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Keine leichte Frage. Leicht festzustellen ist jedoch die Tatsache, dass das „ARD Framing Manual“ diese Grenze definitiv überschritten hat.
Es handelt sich um ein vom Steuerzahler finanziertes 120.000€ teures Gutachten, welches Anfang des Jahres bereits für viel öffentliche Diskussion sorgte. Kurz auf den Punkt gebracht: Es beinhaltet auf 89 sterbenslangweiligen Kopfschmerz bereitend langatmig geschriebenen Seiten eine Anleitung an die Mitarbeiter der ARD, wie sie zukünftig ihre Aussagen haargenau zu formulieren haben, um ein möglichst positives Bild von der ARD zu vermitteln. Schwerpunkt liegt dabei auf der „moralischen Notwendigkeit“ des Rundfunkbeitrags. Das Problem? Die bloße Betonung auf „moralische Notwendigkeit“ ist noch lange kein stringentes moralisches Argument, sondern Abschottung von Kritik zum angeblich „guten“ Zweck. Der worin besteht? Richtig. Im Marionettenspiel mit dem fleißigen Steuerzahler.

Außerdem kann das Gutachten nicht nur auf den Sender reduziert werden, sondern bietet eine umfangreiche Grundlage zur Legitimation jeglicher sozialistischer Reformen und Gesetze. Wir alle legen bis zu einem gewissen Grad Wert auf eine positive soziale Selbstdarstellung. Mit Worthülsen, die an eben diese Güte und Gutgläubigkeit des Bürgers appellieren, wird im Framing Manual daran angeknüpft und aufgezwungene Staatspropaganda glorifiziert.
So werden in dem Gutachten negative Konnotationen in Verbindung mit Staatsrundfunk systematisch seziert und durch verherrlichende Phrasen ersetzt. Die Satzkomposition besticht mit permanenter Wiederholung romantisch konnotierter Schlüsselbegriffe wie „Gleichheit“, „gemeinsam“, „Vielfalt“, etc.

Es ist Zeit für die große Entblößung des perfiden Marionettenspiels mit dem Zwangsgebührenzahler. Denn die beste Waffe gegen Manipulation ist Wissen durch Aufklärung.

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