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Kevinismus-Kevin von den Jungsozialisten hat mal wieder im Größenwahn seiner sozialistischen Enteigungs- und Zwangsbeglückungs-Fieberträume einen echten Kracher rausgehauen:
„Das Grundgesetz sieht vor, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, aber da steht nicht drin, die Würde der Kapitaleigentümer ist unantastbar.“
Das muss man erst mal sacken lassen, dann schluckt man dreimal, reibt sich die Augen, schaut nochmal hin – aber es steht noch exakt genauso da, Wort für Wort.

Was genau will er uns damit sagen? Es gibt drei Möglichkeiten: Entweder, dass Kapitaleigentümer keine Menschen sind oder dass sie kein Recht auf die grundgesetzlich verbriefte Menschenwürde haben. Oder sogar beides, da Zweites aus Erstem folgt, denn wer kein Mensch ist, dem steht auch keine Menschenwürde zu.

Hitler hatte nichts gegen lustige Hüte

Alle Achtung, Kevin, das hätte Väterchen Stalin nicht besser formulieren können, nur dass der bereits einen Schritt weiter war und sich mit so Petitessen wie Menschenwürde noch nicht einmal mehr zum Schein aufhielt. Der Kollege Hitler hat übrigens in etwa genauso seinen vernichtenden Hass auf die Juden gerechtfertigt, denn anders als viele glauben, hatte er nichts gegen diese Leute, weil sie eine etwas schrullige Privatreligion pflegten oder lustige Hüte trugen, sondern weil seiner Ansicht nach „däärr Jooode“ der Inbegriff des raffgierigen Kapitaleigentümers war, der sich ausbeuterisch an der ehrlichen, harten Arbeit der arischen Werktätigen bereicherte. Wie die Geschichte ausging, in beiden Fällen, wissen wir alle.

Bis zum ideologieinduzierten Massenmord ist bei Kevin sicher noch Luft nach oben, doch der Junge übt fleißig und macht schon sichtbare Fortschritte auf dem Weg vom pausbäckigen, wohlstandsverwahrlosten Jungsozialisten zum ausgewachsenen Kapitalistenfresser: Wollte er neulich noch lediglich BMW „vergesellschaften“ (was längst der Fall ist, da BMW eine Aktiengesellschaft mit Mehrheit im Streubesitz ist), hat er jetzt schon alle „Kapitaleigentümer“ im Visier.

Kapitaleigentümer ist im Grunde jeder

Dabei hat Kevin uns geflissentlich verschwiegen, ab welcher Summe bei ihm jemand anfängt, „Kapitaleigentümer“ zu sein. Das tut er mit Bedacht, denn er will sich die Möglichkeit offenhalten, wirklich JEDEN willkürlich zu enteignen, dessen Geld er lieber in seinen oder den Händen seiner roten Genossen sähe.

Nur um das mal klarzumachen: Kapitaleigentümer ist nämlich JEDER, der auch nur einen Cent mehr hat, als er zum Leben unbedingt braucht. Jeder, der 100 Euro unterm Kopfkissen oder gar auf dem Sparbuch liegen hat, ist Kapitaleigentümer. Wer Geld für seine private Altersvorsorge oder für die Ausbildung der Kinder zurücklegt, ist Kapitaleigentümer. Der kleine Junge, der jede Woche die Hälfte seines Taschengeldes in die Spardose steckt, ist Kapitaleigentümer.

Sie alle haben laut Kevin keine Menschenwürde oder sind einfach keine Menschen.

Ja, lieber Kevin, jeder Sozialist braucht sein Feindbild: Der stählerne Jupp hasste den Klassenfeind, der braune Adolf hasste den Rassenfeind, und Du hasst einfach jeden, der ein bisschen mehr Geld hat als Du — egal, wie er dazu gekommen ist. Dabei hast Du gar nichts gegen Geld an sich — Du magst es nur nicht, wenn andere es haben und Du nicht darüber verfügen kannst.

Alle drei hier aufgezählten Anhänger der sozialistischen Irrlehre haben eins gemeinsam: Sie hassen Leistungsträger. „Sozialismus ist die Philosophie des Versagens, das Glaubensbekenntnis der Unwissenheit und die Religion des Neides“, stellte einst Winston Churchill so treffend fest.

Kevin, halt mal inne, denk doch mal nach! Hass ist schlecht! Hass ist keine Meinung! Sagst Du doch selber immer, gelle?
Ich habe gute Neuigkeiten für Dich: Dein Hass auf Kapitaleigentümer ist unbegründet! Zudem ist er dumm, er ist gefährlich, er ist hetzerisch, er ist spaltend. Und ja, er ist auch krank. Fast schon pathologisch.

Ich begründe nur mal kurz, warum Dein Hass unbegründet ist, der Rest ist dann selbsterklärend: Es sind die Kapitaleigentümer, die kleinen wie die großen, die hier den Laden am Laufen halten — auch wenn Du irrtümlich glaubst, ohne Euch Klugscheißer aus der Politik ginge hier gar nichts, aber es ist genau umgekehrt, Ihr würdet niemandem fehlen. Die Kapitaleigentümer hingegen schon:

Beim Erwirtschaften des Kapitals haben sie immense Werte geschaffen und bereits Unmengen an Steuern gezahlt, von denen Politiker Deiner Couleur heute leistungsentkoppelt auf recht großem Fuß leben. Selbst wenn sie es „nur“ geerbt haben, haben sie bei diesem Vorgang wieder horrende Steuern auf bereits versteuertes Geld gezahlt, wovon Du und Deinesgleichen nun ständig um die Welt jetten, um es mit vollen Händen für Unsinn zum Fenster rauszuwerfen.

Durch ihre Investitionen schaffen Kapitaleigentümer Arbeitsplätze, sie ermöglichen Innovationen und somit technischen, wissenschaftlichen und zivilisatorischen Fortschritt. Das alles zusammen wiederum schafft, hält und vergrößert überhaupt erst den Wohlstand, den wir heute wie selbstverständlich genießen. Das war allerdings nicht immer so: Bevor mit der Industrialisierung dieser „böse“ Kapitalismus Einzug hielt, lebten nämlich über 90% der Bevölkerung in bitterster Armut und schufteten sich auf dem Feld kaputt, und eine schlechte Ernte bedeutete für sie den sicheren Hungertod. Das kann sich heute kein Mensch mehr vorstellen.

Das Geld der Anderen

Wenn Du diese Leute enteignest oder mit der Androhung der Enteignung aus dem Land treibst (und mit ihnen selbstverständlich auch ihr Kapital), dann katapultiert uns das innerhalb weniger Jahre zurück in die Steinzeit. Das ist schon in der Theorie brüllend logisch und wurde von der Praxis stets empirisch belegt. Das Zauberwort heißt „Ökonomie“, und da gibt es ein paar Naturgesetze, die in der menschlichen Natur und dem daraus resultierenden Handeln begründet sind. Wer versucht, diese Gesetze zu ignorieren, oder gar auszuhebeln, wird damit genauso zwingend scheitern wie jemand, der versucht, ein Flugzeug zu konstruieren, und sich dabei über maßgebliche Naturgesetze wie Aerodynamik, Thermik und Gravitation hinwegsetzt.

Das ist — kurz und knapp erklärt — auch schon der Grund, warum Sozialismus, egal in welcher Form, früher oder später immer scheitert und auch bisher jedes Mal — meist unter großen Opfern – gescheitert ist. Spätestens dann, wenn ihm – wie Maggie Thatcher es so pointiert formulierte — das Geld anderer Leute ausgeht.

Okay, zugegeben, das ist schwer zu verstehen, wenn man Politiker ist und vom geraubten Geld der wertschöpfend arbeitenden Menschen (also known as „Steuern“) ein fürstliches Salär kassiert, ohne dafür etwas tun zu müssen, das anderen dient. Daher kann man auch nur in diesem inzestuösen Bekloppten-Biotop namens Politik die Hybris entwickeln, sich mit zwei abgebrochenen Studiengängen in Geschwätzwissenschaften und ein bisschen Herumjobben im Callcenter ernsthaft für befugt zu halten, besser zu wissen, was mit dem Geld der Menschen geschehen soll, die es hart erarbeitet, klug vermehrt und verantwortungsvoll verwaltet haben, als diese selber.

Setzen, sechs, Kevin!

Zum krönenden Abschluss kommt hier die Gedankenübung für Fortgeschrittene, um die Doppelmoral unserer Berufsempörten in Politik und Medien zu entlarven, die sonst am liebsten jeden, der mal einen politisch unkorrekten Herrenwitz erzählt hat, ins Umerziehungslager stecken würden, aber bei obiger unfassbarer Entgleisung nur durch brüllend lautes Schweigen auffallen: Was wäre wohl los gewesen, wenn irgendein verbalinkontinenter Hirni von der AfD analog folgendes gesagt hätte: „Das Grundgesetz sieht vor, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, aber da steht nicht drin, die Würde illegal eingereister Gewaltkrimineller ist unantastbar.“
Na, merkt Ihr was?

Quelle

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