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Es fehlt in der Diskussion um das „Sports Utility Vehicle“ an Gelassenheit, vor allem aber an Vernunft. Schlimmer noch, man bekommt den Eindruck, dass es längst nicht mehr um tatsächliche Argumente geht, sondern ausschließlich um die Verteufelung eines Fahrzeugtyps und dessen Fahrer. Denn der ist in den Augen der sozialistischen Bohème und ihrer Anhänger vor allem Folgendes: reich und rücksichtslos.

Auch auf der Website des linksradikalen Wirrkopfes Ken Jebsen wird gegen die Fahrer von SUVs gehetzt. Autor Hermann Ploppa prophezeit schon das Ende der deutschen Automobilindustrie: „Und die Modellpolitik der Großen der Autobranche spricht nach wie vor in erster Linie psychisch kranke Mitmenschen an, die ihren Geltungsdrang mit immer neuen Superlativen befriedigen müssen: wer hat den größten – Hubraum, die größten Pferdestärken, die größten Räder, die größten Spoiler? Besonders die deutsche Autoindustrie betreibt eine völlig veraltete Modellpolitik mit der Fixierung auf Spritfresser. Das ist erkennbar das Ende der deutschen Autoindustrie.“

MEHR ZUR CAUSA „SUV“ AUF 1984 – DAS MAGAZIN

Weil das zur Stigmatisierung in einer aufgeklärten Gesellschaft trotz ständiger Propaganda aus den Mainstream-Medien nicht ausreicht, fügen Linke traditionell Kampfbegriffe hinzu. „SUVs töten Kinder“, behaupten zum Beispiel die Linksextremistin Janna Aljets alias „Tina Velo“ und die DEUTSCHE UMWELTHILFE. Letztere ist vor allem als Abmahnverein bekannt und führt derzeit einen Kreuzzug gegen die deutsche Automobilindustrie.

Dass das alles purer Populismus ist, vor allem aber durch eine Studie des Statistischen Bundesamtes unlängst widerlegt wurde, ist für die Befeuerer der Debatte nebensächlich. Hauptsache, der Satz ist verankert in den Köpfen der Menschen, die sich kein teures Luxusgefährt leisten können. Man weiß schließlich um die Neidanfälligkeit der Deutschen.

Linksextremisten kapern Klimadebatte

Es gehört zur Strategie von Linksextremisten, gesellschaftlich relevante Themen zu kapern, um die eigenen Ziele gesellschaftsfähig zu machen. Es wird ein Gemeinschaftsgefühl vorgetäuscht, vorzugsweise gegen diejenigen, die es zu etwas gebracht haben. Die aktuelle Klimahysterie ist dafür das perfekte Trojanische Pferd.

Deshalb schwenkt jetzt man um. SUVs töten nicht nur Kinder, sie sind auch CO2-Schleudern. Dank Greta Thunberg und „Fridays For Future“, deren Demonstrationen längst unterwandert sind von den Agitatoren der „Antifa“, eignet sich auch dieser Kampfbegriff für die linksextremistische Propaganda für die Abschaffung des Individualverkehrs, die mit den SUVs lediglich den Anfang nehmen soll.

Selbstverständlich ist auch das bereits widerlegt, noch bevor es postuliert wurde. Denn 75 Prozent aller großen SUV sind mit modernen Dieselmotoren ausgestattet, die nicht nur effizienter sind, sondern auch deutlich weniger CO2 produzieren als vergleichbare Benzinmotoren.

Ein Audi Q8 50 TDI mit 210 kW/286 PS produziert dank AdBlue-Technologie und Euro 6d TEMP Norm nur 175 g/km CO2. Ein vergleichbar motorisierter Mittelklassewagen mit Benzinmotor wie der Alfa Romeo Giulia 2.0 mit 206 kW/280 PS, der deutlich kleiner und leichter ist, produziert hingegen 178 g/km. Der Verbrauch des Alfa liegt außerdem um ca. 30% über dem des Audi.

Will man die Klimahysterie tatsächlich ernst nehmen, muss man sich konsequenterweise auf die älteren Fahrzeuge wie den Golf 5 konzentrieren. Die Variante mit 75 kW/102 PS stößt bis zu 195 g/km aus, verbraucht im Drittelmix gut 8,3 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Immerhin waren am 1. Januar 2019 40 Prozent aller in Deutschland zugelassenen PKW mindestens 10 Jahre alt. Zum Vergleich: Nur 12,9% aller zugelassenen Fahrzeuge sind SUV.

Dass der gesamte CO2-Ausstoß seit 1990 kaum gesunken ist, liegt also keineswegs an den Automobilherstellern, schon gar nicht an den deutschen. Denn moderne Fahrzeuge sind effizienter, verbrauchen weniger und sind tatsächlich bei weitem umweltfreundlicher als noch vor zehn Jahren.

Würden die sozialistischen Ökophantasten ihre eigenen Argumente auch nur im Ansatz ernst nehmen, sie müssten ihrer eigenen Klientel die Autos verbieten.

Foto: © Audi AG

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4 Kommentare

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  • Hat mal jemand den Iraner Jebsen gefragt, welche Autos er den Menschen gestattet ?

    Ken, darf ich ein Moped fahren – oder ist das zu „geisteskrank“ ?

    Ken, darf ich Lederschuhe tragen – oder erlaubst Du nur Plastik ?

    Ken, darf ich Mineralwasser mit Kohlensäure trinken – oder werde ich dafür am nächsten Baukran aufgehängt ?

    Ken, wie hast Du den deutschen Pass bekommen – ging das alles mit CO2-verträglichem Verhalten konform ?

    Ken, hast Du schon mal berechnet, wieviel mehr CO2 Du durch Dein unerträgliches Schnell-Nuscheln produzierst und in die Luft pustest – müßtest Du dafür nicht als „geisteskrank“ bezeichnet werden ?

    Fragen über Fragen …

  • Der iranisch-jüdische Mustafa Kashefi, alias Ken J., lügt nicht nur bzgl. seines Namens, sonder auch in seinem Vid bzgl. der Kandeldemo. Bestimmte Themen vermeidet er intensivst. Der MK ist einfach nur vertrauenswürdig!!

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