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El Paso, Texas

Patrick Crusius (21) betritt mit Kalaschnikow und Gehörschutz bewaffnet einen Walmart und eröffnet umgehend das Feuer. Panik bricht aus unter den etwa 3000 Kunden, darunter etliche Familien mit Kindern. Die blutige Bilanz des Massakers: mindestens 20 Tote und 26 Verletzte.

Patrick Crusius. Der Amokläufer von El Paso

Dayton, Ohio

Ein Mann eröffnet vor einer Bar im District Oregon das Feuer und schießt in die feiernde Menge. Die blutige Bilanz hier: zehn Tote, darunter auch der Täter selbst, und 16 Verletzte.

Verantwortlich ist die Waffenlobby – und natürlich Trump

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Beto O’Rourke, der selbst aus El Paso stammt, warf Donald Trump vor, durch seine Rhetorik den Rassenhass zu schüren und solche Hassverbrechen geradezu heraufzubeschwören. Dabei ist noch gar nicht klar, warum Crusius im Walmart das Feuer eröffnete. Und natürlich fordert O’Rourke umgehend eine Verschärfung des Waffengesetzes, um solche Taten in Zukunft verhindern zu können.

Hier zeigt sich ein klassisches Beispiel des moralischen Populismus, der auch in Deutschland unter den Meinungsmachern der Journaille grassiert. Bei den unzähligen Gewaltstraftaten durch Zuwanderer aus muslimischen Staaten, wie dem Mörder des achtjährigen Jungen in Frankfurt, wird grundsätzlich relativiert und von einem bedauerlichen Einzelfall gesprochen, und jeder der auf die kulturellen Hintergründe des Täters verweist, als Rassist und Nazi diffamiert. Dreht sich das Täter-Opfer-Verhältnis aber, wird sofort alles rechts der Mitte für die Tat verantwortlich gemacht und es wird zum Kampf gegen Rechts aufgerufen.

Ein Waffenverbot löst das Problem nicht

Die These, ein liberales Waffengesetz wäre die Ursache von Amokläufen und Schießereien, ist längst widerlegt. Dazu genügt ein Blick in die Schweiz, die eines der freizügigsten Waffengesetze der Welt hat und dennoch zu den sichersten Ländern zählt.

Auch in Kanada, das wie die Schweiz ganz oben auf der Liste der friedlichsten Länder steht, sind deutlich mehr Waffen in privater Hand als in den meisten europäischen Staaten.

Damit fällt auch ein zweites Argument der Waffengegner: Durch das Vorhandensein eines legalen Marktes wäre es leichter, auch illegal eine Waffe zu erwerben.

Waffen in den Händen von guten Menschen sind keine Bedrohung

Die Wahrheit sieht so aus: Wären auch nur ein paar gesetzestreue Bürger im Walmart bewaffnet gewesen, hätte es in El Paso weitaus weniger Opfer gegeben. 
Waffen in den Händen von guten Menschen sind keine Bedrohung. Ganz im Gegenteil. Es ist geradezu absurd, Schusswaffen nur noch Schwerstkriminellen und Geisteskranken zu überlassen.
In den Staaten Amerikas, mit den liberalsten Waffengesetzen, gibt es weniger Kriminalität als in denen, wo das Tragen von Schusswaffen verboten ist.

Buchautor Rudolf Engemann bringt es auf den Punkt:

Verbrechen mit Schusswaffen wird es immer geben, weil sich die Kriminellen nun mal nicht an Waffengesetze halten. Ergebnis von Waffengesetzen ist IMMER ein Ungleichgewicht zwischen Menschen, die sich ohnehin bewaffnen, und Menschen, die sich nicht mehr bewaffnen dürfen.
Jede Waffe weniger in den Händen guter Menschen ist ein Verlust und bedeutet die Unfähigkeit der Verteidigung bzw. ein extremes Ungleichgewicht im Angriffsfall für die unbewaffnete Person gegenüber den Personen, die sich immer bewaffnen werden. Um das zu erkennen, braucht es eigentlich nur etwas gesunden Menschenverstand.

Ach, und übrigens: Seitdem im US-Städtchen Kennesaw das Tragen einer Waffe Pflicht ist, nimmt die Zahl der Verbrechen ab.

Und Eines sollten wir auch nicht vergessen: Im 2. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten steht: „Da eine gut organisierte Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.“
Das bedeutet: Ein Volk soll sich wehren können, gegen ein diktatorisches Regime zum Beispiel. Das scheint in den meisten Ländern nicht erwünscht zu sein.   

Foto: Überwachungskamera des Walmart in El Paso, Texas /Privat | Video: Oliver Flesch

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22 Kommentare

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  • Woran das liegt? Multikulti. Marodes Bildungssystem. Drogen. Amis wachsen meist mit Größenwahn auf.
    Ich kenne persönlich nur US Amerikaner, die ich in vielen Ländern und in Deutschland getroffen habe.
    Von sich selber überzeugte Groß Schnauzen ohne wirkliches Wissen.
    Man schaue sich nur die Hollywood Filme an. USA rettet mit seinen Helden die Welt.
    Die haben im Grunde genommen genau so einen an der Waffel, wie die Musel. Die halten sich auch für die Auserwählten.

  • Tragisch und traurig. Es bring allerdings ueberhaupt nichts, an den Symptomen zu arbeiten. Schärfe Waffengesetze bringen absolut gar nichts, da es dabei immer nur die legalen Waffenbesitzer trifft.

    (Wie bei uns hier… Wer will unterzeichnet diese Petition hier gegen noch schärfere Waffengesetze in Deutschland…

    https://www.openpetition.de/petition/statistik/nein-zur-unverhaeltnismaessigen-verschaerfung-des-waffenrechts-bmi-gesetzentwurf-vom-9-januar-2019

    )

    Schärfe Gesetzte bringen gar nix… da sich Verbrecher und Killer eh ihrer Waffen nicht legal besorgen. I’m Gegenteil, der Schwarzmarkt würde noch mehr davon profitieren. Alles nun blinder Aktionismus…

  • Ich hab Familie ist Utah und Texas. Ich kann das nicht bestätigen. Die Leute in den ländlichen Regionen sind sehr herzlich. Bei den Staaten an den Küsten hingegen, gebe ich Dir recht.

  • Sehr richtig, böse Menschen kommen IMMER an Waffen, siehe Deutschland….einen Bad Guy mit einer Waffe stoppt nur ein guter Kerl mit einer Waffe, das muss keinem gefallen, aber Fakten sjnd nun mal Fakten.

  • Rainer Franzolet: Also so ein niveauloser und vor allem sachlich unzutreffender Kommentar hat auf dieser Plattform meines Erachtens nichts verloren. Das ist dasselbe Niveau der “Argumentation” wie von unseren politisch linken Gegnern.

    1. Amerika hat es aufgrund einer reinen Wähler-Entscheidung geschafft, einen konservativen Präsidenten zu wählen. Noch dazu entgegen einer 94 prozentig negativen Berichterstattung der dortigen ebenfalls links gepolten Presse.
    Hiervon ist Deutschland noch Lichtjahre entfernt. Sehen Sie sich die Wahlergebnisse unserer im Gegensatz zu den Amerikanern vermeintlich politisch gebildeteren Bundesbürger an.

    2. Der durchschnittliche Amerikaner ist um Welten politisch besser informiert, als ein durchschnittlicher Bundesbürger. Auch wenn dies gerne anders dargestellt wird. Siehe hierzu auch den Punkt 1. Dies ist auch der Grund warum in Mitteldeutschland am stärksten konservative gewählt wird, weil dort die politische Bildung trotzdem noch am besten ist. Auch wenn dies ebenfalls gerne anders dargestellt wird.

    3. Amerikanische Filmproduktionen mit amerikanischen Helden als Indikator für Größenwahn herzunehmen ist so lächerlich, dass man hierauf gar nicht darauf eingehen muss.

    4. Zu guter letzt sollte es nicht unerwähnt bleiben, dass selbst die amerikanischen Nachrichtensender oder sonstige Medien bei einem Thema ebenfalls um Welten besser in die Tiefe gehen. Es werden alle Standpunkte ausführlich beleuchtet und deren Vertreter ausführlich interviewt. Gar nicht vergleichbar mit unserer deutschen oberflächlichen “husch-husch” Berichterstattungen zu einem Thema.

  • Waffen sind weder gut noch böse. Was damit geschieht, hängt vom Besitzer ab. Arschloecher, Vorbestrafte, Kriminelle oder religiösen Menschen sollten niemals Waffen besitzen. Aber gesetzestreue und verantwortliche Bürger…? Ja, wenn sie denn wollen und sich stattlich prüfen lassen.

  • Ne Oli, mir reicht es jetzt. Du drehst langsam durch. Mehr Waffen = weniger Tote? Vielleicht ist dir mal aufgefallen, dass die allermeisten Amokschützen ihre Waffen VÖLLIG LEGAL erworben hatten! Darüber solltest du Pfeife einmal nachdenken. Ich bin dann mal weg. Mich kotzt es sowas von an. Bleibt unter euch, ihr Waffenfreaks und geilt euch weiterhin zB an aufgeschnittenen Rehen auf. Ohne mich!

  • Es war eine False Flag und Q hatte dies bereits angekündigt.

    Die black hats/Deep State/bösen Kräfte/Kabale/militärisch-indudtrielle Komplex wollen Donald Trump mit aller Kraft bekämpfen und schlecht dastehen lassen. Auf der Seite Tagesereignis . de gibt es Hintergrundinformationen.

    Das Licht und die Wahrheit sind immer stärker als die Dunkelheit.

    Liebe und Wahrheit werden siegen.

  • Fakt:
    Die sicherste Stadt der USA ist die in der in JEDEM HAUSHALT eine WAFFE VORGESCHRIEBEN ist!Die Verbrecher machen nen Bogen um die Stadt.

    Früher war es in den USA normal das der Lehrer auch mal die Schüler aufforderte ihre Waffen mitzubringen,zur Waffenkunde…

    Die Frage ist warum gab es früher nicht so viele Amokläufe(wobei das Wort Amok aus dem Malayischen kommt,dort rannte man früher mit dem Messer Amok,kleine besonderheit in M. sind die vergifteten Messer…)?

    https://www.youtube.com/watch?v=qFw6JIW8LDA

  • Dir sollte aber bekannt sein das die meisten Amokläufe in Gebieten mit Waffenverbot passieren,die meisten Toten in den USA gibt es wo die Waffenkontrolle sehr streng ist.
    Kriminelle bekommen immer Waffen.In manchen Städten sind gewisse Gruppen für 99% der Toten verantwortlich.

    Schau dir mal England an.Die Verbote haben überhaupt nichts gebracht,immer mehr Messertote in London.Und wer nicht wegen einem Messer bestraft werden will nimmt Säure als Waffe.

    ps:Oliver ist Vegetarier.

  • Warum gibt es eigentlich in Israel keine Schulamokläufe? Seit arabische Terroristen in den 60er-Jahren eine Schule angriffen und eine Klasse als Geiseln nahmen, sind israelische Lehrer gesetzlich verpflichtet, während der Arbeitszeit eine geladene Waffe am Mann zu tragen. – Bei einer Israelreise selbst gesehen. Eine kostengünstige und effektive Massnahme.

    Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich (wie die meisten Knaben) in der Oberstufe jeden Samstagmorgen mit geschultertem Sturmgewehr 90 in die Schule ging: Nach Schulschluss ging es nämlich weiter in den vormilitärischen Jungschützenkurs. In den 90ern war das völlig normal (ich vermute allerdings, dass unsere Hösi-Regierung dies zwischenzeitlich verboten hat).

  • MeinBeileid gilt den Opfern,
    Der Täter kam an illegale Wafen, Männer in dieser Gegend sind ständig bewaffnet ob legal oder illegal.
    Was würde eine entwaffnung der legalen Waffenbesitzer nach sich ziehen?
    Ein Übergewicht der illegalen Wafen und eine schutzlose Bevölkerung.
    Lasst den Leuten ihre Waffen! Das ist schon im 2.Admendment festgeschrieben! The Right to keep and carry Arms! Get of my loan means GET OF MY LOAN! Runter von meinem Land!!

  • In den USA gibt es heute bereits Background-Checks. Hier mal eine kurze Liste:

    According to the FBI, you cannot purchase a gun if you…
    – Were convicted of a crime that carried a sentence of more than one year, or a misdemeanor that carried a sentence of over two years
    – Are a fugitive (i.e. there’s a felony or misdemeanor warrant for your arrest)
    – Are an addict
    – Are diagnosed mentally ill, which can include being involuntarily committed, found not guilty by reason of insanity, or found unfit to stand trial
    – Reside in the US illegally
    – Are dishonorably discharged from the military
    – Had a restraining ordered issued against you (i.e. found guilty of harassing, stalking, or threatening a partner or the child of your partner)
    – Were convicted of domestic violence (i.e. convicted of using or threatening to use a deadly weapon against a spouse, former spouse, parent, guardian of the victim, etc.)
    – Have renounced your US citizenship

    Ganz so einfach, wie uns die deutschen Schundmedien die Sache immer unterschieben wollen, ist es somit nicht.

  • Agents provocateurs. Es geht darum Chaos und Verunsicherung zu stiften in der Hoffnung, Trumps Position zu schwächen. Sie lassen nichts unversucht und gehen dabei sprichwörtlich über Leichen.

  • GMX teilte soeben mit, dass die Täter in den USA JUNG WEIß und TÖDLICH seien. Was schließt man daraus, Man versucht mit allen Mitteln die Verbrechen der Invasoren zu relativieren!
    Das ist Rassismus pur. Man stelle sich vor, GMX würde schreiben Jung Schwarz und tödlich, da gäbe es einen Aufschrei und die Mahnwachen würden mit Aufrufen gegen Rechts die Titelseiten der Journaille füllen.

    Ich gehen bei dem Amoklauf in den USA von Fakenews aus.

  • In Indien wurden Schüler an der AK47 gegen Kommunistische Rebellen ausgebildet weil diese auch Schulen angriffen.Als sie kamen wurden sie von den Schülern zurückgeschlagen…

  • Hey Flesch,

    Du nennst dich doch Journalist.

    Vielleicht solltest Du mal Recherchieren üben oder zumindest Googlen.

    Sowohl in Kanada als auch in der Schweiz ist es nicht möglich eine AK 47 oder vergleichbare Waffen legal zu kaufen.

  • Der Mensch ist immer das Problem. Und in den USA werden die Weißen immer schärfer attackiert – verbal, medial und körperlich. Dass dann mal ein Weißer durchdreht, ist nicht überraschend.

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