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Darf man so ein Urteil in einem liberal-konservativen Magazin feiern? Ich weiß es nicht und es ist mir auch egal.   
Als ich noch jung und naiv war, lehnte ich die Todesstrafe ab. Warum eigentlich?
Einen vernünftigen Grund gab es dafür nicht. Es war, wie immer bei den Linken, und mein Herz schlug ja damals links, mehr so ein Gefühl. Die Todesstrafe roch nach Mittelalter, nach dem Alten Testament, „Auge um Auge“ und so weiter.
Es war ein gutes Gefühl. Wir „aufgeklärten“ (Gut)Menschen kamen uns fortschrittlich und großherzig vor; auf die Befürworter der Todesstrafe blickten wir mitleidig herab, das waren für uns Menschen, die noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen waren. Unzivilisierte Menschen.
Was für ein Quatsch!  

Was spricht gegen die Todesstrafe? Im Grunde, nur Eines: einem Unschuldigen die Todesspritze zu verpassen. Es kommt ja, gerade in den USA, ab und an vor, dass ein Mensch nach Jahrzehnten aus dem Gefängnis entlassen wird, weil sich seine Unschuld herausgestellt hat.
Dieser Gefahr könnte man entgehen, indem nur Menschen zum Tode verurteiltet werden, deren Schuld zweifelsfrei bewiesen ist.
Wie im Fall der drei moslemischen Kopfabschneider. 

Was spricht für die Todesstrafe? Weitaus mehr, als gegen sie …

1. Es gibt für die meisten Angehörigen der Opfer keine größere Genugtuung, als wenn der Mörder für seine Tat mit dem Leben bezahlen muss.
Im Juni sprach ich mit einem Vater, dessen Tochter von einem Italiener afrikanischer Abstammung in Holland ermordet wurde. Auf die Frage, was er sich für ein Urteil wünscht, sagte er sinngemäß: Das Urteil, das ich mir wünsche, gibt es in Holland nicht.
Und auch Helle Petersen, Mutter des dänischen Mordopfers, forderte die Todesstrafe gegen die Mörder ihrer Tochter: „Am gerechtesten wäre es, gegen diese Bestien die Todesstrafe zu verhängen, die sie verdienen“. 

2. Einen Mörder lebenslänglich einzusperren, kostet den Steuerzahler Millionen.
Ja sind wir denn verrückt?! 

3. Lebenslänglich bedeutet in Deutschland in der Regel 15 Jahre Haft. (Es sei denn der Mörder kommt danach in Sicherheitsverwahrung.) Und dann? Läuft er frei rum. Kann wieder morden. 

Selbstverständlich würde ich die Todesstrafe nicht bei jedem Fall ausprechen wollen, in dem ein Mensch umgebracht wurde. Aber bei einem Mord aus so niederen Beweggründen wie eben in Marokko auf sicher.  

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31 Kommentare

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  • Auch ich war immer gegen die Todesstrafe. Aber nun bin ich auch so weit, dass ich mir die Todesstrafe bei besonders verabscheuungswürdigen Verbrechen gegen Leib und Leben aus niederen Motiven vorstellen kann. Und da gehört insbesondere das Morden im Namen einer Religion dazu.
    Aber wird das in D kommen, bei solchen Regierungen?

  • Schwierig. Einen Menschen „zweifelsfrei“ schuldig zu sprechen, funktioniert doch niemals. Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um jeden Fehler auschließen zu können. DNA? Kann platziert werden. Ein Beweisvideo? Aussagen von 100 Menschen, die alle das gleiche sagen? Ist dann absolut kein Zweifel mehr da?

    Diskutierbar. Ich spreche mich gegen die Todesstrafe aus und empfinde den Wunsch der betroffenen Familien nach Vergeltung gleichzeitig nachvollziehbar. Meine Gedanken sind oft bei diesen Menschen und ich frage mich, was ich sagen würde, wenn meiner Freundin (bin noch kinderlos) erwas derartiges passieren würde.

    • Aus meiner Sicht gibt es zwei Gründe, jemanden zweifelsfrei schuldig zu sprechen:
      1.) wenn der Angeschuldigte zu Beginn der Ermittlungen von sich aus zugibt, dass er die Tat begangen hat und den Tathergang plausibel erklären kann. Aus psychologischer Sicht ist es wichtig, dass er die Tat nicht erst nach mehreren Verhören zugibt, da hier ein Konditionierungseffekt entstehen kann!
      2.) Wenn der Täter in flagranti erwischt wurde.

  • „Was spricht für die Todesstrafe?“

    Hängt natürlich davon ab, in welchem Land man sich befindet. Die abgebildeten Visagen zeigen nicht unbedingt den nordischen Typ. Deshalb kommt die Islamkritik auch sehr schnell an ihr Ende, wenn die Herkunft der Gene das letzte Wort haben? Ein Deutschland ohne Multikulti, denn so sind wir nicht, braucht eigentlich keine Todesstrafe. Man hört auch oft, wie lasch die deutsche Polizei vorgeht. Hat sie es mit unserem Typ zu tun, ist daran nichts auszusetzen. Wird ein rücksichtsloseres Vorgehen gefordert, wird sich deren Ausbildung drastisch verschärfen müssen, wird sich dieses Vorgehen auch gegen uns richten. Sollen die Ausländer hierbleiben dürfen, wird das Land undeutsch, schon genetisch bedingt, und wir bekommen eine ausländische Mitbehandlung.

  • Die einzig pädagogisch wertvolle Abschreckung im Zwecke der präventiven Vorbeugung wäre die Enthauptung der Täter oder? Und als Livestream den Salafis in den Knãsten zuspielen.

    • Es gab einen Amerikanischen Kommandanten, der die muslimischen Mörder nach Ihrer Exekution mit Schweinejauche bedecken ließ! Es dauerte nicht lange, dann war das Morden des Islamisten beendet! Ist wohl der einzige Weg der hilft! Kugeln in Schweineblut tauchen ist auch ne Möglichkeit!

      • Oder als Henker nur Frauen beschäftigen. Denn wenn der Fromme Moslem auf dem heiligen Kriegspfad von einer Frau getötet wird, dann is Essig mit Paradies und so…

  • Es macht schon nachdenklich, das in einem islamischen Land eine gerechte Bestrafung erfolgt, während unsere Justiz bestimmt 1000 Gründe für ein mildes Urteil gefunden hätte.

  • Die haben bestimmt nur die Todesstrafe bekommen, weil das opfer eine linke Wilkommensklatscherin war. Googelt mal das Video, für welches das Opfer verantwortlich war. Da sag ich nur, wer nicht hören will….

    • Ich glaube nicht, dass die marokkanischen Behörden sich so mit links und rechts in Europa auskennen. Dein post zeigt eurozentrisches Denken. Das ist aber nicht mehr angesagt.

  • Ich hoffe die Strafe wird auch vollstreckt. Im Netz ist zu lesen, dass Marokko schon lang keine Todesurteile vollstreckt hat.

  • Bei mir ist es die gleiche Entwicklung: Früher klarer Gegner der Todesstrafe (102 GG). Jetzt, bei all den Messermorden dafür. Insbesondere wegen der Kosten. Eine Vollstreckung der Todesstrafe kostet fast nichts. Die Strafhaft etwa 4.000 EUR Monat für Monat. Ein Inhaftierter kostet den Staat also ungefähr ebensoviel wie ein Beamter. Wer soll das bezahlen, wenn es immer mehr Langzeitinhaftierte gibt?
    Hinzu kommt: So eine Tat begeht der Täter mit absoluter Sicherheit nie wieder. Aus Sicht der Gesellschaft ist er endgültig aus dem Verkehr gezogen und kann keinen Schaden mehr anrichten.
    „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch.“ (Göring-Eckardt) – Zu den Änderungen wird wahrscheinlich auch die Wiedereinführung der Todesstrafe gehören.
    „Und ich freue mich darauf“ (Göring-Eckardt) – Nun, ich nicht.

  • du sollst nicht morden.
    (für deutschland und europa) wie wäre es mit einsperren bei brot/suppe und wasser/tee auf bastmatte neben dem pisspott? und täglich bibelstudium mit stetiger prüfung? LEBENSLÄNGLICH. halelujah

  • Es ist traurig, aber ich halte mittlerweile die Todesstrafe für sinnvoll. Denn wie anders, kann man solch eine Tat bestrafen? Mit Lebenslanger Haft nicht. Denn Haft soll ja den Täter seine Freihet nehmen, aber dieser hat seinem Opfer viel mehr als die Freiheit genommen. Daher sollte die Strafe der Tat angemessen sein, wer Leben nimmt, hat sein Leben verwirkt.

  • Diese religiös verstrahlten Typen haben gemordet. Mit dieser Tat haben diese Schweine all ihre Menschenrechte freiwillig aufgegeben, bzw. diese verloren. (Definition Mensch triff bei denen sowieso nicht zu. Nur weil man aufrecht geht muss man noch lange keiner sein. Affen tun das auch von Zeit zu Zeit, und verhalten sich dabei noch sozialer.) Wenn es nach mir gehen würde, würde ich sie ans Kreuz nageln, und ihn anschließend mit ihren eigenen Messern ganz langsam das Fell über die Ohren ziehen. Den Rest könnten denn die Krähen übernehmen. Das ganze Ereignis sollte selbstverständlich in voller Länge, und in aller bester 4, oder 8K Qualität in einem Livestream in die ach so friedliche islamische Welt übertragen werden. Völlig kostenfrei, und selbstverständlich zur Prime Time.

    • genau daran habe ich auch gedacht…und die Hinterbliebenen werden gedist und blöd angemacht wenn sie in de rÖffentlichkeit fordern dass es eine gerechte Strafe geben soll

  • Bin zwar Ex-Linker aber war nie gegen Todesstrafe als Absolutum!
    Aber wie du sagst die Schuld, muss ZWEIFELSFREI feststehen. Ermittlungsbeweise könnten gefälscht sein, Geständnisse erzwungen sein, Zeugen sich irren oder wissentlich lügen….
    Was also ist ZWEIFELSFREIHEIT? Inflagranti, Videos die von von verschieden Stellen auf Echtheit geprüft wurden, Mehrere, komplett unwidersprüchliche Zeugenaussagen, eine Täterhistorie mit schon vergleichbaren „Mangels an Beweisen“ „Freisprüchen“….
    Ferner sollte auch die Tat/der Täter nicht resozialsierbar sein, resp. eine Grausamkeit aufweisen, die unerträglich ist. Bei WAHRHAFT reumütigen Einfach-Mördern ist das nicht gegeben. Bei empathislosen Psychopathen hingen sollte es Anwendung finden.

  • Ich kann mir durchaus eine Gesellschaft vorstellen, in der die Todesstrafe überflüssig geworden ist. Deutschland war eigentlich auf einem guten Weg. Aber die letzen paar Jahre wurde das alles wieder zunichte gemacht.

  • geteilter Meinung wie viele
    -die Todedsstrafe nur dann wenn wie Calderon schreibt die Schuld wirklich bewiesen ist
    -dann schon aus Habgier Neid Eifersucht Geld…also niedere Gründe
    -nicht bei der Verteidigung von Familie, Eigentum Leib und Leben (höhöhöhö dann sollen die rotzgrünen mal enteignen)
    -für Geisteskranke gäbe es einen eigenen Kontinent…oder ne große Insel…sagen wir mal..ähhh den Südpol

  • „Es gibt für die meisten Angehörigen der Opfer keine größere Genugtuung, als wenn der Mörder für seine Tat mit dem Leben bezahlen muss.“ Unter Gerechtigkeit verstehe ich etwas Anderes, als primitive Blutlust zu stillen. Außerdem könnte es sein, dass sie später zu Sinnen kommen und den Tätern vergeben.

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