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Der Titel „AfD — die kommende Volkspartei: Die wahren Ursachen für den Erfolg der AfD von heute und horgen“ klingt erst einmal nach einem Pro-AfD-Buch.
Und das ist es im Grunde auch. Und das, und jetzt kommt’s, obwohl der Autor Richard Bucholz ein Linker ist. Aber eben kein, ja, auch das soll vorkommen, kein dummer Linker. Anstatt die Wut und Sorgen der AfD-Wähler wegzubügeln, wie es Altparteien und Mainstream tun, betreibt Bucholz Ursachenforschung, die sich so liest …
Ist die Schuldfrage für den Aufstieg der AfD so einfach zu klären? Hinter dem Phänomen AfD steckt viel mehr als nur die Flüchtlingskrise. Die verfehlte NATO-Interventionspolitik, die einseitige Berichterstattung der Mainstreammedien, die misslungene Bildungspolitik, der demographische Wandel, eine mögliche Transferunion und die digitale Revolution, tragen ebenfalls zur Verunsicherung in der Bevölkerung bei und treibt sie in die Hände der AfD. Dieses Buch beinhaltet eine Analyse auf innen- und außenpolitischer Ebene sowie Lösungsvorschläge zu allen für das Wachstum der AfD relevanten Ursachen.

Bucholz ist auch keiner, der darüber fabuliert, dass das Phänomen „AfD“ wieder verschwinden wird. Sie ist gekommen, um zu bleiben, und sie wird, laut Bucholz, noch kräftig zulegen, unter anderem, weil die Altparteien die vielen Probleme nicht in den Griff bekommen werden. 

Horst Lüning, der YouTuber, der obige Video-Buchbesprechung produzierte, ist kein Linker, aber auch kein AfD-Anhänger. Er schreibt: 

„Dies ist kein Buch, das Werbung für die AfD machen will. Es ist vielmehr eine erschreckende Abrechnung mit den Missständen in Deutschland, die die AfD trefflich zu ihrem Wachstum ausnutzt. Die Partei und die Probleme zu ignorieren oder kleinzureden war gestern. Mehr und mehr Menschen machen sich Gedanken ums Morgen und sehen sich bei den kaum zu unterscheidenden Parteien nicht mehr vertreten.“

„Die AfD wird in den kommenden Jahren zu einer großen Volkspartei werden, wenn sich die aktuelle Parteipolitik sich der wirklichen Probleme der Menschen nicht bald annimmt.“

„Der Autor ist Lehrer für Politik und Wirtschaft und zeichnet ein geschlossenes Bild von unserer Gesellschaft, die die aufziehenden Megaprobleme noch nicht einmal ansatzweise erkennt geschweige denn in den politischen Fokus rückt.“

Dass Autor und Rezensent keine AfD-Anhänger sind, macht das Buch „AfD — die kommende Volkspartei: Die wahren Ursachen für den Erfolg der AfD von Heute und Morgen“ und die Video-Buchbesprechung doppelt interessant, und auch immens wichtig. Jungs wie Lüning und Bucholz erreichen Menschen, die einem AfD-Fahnenschwenker gar nicht erst zuhören würden.   

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12 Kommentare

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  • Ich habe trotzdem immer noch meine Probleme mit der AFD, sie ist zu klein um im Bundestag Alleingänge zu starten aber groß genug, dass sie als der „Rechte Feind“ präsentiert werden kann. Ich denke sogar sie nützt dem politischen Gegner mehr, als das sie ihm Schadet. Wie weit wären die Grünen den gekommen, wenn sie nicht alles mit „dem Kampf gegen Rechts“ rechtfertigen könnten?

    Neutral betrachtet macht die AFD vor allem eines: jeden Wähler zu nazifizieren und sie so als Gegner der Etablierten zu markieren.Außerdem hetzt sie das Volk gegeneinander auf – sicher nicht mit Absicht (! das will ich nicht unterstellen!)aber der Spalt in der Bevölkerung „Rechts-Links“ wird immer größer, die vernünftig denkende „Mitte“ wird gleich mit in die rechte Ecke gestellt. Ganz zu schweigen von Eingriffen die uns Netzaktivisten das Leben schwer machen, Stichwort Hate-speech (Ja, auch wenn es eine amerikanische Erfindung ist) und das NetzDG um mal nur 2 Beispiele zu nennen.

    Dagegen die Erfolge der AFD: Quasie nicht vorhanden, was genau haben sie denn geschafft seit 2013? (2013-Gründung, 2015-Grenzöffnung, ein Schelm wer jetzt Verschwörungstheoretiker denkt)

    Ganz Ehrlich weg mit der AFD, weg dem „rechten politischen Gegner“ auf dessen Rücken man alles durchdrücken kann, weg mit dem politischen Prügelknaben, dann will ich mal sehen, was die Grünen dann machen!
    Meiner Meinung nach gibt es nur einen Grund warum die AFD größte Oppositionspartei ist; weil das ihr Job ist!

  • Die AfD leistet hervorragende Arbeit und reicht regelmäßig Anträge ein. Das Problem ist die Blockadehaltung der Altparteien. Die AfD bekommt keine Anträge durch. An statt sie dafür zu verdammen braucht sie mehr Unterstützung.

  • Und die „vernünftig“ denkende Mitte sollte sich das Wahlprogramm der CDU/CSU von 2002 oder 2005 durchlesen um zu verstehen wie „rechts“ die AFD ist, oder wie weit sie von der Mitte weg ist

  • Was für ein ellenlanges schwurbeliges byzantinisches Geschwätz, das kann auch nur von einem halbgaren Unternehmer kommen. Kein Klartext, bei den Sonderschulen war das politkorrekte Um-den-heißen-Brei-Herumreden nicht mehr zu ertragen.
    Den Ewigmittigen und zu nichts Entschlossenen reichen Kinder, die vor Züge geworfen werden, Schwert- und Messermorde nicht. Diese FDP-Unternehmertypen wollen immer erstmal Kasse machen und an den Zuständen genausowenig ändern wie die dauerzaghaften „Werte“-Unionisten, deren einzige Sorge es ist, wie man der AfD Stimmen abjagen kann.

    Spätrömische Dekadenz! Mit solchen Gestalten wäre nie eine Reconqusta erfolgt und die hätten die Schlüssel Wiens im Gegenzug für ein paar Datteln den Türken überreicht. Solche verzagten Versager kann man im Grunde nur verachten!

  • Die AfD ist eine Bürgerpartei und fußt auf dem freiwilligen Engagement ihrer Mitglieder und Sympathisanten. Denn man fühlt sich übergangen von den Altparteien und jenem EU-Moloch in Brüssel. Die bestimmen über unser Leben und keiner fragt den Bürger, ob er das überhaupt will. Die EU ist keine Demokratie, die Wahlen beispielsweise sind nicht -gleich- (siehe Grundgesetz!). Das EU-Parlament darf keine eigenen Gesetzesvorschläge einbringen, alles wird von einer Kommission vorgegeben, die der Wähler gar nicht bestimmen kann. Diese schweren Defizite erinnern eher an eine EUdSSR. Kein Wunder, wenn die Briten da raus wollen.

    Zu der selbstherrlichen Politik in Deutschland muss man gar nichts mehr sagen. Das Grundgesetz seit 2015 fortlaufend gebrochen (16a GG), Kritik an der Regierungspolitik wird mit der bekannten Keule belegt und zu der vereinheitlichten Presse bleiben einem nur die freien Medien, ansonsten bekäme man jeden Tag sozialistische Politschulung mit Lügen ohne Ende.

    Um überhaupt seinen Protest auszudrücken, bleiben Straße (wo staatlich teilsubventionierte Antifa lauert) oder eben die Wahlkabine. Und das passiert gerade im Lande und das ist gut so.

  • Weg mit der menschlichen Vernunft ??????

    Geht’s noch ?

    https://www.jihadwatch.org/2019/08/burkina-faso-muslims-targeting-christians-killing-anyone-wearing-a-cross-crucifix-or-some-other-christian-image

    Wenn die Auflösung des Islams nicht zügig vorangetrieben wird, wird die „Welt“ auch bald in „Europa“ mittels Sure 5, Vers 17 durch Morden „gerettet“ werden.

    Und an solche die wähnen, dass eine Rekonquista der bessere Weg ist …..
    Welchen Gott meint ihr zu vertreten: Den Ewigen des Lebens für den geistige Lösungen von Problemen das Ziel ist oder einen Römergott, der seit immer schon „Probleme“ mit dem Schwert „erledigt“ hat ?

    Wobei der Römergott den Islam mit dem Schwert nicht auflöst….. sondern nur ein „Christentum“ vor dem echten Jehoschuaitentum (das sind Markus, Lukas und Johannes von den Synoptikern befreit) „schützt“, schützt deswegen unter Anführungszeichen, weil es am Matthäuspseudoevangelium nichts zu verteidigen gibt …. denn darauf ist der Islam aufgebaut.

  • Auf Pi News – das was ich im Kommentarbereich gelesen habe – zeugt davon, dass kaum wer eine Ahnung hat, dass mit dem Islam der Krieg nach Europa hereingeholt wird.

    Suche einen Verlag der mein Buch zur Auflösung des Islams auf Grund von historischen Fakten herausbringt.

  • Spaltet die Ges.ellschaft …. also alle an einem Strang ziehen, wir schaffen das, Refugees willkommen? Nein danke, dann lieber ein paar Regimegegner, die sich abspalten vom Einheitsbrei

  • Sogar noch 2010

    Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

    Kanzlerin Merkel stellt sich in der Integrationsdebatte hinter Horst Seehofer, der mit einem „Sieben-Punkte-Plan“ Seehofers „Sieben-Punkte-Plan“

    Zuvor hatte Seehofer in der Integrationsdebatte mit drastischer Wortwahl nachgelegt: „Wir als Union treten für die deutsche Leitkultur und gegen Multikulti ein – Multikulti ist tot.“ Am Samstag berichtete der „Focus“ von einem „Sieben-Punkte-Plan“ Seehofers.
    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/integration-merkel-erklaert-multikulti-fuer-gescheitert-a-723532.html

  • Lüning erkennt bei seinen Erklärungen nicht, dass die Altparteien per se nicht den Willen haben für das Volk zu regieren. Die ziehen ihre zerstörerische Politik gnadenlos durch. Diesen festen Willen hat aber die AfD, was sie in Regierungsverantwortung noch zu beweisen hätte. Die Chance gebe ich denen 1000x lieber, als dass ich auch nur ein Kreuzchen noch bei den Altparteien setzen würde, auch nicht bei der FDP, den heuchlerischen Opportunisten.

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