Seehofer (70, CSU) nun vorstellen, ein Viertel der von den NGO-Schleppern nach Italien gebrachten Wirtschaftsflüchtlingen aus Afrika in Deutschland aufzunehmen.

Im letzten Jahr noch forderte Horst Seehofer die Wiedereinführung von Grenzkontrollen, machte Kanzlerin Angela Merkel das Leben schwer. Zum Glück möchte man meinen. Der CSU-Politiker, der in seiner Partei massiv an Einfluss verloren hat, scheint nun sein christsoziales Herz wiederentdeckt zu haben – oder er ist „altersmilde“ geworden.

Seehofer sagte der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG, er könne sich vorstellen, „25 Prozent der aus Seenot geretteten Menschen zu übernehmen, die vor Italien auftauchen. Das wird unsere Migrationspolitik nicht überfordern.“

Derzeit sind das nur wenige hundert Menschen, deren Versorgung und Unterbringungen Deutschland zusätzlich leisten müsste. Bei den Migranten, die in Italien ankommen, handelt es sich jedoch nicht um politisch Verfolgte, sondern größtenteils um afrikanische Wirtschaftsasylanten, die von Libyen aus in See stechen.

Seehofer sendet damit ein völlig falsches Signal, nicht nur an die Migranten, die sich auf den lebensgefährlichen Weg über das Mittelmeer machen, sondern auch an die Schlepper-NGOs wie „Sea-Watch“, deren kriminelles Treiben er damit de facto legalisiert. Sogar die evangelische Kirche will inzwischen mitmischen beim „Retten“ von Afrikanern, die auf klapprigen Gummibooten versuchen, nach Europa zu gelangen.

DIE FOLGEN VON SEEHOFERS POLITIK AUF 1984 – DAS MAGAZIN

Die Deutschen sind schon jetzt weitaus großzügiger in ihrer Aufnahmepolitik als die Italiener. Während Italien monatlich weniger als 4 000 Asylanträge bearbeiten muss, waren es in Deutschland bis Juli dieses Jahres bereits mehr als 100 000.

Die italienischen Zahlen sind aber weniger auf die Großzügigkeit Deutschlands zurückzuführen, sondern auf den ehemalige italienischen Innenminister Matteo Salvini, der nicht nur die Schleppertätigkeiten der „Sea-Watch“ und Carola Rackete nachwies, sondern auch rigoros dagegen vorging.

Offenbar dient die neue Barmherzigkeit Seehofers also nicht den sich selbst in Lebensgefahr bringenden Wirtschaftsmigranten aus Afrika, sondern der neuen italienischen Links-Regierung, um zu vermeiden, dass Salvini und seine Lega wegen neu hereinbrechender Migrantenströme weiteren Zulauf bekommen.

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