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Die kleine Julia verlässt noch immer nicht das Haus, kämpft laut Staatsanwaltschaft weiterhin mit schweren psychischen Folgen. Angstzustände, Schlafstörungen und ein Waschzwang bestimmen jetzt das Leben der Neunjährigen und Ihrer Eltern. Ob sie jemals wieder zur Normalität zurückkehren kann, weiß niemand.

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Sein Asylantrag wurde abgelehnt. Er hatte bei uns nichts zu suchen

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Staatsanwaltschaft fordert nur sechs Jahre, der Verteidiger fünf

Trotz der vollzogenen Vergewaltigung, trotz der Lebensgefahr, in der Julia schwebte, als der Asylbewerber sie würgte, während er in sie eindrang, zeigten Staatsanwaltschaft und Gericht überraschend Milde. Die Staatsanwältin betonte sogar die Dreistigkeit, mit der Kader N. vorging.  Er habe sich im öffentlichen Raum ein nicht einmal zehnjähriges Kind gegriffen, um seinen eigenen sexuellen Trieb zu befriedigen.

Zu Prozessbeginn schwieg Kader N. noch, ließ sich von der Richterin nicht zu einem Geständnis überreden. Jetzt änderte er seine Taktik, gestand die grausame Tat. Das Gericht erklärte, die Einlassung des Afrikaners sei hoch zu würdigen. Offenbar höher als die Folgen für die kleine Julia.

Strafgesetzbuch sieht hohe Mindestfreiheitsstrafe vor

Die Rechtsvorschriften, nach denen das Landgericht Dessau urteilte, sprechen hingegen eine klare Sprache. In § 177 Absatz 8 STGB (Vergewaltigung) heißt es: „Auf Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter […] das Opfer durch die Tat in die Gefahr des Todes bringt“. Außerdem wurde der Afrikaner noch wegen vorsätzlicher Körperverletzung und schwerem sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt. Selbst bei den an deutschen Gerichten üblichen Strafzusammenzug ist die Gesamtfreiheitsstrafe ein Witz.

Das Gericht hätte dem Antrag des Nebenklageanwaltes folgen sollen, der eine Haftstrafe von achteinhalb Jahren forderte.

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