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Clemens Tönnies ereilte dasselbe Schicksal, auch er wurde beurlaubt. Das berichten zumindest einige Medien. Das stimmt natürlich nicht, gibt aber den vermeintlichen Meinungsmachern ein besseres Gefühl.

Richtig ist derweil, dass Tönnies vom Ehrenrat des FC Schalke 04 freigesprochen wurde, man konnte schlicht keinen Rassismus in Tönnies Aussagen finden. Die Auszeit von drei Monaten hatte sich der Aufsichtsratschef der Schalker anschließend selbst verordnet.

Der Ehrenrat besteht aus vier alten weißen Männern und einer weißen Frau. Kein Wunder also, dass die in Tönnies keinen Rassisten sehen? Nein, natürlich nicht. Der Ehrenrat hat richtig entschieden, auch wenn das Hans Sarpei nicht gefällt. Mittlerweile scheint alles, was Weiße über Nicht-Weiße sagen, als Rassismus zu gelten.

Tönnies hat schlicht die Wahrheit gesagt: Steuern gegen den Klimawandel sind sinnlos, stattdessen solle man zwanzig Kraftwerke in Afrika finanzieren, damit die Afrikaner ihren Regenwald nicht mehr abholzen, ausreichend Elektrizität haben, es ihnen dadurch wirtschaftlich besser geht, sie deshalb vielleicht weniger Kinder zeugen, weil sie selbst für ihre Rente aufkommen können. Darf man nicht sagen, klar, ist aber trotzdem treffend analysiert. Denn die Armut in Afrika ist so hoch wie nirgends sonst und dennoch bringt jede Frau in Nigeria im Durchschnitt fünf Kinder zur Welt. Schon 2050 wird die afrikanische Bevölkerung doppelt so hoch sein wie 2018.

Und was machen wir Europäer? Wir bauen Brunnen und spenden an Weihnachten an Brot für die Welt. Dem Gewissen wegen.

Marshallplan für Afrika

Warum folgen wir Tönnies‘ pragmatischem Vorschlag also nicht, starten einen Marshall-Plan für Afrika, schaffen Industrie und Arbeitsplätze? Afrika hätte das Zeug dazu, China als Werkbank der Welt abzulösen. Die Lohnkosten sind konkurrenzlos günstig, die Rohstoffe liegen vor der Haustür. Stimmt sie vielleicht doch, die alte linke Verschwörungstheorie, der weiße Mann wolle Afrika arm halten? Oder liegt es schlicht daran, dass die Afrikaner keine funktionierenden Staaten zustande bringen, die Investoren Bedingungen bereitstellen können, die sie benötigen und vor allem, auf die sie sich verlassen können.

Tönnies‘ Aussagen sind viel bedeutender als ein müder Witz über die Häufigkeit afrikanischer Schlafzimmeraktivitäten. Sie bieten einen echten Lösungsansatz, wie man langfristig Afrika stabilisieren könnte und zudem Fluchtursachen bekämpft. Leider gefallen den linksgrünen Medienmachern weder Lösungen noch Pragmatismus. Rassismus, das macht heute schließlich Auflage.

Uli Hoeneß durfte übrigens trotz Haftstrafe und ohne Aufschrei aus den Medien weiter als Präsident und Aufsichtsratschef dem FC Bayern vorsitzen. Man kann zu Hoeneß Steuer-Jonglage stehen wie man will, offensichtlich ist es in diesen Zeiten schlimmer, sich einen verbalen Fauxpas zu leisten als im Gefängnis gesessen zu haben.

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9 Kommentare

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  • Der Vergleich mit Hoeneß stimmt nicht. Alles andere ich richtig. Aber daß es keine Hetze gegen Hoeneß gegeben habe, wird wohl keiner behaupten können, der diese Zeit in Erinnerung hat. Noch heute wird so getan als sei er ein Krimineller, obwohl er seine Strafe längst verbüßt hat. Da hat es jeder Doppelmörder leichter, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. Aber klar, Mord ist ja auch nicht so schlimm wie Steuerhinterziehung. – Nein, der ewige Verweis auf Hoeneß tut es hier nicht.

    An Tönnies ärgert mich hingegen allein, daß er am Ende brav zu Kreuze gekrochen ist. Jemand mit Chanrakter hätte das wohl nicht gemacht.

  • Schuld an der Misere in Afrika haben die Ökostalinisten, die den Afrikanern keinen wirtschaftlichen Aufstieg durch Elektrizität gönnen. Die Ökos sind der Meinung, dass die Afrikaner kein CO2 produzieren dürfen. An statt die Afrikaner mit Kohlekraftwerke richtig durchstarten zu lassen, werden vereinzelnd ein paar kleine Solaranlagen an die Afrikaner gespendet und aufgebaut. Diese Politik kostet jedes Jahr Millionen Menschenleben. Siehe hier ab Minute 52 https://www.youtube.com/watch?v=SG3yT0Ol8ik&feature=youtu.be Die Europäer sollten wie die Chinesen die Infrastruktur in Afrika ausbauen und dafür Rohstoffe bekommen. Nur so schafft es Afrika aus dem Elend.

  • Ein Kleinunternehmer mit hunderttausend hätte dreifach soviel bekommen wie Hoeneß mit 27 Millionen. Lächerliche 21 Monate Haft, dann muss man sich sowas gefallen lassen. Wenn ein Doppelmörder ein Promi ist, wird man das auch nicht vergessen und ihm das genauso vorhalten. Siehe Bubi Scholz, den Tod seiner Frau hat man immer mit ihm in Verbindung gebacht !

  • Tönnies sagte Kinder produzieren, nicht zeugen. Und als alter weißer Mann bin ganz sicher nicht ein moralinsaurer Zeigefingerheber. Aber CT hat sich schlicht und einfach der Wortwahl eines dummen und ignoranten Arschlochs bedient. Daher ist eine etwaige Diskussion über die Inhalte für mich nicht mehr relevant.

  • Er hat vollkommen recht. Nur schade das auch er einknickte und sich entschuldigt. Wofür? Man sollte zu seinem Wort stehen, an seiner Stelle würde ich den Geldhahn zudrehen und das Darlehen zurückverlangen, dann schaun wir mal wie die dann rumheulen. Vielleicht kann ja dieser evangelische Pfarrer aus dem Tribunal Hauptsponsor dort werden. Es wird immer lächerlicher hier.

  • Der Hr. Tönnies hat, mit seiner Aussage, im Kern Recht! Freilich kann man über den Ort/Anlass streiten, wo er sich äußerte, aber keinesfalls über den Kern seiner Aussage! Wenn das jetzt schon „Rassismus“ sein soll, schweigen wir uns bald nur noch an.

  • Egal mit wem ich im Freundes – oder Verwandtenkreis darüber gesprochen habe. Alle waren wie ich einer Meinung das man das 1:1 genau so vertreten kann da es der Realität entspricht.
    Der *weiße Mann* im allgemeinen ist es aber nicht der Afrika in dem Zustand halten will sondern die NGO*s und deren Hintermänner. Afrika soll auch weiterhin am Spendentropf der *Weltgemeinschaft* hängen. Bloß diesen Kontinent nicht den Möglichkeiten entsprechend entwickeln. Wer da wirklich die Rassisten sind kann sich Jeder selbst anschauen.
    Ohne Hilfe zur Selbsthilfe wird es nur schlimmer und schlimmer und ganz Europa wird mit rein gezogen in diesen Morast aus Rückständigkeit , Armut und Bürgerkriegen.
    Man will keine Probleme lösen sondern die gesamte Welt destabilisieren. Es geht um pure Machtpolitik.

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