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Grund zum Jubeln für die EU-Kritiker? Aber sicher! Auch für die EU-kritische AfD? Jein. Johnsons Wahl ist wieder einmal ein vorzügliches Beispiel dafür, dass das Vaterland für die Alternative für Deutschland stets an erster Stelle steht.  Die Einschätzung von MdB Petr Bystron, AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss, lässt sich mit „Boris Johnson ist gut für Großbritannien und schlecht für Berlin“ zusammenfassen.
Bystron sagt:

Jetzt bekommen wir als nächsten britischen Premierminister einen Brexit-Hardliner der ersten Stunde, der voraussichtlich mit Donald Trump gegen die EU einen Pakt schließen und vermutlich einen harten Brexit am 31. Oktober 2019 anstreben wird.
Deutschland und der deutsche Steuerzahler werden am meisten darunter leiden. Nach einer Studie von Deloitte wird ein Scheitern der Brexit-Verhandlungen die ohnehin schon gebeutelte deutsche Autoindustrie etwa 18 000 Arbeitsplätze kosten. Während der Bankenplatz Frankfurt und die Deutsche Bank keinen Weg aus der Euro-Krise finden, könnte jetzt jenseits des Ärmelkanals ein neues Bankenparadies mit niedrigen Steuern und nur geringer Regulierung entstehen. 

Damit hat sich bewahrheitet, was Bystron bereits am 17. November 2018 vorhergesagte:

Die unnachgiebige Haltung der EU, angetrieben vor allem durch die deutsche Bundesregierung unter Angela Merkel, tragen einen maßgeblichen Anteil an der Verantwortung für das Scheitern von Theresa May und des Brexit-Kompromisses. Während Theresa May immer versucht hat, zwischen der EU und den Brexit-Befürwortern zu verhandeln und einen Kompromiss zu erzielen, hat Angela Merkel von Anfang an die Losung ausgegeben, es dürfe „keine Rosinenpickerei“ bei den Brexit-Verhandlungen geben. 

Die Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel und Alexander Gauland, gratulieren Boris Johnson erst einmal uneingeschränkt zu seiner Wahl zum Vorsitzenden der britischen Konservativen.
Alice Weidel erklärt:

Unsere Glückwünsche gehen nach London an Boris Johnson. Er wird der künftige Regierungschef in der Downing Street. Für diese Aufgabe und die kommenden Herausforderungen wünschen wir ihm alles Gute! Ich bin zuversichtlich, dass es ihm gelingen kann, die nun schon Jahre andauernde Hängepartie um den Brexit zügig zu beenden und für klare Verhältnisse zu sorgen. Die mangelnde Kompromissbereitschaft Brüssels hat dazu geführt, dass nun ein harter Brexit sehr wahrscheinlich wird. Die EU-Granden bekommen somit den britischen Premierminister, den sie verdienen.

Alexander Gauland:

Boris Johnson hat in der Urabstimmung der Torys einen überragenden Sieg erzielt und damit ein starkes Mandat erhalten, den Brexit entschlossen umzusetzen. Ich wünsche ihm dafür eine glückliche Hand! Ich erwarte von den verantwortlichen Politikern in Berlin und Brüssel, dass sie alles dafür tun, gemeinsam mit dem neuen britischen Regierungschef zu einer für alle Beteiligten akzeptablen Lösung zu kommen.

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8 Kommentare

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  • Jede Medaille hat eine Kehrseite… Aber vllt. schafft es die AFD ja mal an die Regierung (ich weiß..nur ein Traum) und tritt ebenfalls aus um sich dann auch mit Ländern wie Russland,England, China und USA wirtschaftlich sich neu zu orientieren….(Da würden dann auch noch andere europäischen Großkaliber nachziehen)

  • Wenn Deutschland ein parasitäres Verhalten weniger am Hals hat, geht es Deutschland schlechter? Unsinn.
    Ich kenne diese Studie nicht, interessiert mich auch nicht, und Politiker sollten nicht ständig zitieren.
    Dieses Magazin könnte zwischen PI und Philosophia perennis hervorstechen, werden jene nicht als Gradmesser für Logik und Rattenfängerei genommen. Manchmal müssen auch Fragen unbeantwortet bleiben können, aber die Tendenz sollte schon gerechtfertigt rüberkommen. Ein bißchen mehr Wahrhaftigkeit, dann geht es auch in die richtige Richtung, sonst wird es unangenehm; ich habe die genannten Medien aufgegeben.

  • Großbritannien (insbesondere England) leidet zum Teil auch unter der Islamisierung, wovon Lindon und zum Beispiel ganz extrem due Stadt Bradford in Nord-England betroffen ist.
    Auf der anderen Seite sind die Repressionen gegen Islam Kritiker wie Tommy Robinson in keinem anderen Land so regide wie in Großbritannien.

    Weiß jemand, ob Boris Johnson daran etwas ändern möchte? Man findet wenig zu dem Thema!

    • Auch wenn er es möchte, er kann es nicht. Um die Migration zu stoppen, muß man in der entsprechenden Position sein, nicht wie ein Premier, der an irgendwelchen Fäden hängt und überhaupt nur ganz wenig Macht hat. Wir werden es sehen, aber ich halte es nicht für möglich.

  • Die EU hat mehr Waren nach Britannien exportiert als umgekehrt. Selbst wenn Britannien durch den harten Brexit ein Minuswachstum hat die EU hat den größerer Minuswachstum. Das was die EU von May wollte kam eine Unterwerfung gleich, vergleichbar mit Frankreich 1940 gegenüber Hitler. Deshalb halte ich den harte Brexit für richtig!

  • der grösste Albtraum der EU ist ein blühendes GB, dem es deutlich besser geht als zu EU Zeiten, das fürchten sie wie der Teufel das Weihwasser..

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