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DER STERN kann die Aufregung um den linken Agitator so gar nicht verstehen

Der ungekrönte König der gratismutigen Heuchler, Herbert Grönemeyer, hat mal wieder in seiner Königsdisziplin zugeschlagen: Rechts leben, Links labern.
Denn ab und zu verlässt er seine mit gesicherten Grenzen geschützte Protzvilla – die aus Gründen der Steuerersparnis (was ich grundsätzlich befürworte) nicht etwa in „Bochum, ich komm aus Dir“ steht, sondern in einem Londoner Nobelviertel, wo er unter lauter anderen Multimillionärskollegen residiert (was ich ihm von Herzen gönnen würde, wenn er ansonsten einfach nur die Fresse halten würde) und daher von den realen Zuständen in Buntland vollumfänglich entkoppelt ist – um in den deutschsprachigen Regionen Festlandeuropas seine Fans um ihr hart erarbeitetes Erspartes zu erleichtern und sie im Gegenzug mit unverständlichem Knödelgesang zu beglücken. Als kostenlose Zugabe schwingt er nun auch politische Reden. Oder besser gesagt, das, was er dafür hält.

Vor einiger Zeit fragte mich jemand mal aus Gag, wie es wohl geklungen haben könnte, wenn Adolf Hitler deutschsprachige Popsongs interpretiert hätte. Ich antwortete spontan: „Wie Herbert Grönemeyer.“

DIE AKTE GRÖNEMEYER EXKLUSIV AUF 1984 – DAS MAGAZIN

Der geschätzte Kollege Jens Böckenfeld von GROSSE FREIHEIT TV hat die akustische Analogie offensichtlich genauso empfunden, aber viel mehr noch eine inhaltliche Analogie. Daher hat er sich zu dieser herrlichen und vor allem zutreffenden Persiflage hinreißen lassen, die wärmstens empfohlen wird (solange sie noch online ist) – entlarvt sie Grönemeyer doch als genau die Sorte totalitärer Arschkrampen, die er angeblich bekämpft.

Adolf Hitler führte übrigens zeitlebens auch einen „Kampf gegen Rrrääächz“, denn däärr Fööhrräärr war mitnichten rechts. Die Nationalsozialisten waren eine rücksichtslose Modernisierungsbewegung, die alle Züge einer Revolution hatte und den Sozialismus nicht nur im Namen trug. Recht, Ordnung, Besitz, Bildung – alles, was Konservativen, also den politisch Rechten, am Herzen lag, traten sie mit Stiefeln.

So wie Grönemeyer. Außer natürlich seinen eigenen Besitz, den er vorsichtshalber außer Landes geschafft hat, um ihn vor den absehbaren Folgen der Ideologie, die er hierzulande propagiert, in Sicherheit zu bringen.

Das meinte ich mit „rechts leben, links labern“.

Bonus-Track: Die „Antifa“ hat sich auf Facebook zu Wort gemeldet. Herrlich empört …

Antifa Trier
2 Std. · 
Herbert Grönemeyer mahnt, keinen Millimeter weiter nach rechts.
Starkes Statement, er engagiert sich schon länger gegen Faschismus und spricht sich ständig für die Rettung Flüchtender im Mittelmeer aus.
Die Reaktionen auf seine Rede sind verblüffend.
Die rechten Trolle spucken Gift und Galle, was zu erwarten war.
Aber wenn dann ein Bernd Stegmann, Mitbegründer von Sarah Wagenknechts „Aufstehen“ anmerkt, es erinnere ihn an einen Redner von vor 1945, dann fragt man sich zu recht, was der Typ genommen hat.
Das ist Hufeisentheorie vom Feinsten.
Auch die Leute, die dann, dankbar für diese Vorlage, auf diesen Zug aufspringen und poltern, Grönemeyer klinge wie Göbbels, haben den Schuss nicht gehört.
Zur Erinnerung:
Göbbels schrie gegen die Menschlichkeit, predigte Hass und die Vernichtung ganzer Gruppen von Menschen.
Grönemeyer schreit, heiser von seinem Konzert, gegen Hass, Hetze und Faschismus.
Jeder, der diesen Unterschied nicht begreift, disqualifiziert sich von jedem ernsthaften politische Diskurs.
Aber so weit ist es in Deutschland schon gekommen. Engagement gegen Rechts beginnt gefährlich zu werden. Nicht für Rechts, sondern für jeden, der oder die sich dagegen engagiert.

Oliver Janich: „Ich war schon lange nicht mehr so geschockt. Parallelen zur deutschen Geschichte sind unübersehbar.“
Und Verschwörungs-King Olli wäre nicht Verschwörungs-King Olli, wenn er nicht eine Verbindung zu den Illus gefunden hätte. Jetzt schon Kult, dieses Video.
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10 Kommentare

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