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Die meisten Menschen, die Wagner hassen, wissen nicht, was er für ein guter Schreiber ist. Sein Stil ist einzigartig. Seine kurzen und knappen Sätze wirken auf Laien unliterarisch. Das sind diese Leute, die in der Schule Manns „Zauberberg“ lasen und seitdem glauben, große Literatur müsste aus Sätzen bestehen, die über eine halbe Buchseite ohne Punkt auskommen.  
Ist Quatsch. Geht auch so: Wagner schrieb Greta einen Brief. Menschengemachter Klimawandel, ja, nein, interessiert ihn nicht. Ihm geht’s um ein Mädchen, das kein Mädchen mehr sehr darf. Das bereits einen Vollzeitjob hat. Mit 16. Einem Alter, in dem es lieben sollte. Und lachen. Sich unsterblich fühlen.
Ein guter Punkt. Der viel zu wenig beleuchtet wurde. Bei all der Verehrung auf der einen, bei all dem Hass auf der anderen Seite.
Ich merke gerade, dass es nicht einfach ist, Wagner zu kopieren, deshalb lasse ich ihn nun lieber selbst schreiben … 

Ahoi, Greta Thunberg

Nicht einmal auf dem Meer kann Ihre PR-Maschine schweigen. Es wird getwittert, getwittert. Instagram-Fotos.

Greta macht Frühsport, Greta isst vegan, Greta ist nicht seekrank, Greta verrichtet ihre Notdurft in einen Kübel. Greta wechselt ihre Klamotten nicht. Wenn Greta in New York ankommt, wird sie stinken.

Greta ist 16. Greta macht alles mit. Sie macht die Winde im Atlantischen Ozean mit. Es sind furchtbare Winde. Schreckliche Winde. Die reißen ein Boot zehn Meter hoch.

Niemand twittert: Greta hat Angst, Greta schreit. Greta soll das tapferste Mädchen der Welt sein. So wird sie aufgebaut.

Mir tut das Mädchen Greta leid, dass sie kein Mädchen sein darf, das Angst vor Wellen hat, vor dem Meer.

Herzlichst,
Ihr F.J. Wagner

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5 Kommentare

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  • Hier in Europa die Muslime als matthäuspseudoevangeliumsvernarrtes „Nutzvieh“ als Sklaven zu halten mit „religiöser Vielfalt“, dort in Afghanistan den Islam als Mittel gegen die Überbevölkerung zu sehen, das ist typisch antitheistisches Europäertum.

    Immer nur soviel „Liebe“ wie für die eigene Sicht in die Welt „zuträglich ist“. Das könnte – wenn ernst genommen – von Marx sein.

  • Ja, toller Stil, Stakkatosatzgestammel im der Art, die uns die 68er oktroyiert haben: Nur kein Satz über eine Zeile, möglichst wenig Nebensätze; denn das ist bildungsbürgerlich und das ist – igitt – bürgerlich und dahinter lauert immer der Faschismus. Gottseidank gibt es dieses Gestammel heute nur noch im Journalismus alter linker Schule.

  • Das „Matthäusevangelium“ ist das anti-Evangelium. Es war zwar in hebräisch geschrieben riss jedoch die Kluft auf zwischen einem Gott dem die Versuchung zum Bösen nicht in den Sinn kommt (dem Vater Jeschuas, dem Heiligen Geist) und einem Gott der zum Bösen versucht (Matt: 6. 13) … darauf ist nachweisbar der Islam gegründet.

    Ich schreibe ein Buch dazu.

  • Also mal ehrlich, da hat es der Wagner mal wieder geschafft, sich im Vollsuff an die Tastatur zu schleppen und Du nennst das „Gegenwind aus dem Mainstream“? Merkste selber, oder?

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