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Ist das Kopftuch ein Symbol der Unterdrückung?“ Das fragt der STERN und fordert seine Leser auf: „Stimmen Sie ab!“ Fast 80 Prozent, einschließlich mir, stimmten mit Ja ab.
Allein die Frage war Sawsan Chebli bereits zu viel, sie twitterte: „Solche hetzerischen Fragen sind mit ein Grund dafür, dass Frauen mit Kopftuch heute so massiven Anfeindungen ausgesetzt sind, warum sie angegriffen und bespuckt werden. Ist euch das bewusst und einfach scheissegal?“
Worauf die von mir sehr geschätzte Publizistin Birgit Kelle erwiderte: „Wer auch nur Frage, ob das Kopftuch ein Symbol der Unterdrückung sei, bereits als hetzerisch bezeichnet, will die Wahrheit unterdrücken und den Diskurs gleich mit. Schade. Ich hätte mehr erwartet.“

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Ich kenne Birgit ganz gut, selbstverständlich hätte sie nicht mehr erwartet. Sie ist ja nicht blöd, so wie Chebli, die sich von Birgits großer Erwartung provozieren ließ: „Die Frage ist suggestiv, statt ergebnisoffen zu fragen. Die bestmögliche Antwort hier ist Nein. Sie regt nicht zu differenziertem Denken an. Denn: Ja, das Kopftuch ist oft Symbol für Unterdrückung, aber auch Symbol für Emanzipation, Religiosität, Tradition, Gewohnheit — alles.“
Ja, ja, bla, bla. 

„Was denkt ihr, wenn ihr auf der Straße eine Frau mit Kopftuch seht?“ – mit dieser Frage beginnt Aimen Abdulaziz-Said die Moderation der neuen DISKUTHEK-Folge. Neben ihm sitzen Pola Sarah Nathusius und Merve Kayikci. Beide sind Journalistinnen, eine trägt Kopftuch, die andere offene Locken. 
Sie mögen und schätzen sich, aber wenn es um das Kopftuch geht, geraten die Meinungen weit auseinander. „Das ist für mich als gläubiger Mensch ein neutrales Kleidungsstück“, sagt Merve. Für Pola kann das Kopftuch vieles sein, aber auf keinen Fall neutral. 

Der Stern | 13. September 2019
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16 Kommentare

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  • Kopftücher privat finde ich jetzt nicht so schlimm,in staatlichen Dienst jedoch ist Neutralität gefragt.und Burkas und Co gehen schon mal eh nicht.afrikanische Frauen benutzen ihre Kopfbedeckung als modisches Accessoire und meistens farbenfroh. Fand diese Runde alles andere als hetzerisch. 😘

  • Ein Kopftuch hat nichts mit Religion zu tun, sondern allein mit fremden, archaischen Sitten. Es wird als Religionssymbol nur deswegen bezeichnet, weil man glaubt, dann den Religionsfreiheitsrabatt unseres Landes in Anspruch nehmen zu können. Diese Tarnkappen haben indes in öffentlichen Einrichtunmgen, insbesondere in Schulen nichts verloren. Hier gelten eben unsere Sitten. Wer mag, kann sich nachts damit schlafen legen oder in ein radikalmuslimisches Land auswandern.

  • Kopftuch ist Klasse :-)) Schließlich haben unsere Mütter und Großmütter auch Kopftuch getragen , wie unsere Väter Hüte . Aber bei Festivitäten und Bällen wurde es abgenommen und hatte bei uns nie den Stellenwert :-)) den es in der mohammedanischen Umma hat . Vielleicht kommt es daher , dass biologisch „alle Haare“ unterhalb der „Hutkrempe“ als „Schamhaare“ gelten :-)) . Obwohl ich bezweifele , dass die meisten Mohammedaner (IQ_mäßig) und viele Deutsche (Interessensmäßig) davon wissen :-)) Also wenn das Kopftuch als Accessoire ausserhalb von Schulen und Ämtern genutzt wird , warum nicht ? Aber wenn nur ein Kind sagt : „Mama , ich habe Angst vor der „schwarzen Frau da“ , ist dieses Kind zu schützen , denn es ist auch ein wertvoller Mensch :-)) und kein unreiner Kuffar ! Denn es steht schon im Koran : Wer sich wie die Ungläubigen kleidet , gehört zu ihnen und hat die Gemeinschaft verlassen :-))

  • Die Merve ist echt eine Komikerin! Sie vergleicht sich tatsächlich mit Alice Schwarzer! Sie hat jetzt deren Rolle eingenommen und kämpft gegen die Unterdrückung und für die Selbstverwirklichung Ihrer Brüder und Schwestern. Tut mir leid, da bin ich raus! Sonst werde ich verdammt wütend!

  • Unerträglich, das naseweise Geschnatter dieser Gänse.
    Die Ausländerin bringt alles bei 7:45 auf den Punkt:
    „Wahrscheinlich wollte ich damit sagen, dass das Kopftuch … uhm…äh… mir sagt, wo ich hingehöre.“
    Ja, eben. NICHT zu UNS!

  • Die Frage, ob das Kopftuch ein Zeichen der Erniedrigung ist, ist e r s t mal Privatsache. Wichtiger finde ich, das man sich mit einem Kopftuch, dauerhaft getragen, der Aussenwelt verschließt. Desweiteren finde ich es fraglich, ob das der Gott das so will. Ich denke, im Grunde ist es ein offener Gott. Außerdem sehe ich die Trennung von Religion und Staat und Gemeinschaft gefährdet. Auch ein Kopftuchzwang, also Kleidungszwang bei Mehrheitstragen in einer Gruppe sehe ich in Reichweite — Ich sehe immer mehr Religion (auch anderer Glaubensrichtungen) auf der öffentlichen Straße. Das kann polarisieren oder Konflikt schaffen. Ist das gut??

  • Die Kopftücher die unsere Mütter und Omas trugen,sahen auch ganz anders aus als die der Museltölen.
    Es war ein dreieckiges Tuch das nur dazu diente die Haare nicht vom Wind zerzauseln zu lassen und während der Arbeit draußen,und auf dem Feld nicht ins Gesicht fallen zu lassen.
    Man sah durchaus die Haare an der Stirne und hinten wo das Tuch zugeknotet war.
    Bei Musels ist es so abgedichtet,daß auch nicht ein bisschen Wind an die Kopfhaut kommt.
    Man muss da die Birne jucken.

  • Und ein Neger moderiert die Sendung, hahahahaha. Die Kopftuchdiskussion ist eine Verarschung schlechthin. In Wahrheit müßte es um die Kopftuchträgerinnen gehen, die als Ausländer überhaupt nicht in dieses Land gehörten. Stattdessen eine solche Scheindiskussion.
    Je mehr von denen Kopftuch tragen, umso besser. Sind dann gut sichtbar, und man kann ihnen aus dem Weg gehen. Aber nein, die sollen auch das westliche Wertesystem annehmen. Westewertlich! Vermischung für alle! Dann wären die Islamkritiker zufrieden. Ausgerottet, aber zufrieden, oder?

  • Der Islam gehört nicht zu Deutschland.
    Der Islam ist verfassungsfeindlich und gehört deshalb verboten.

    Die Altparteien führen die Menschen gezielt in die Irre, sie täuschen die Menschen über den Islam, den sie ohnehin nicht kennen.

    Die Rechtslage ist eindeutig: Es gibt keine Religionsfreiheit.
    Karl Albrecht Schachtschneider. Es gibt keine Religionsfreiheit
    https://oconomicus.wordpress.com/2011/03/20/karl-albrecht-schachtschneider-es-gibt-keine-religionsfreiheit/

    Das Verfassungsgericht legt das Grundgesetz falsch aus und hat damit den Moslems die Waffe in die Hand gegeben, alles, was im Islam verfassungsfeindlich ist und gegen unsere Gesetze verstößt, unter den Schutz des Staates zu stellen, weil das GG angeblich die Religionsfreiheit garantieren würde.
    Das ist eine Lüge und diese Verfassungsrichter gehören abgesetzt und dafür bestraft, daß sie ihre Position zur Förderung der Islamisierung mißbrauchen.

  • Umar Ibn Chattab hat einst eine Sklavin geschlagen weil sie Kopftuch trug.

    Sie habe ihr Gesicht frei zu halten, da sie eine Sklavin ist und so erkannt werden kann, dass sie gekauft werden kann.

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